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News von heute: Täter vom Bahnhof Voerde nach Todesstoß in Psychiatrie

Täter von Voerde nach Todesstoß in Psychiatrie +++ Brexit-Treffen zwischen Juncker und Johnson ohne Lösung +++ Stardesigner Luigi Colani ist tot +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Auf diesem Bahnsteig in Voerde ereignete sich die Tat am Samstagmorgen.

Auf diesem Bahnsteig in Voerde ereignete sich die Tat im Juli 2019

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Täter von Voerde nach Todesstoß in Psychiatrie (15.26 Uhr)
  • Johnson präsentiert keine neuen Brexit-Vorschläge (14.31 Uhr)
  • CDU-Vorstand beschließt Konzept zum Klimaschutz (13.08 Uhr)
  • SUV-Unfall in Berlin: Wohnung des Fahrers durchsucht (11.36 Uhr)
  • Designer Luigi Colani gestorben (10.43 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 19.08 Uhr: Präsidentenwahl in Tunesien: Stichwahl zeichnet sich ab +++

Bei der Präsidentenwahl in Tunesien zeichnet sich eine Stichwahl ab. Nach Auswertung von 52 Prozent der abgegebenen Stimmen lag der unabhängige Kandidat und Verfassungsrechtler Kais Saied mit 18,7 Prozent an der Spitze der 26 Kandidaten, teilte die Unabhängige Wahlkommission Isie mit. Dahinter folgte der Medienunternehmer Nabil Karoui mit 15,5 Prozent. Karoui sitzt derzeit im Gefängnis, die tunesische Justiz wirft ihm Geldwäsche und Steuerhinterziehung vor. Auf Platz drei liegt mit 13,1 Prozent der Kandidat der islamisch-konservativen Ennahda, Abdelfattah Mourou. Die Wahlbeteiligung lag bei Schließung der Wahllokale bei 45 Prozent. Tunesien gilt als einziges Land der Region, das nach den arabischen Aufständen von 2011 weitreichende demokratische Reformen eingeleitet hat. Das Land kämpft allerdings mit großen wirtschaftlichen Problemen.

+++ 19.02 Uhr: Ampullen mit Rachenreizstoff aus Erstem Weltkrieg - Schulen evakuiert +++

In der Nähe von zwei Schulen sind in Potsdam mehrere Ampullen mit einem Rachenreizstoff aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt worden. Die Mengen waren so gering, dass zu keiner Zeit Gefahr für die Schüler bestand, wie die Sprecherin der Stadtverwaltung, Juliane Güldner, am Abend sagte. Vorsorglich wurden am Nachmittag dennoch fast 1000 Schüler in der brandenburgischen Landeshauptstadt in Sicherheit gebracht. 

Der Sprecherin zufolge waren die Ampullen am Nachmittag auf einem Baugrundstück bei Kampfmittelsondierungen gefunden worden. Sie waren teilweise beschädigt. Mehrere Arbeiter erlitten Atemwegsreizungen. Mit der Chemikalie sei einst untersucht worden, wie dicht Gasmasken sind, hieß es. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sicherte und verpackte die Ampullen bis zum Abend und transportierte sie ab. Der Inhalt soll noch genauer analysiert werden.

+++ 18.53 Uhr: Ehefrau von ermordetem Niederländer in Nairobi in Haft +++

Nach der Entdeckung der Leiche eines niederländischen Geschäftsmanns in einem Wassertank in Nairobi ist dessen Ehefrau als Tatverdächtige festgenommen worden. Ein kenianisches Gericht ordnete am Montag an, dass sie am 26. September zur Sache vernommen werden soll und bis dahin in Haft bleibt. Die Anklage hatte zuvor um mehr Zeit für die Obduktion sowie ein psychologisches Gutachten der Ehefrau gebeten. Das soll nun am Dienstag erstellt werden.

Die Frau steht in Verdacht, gemeinsam mit Komplizen ihren seit Juli verschwundenen Mann getötet zu haben. Seine Leiche war vergangenen Freitag in Kenias Hauptstadt Nairobi in einem unterirdischen Wassertank der Wohnanlage entdeckt worden, in der er gelebt hatte. Die in Kleidungsstücke gewickelte Leiche wies nach Polizeiangaben Spuren von Misshandlungen auf. 

+++ 18.27 Uhr: Iran beschlagnahmt erneut Schiff nahe der Straße von Hormus +++

Der Iran hat nahe der Straße von Hormus erneut ein Schiff unter dem Vorwurf des Öl-Schmuggels beschlagnahmt. An Bord seien elf Besatzungsmitglieder und 250.000 Liter Öl gewesen, berichtete das Staatsfernsehen auf seiner Internetseite. Die Revolutionsgarden hätten das Schiff gut 30 Kilometer östlich der Insel Große Tunb, aufgegriffen und die Besatzung festgenommen. Über die Nationalität des Schiffes und der Besatzung wurden zunächst keine Angaben gemacht. Es ist nicht das erste Mal, dass der Iran ein Schiff beschlagnahmt. Im Juli beschlagnahmten die Revolutionsgarden den schwedischen Öltanker "Stena Impero", der unter britischer Flagge unterwegs war, und einen weiteren ausländischen Tanker. Weitere Schiffe wurden Ende Juli und vor einer Woche unter dem Verdacht des Öl-Schmuggels beschlagnahmt.    

Im Persischen Golf und in der Straße von Hormus gibt es seit Monaten schwere Spannungen. Sie entwickelten sich im Zusammenhang mit dem Streit über das internationale Atomabkommen mit dem Iran, aus dem die USA im Mai 2018 ausgestiegen waren. Die jetzige Aktion der Revolutionsgarden erfolgt inmitten nochmals verschärfter Spannungen zwischen den USA und Iran. Hintergrund sind die Angriffe auf zwei Öl-Anlagen in Saudi-Arabien am Samstag, für die Washington Teheran verantwortlich macht. Der Iran wies diese Anschuldigungen entschieden zurück.

Saudi-Arabien: Huthi-Milizen greifen Ölraffinerien an – Trump droht mit Vergeltung

+++ 17.53 Uhr: Italienischer TV-Experte nach rassistischer Beleidigung von Fußball-Profi Lukaku entlassen +++

Der italienische TV-Experte Luciano Passirani wird nach einer rassistischen Bemerkung über den belgischen Fußball-Nationalspieler Romelu Lukaku nicht mehr für den Sender TopCalcio24 network arbeiten. Der 80-Jährige hatte die Stärke des bei Inter Mailand spielenden Stürmers gelobt und anschließend gesagt, dass er nur zu stoppen sei, wenn man ihm zehn Bananen zu essen gebe. Später sagte Passirani, dass die Aussage ein Witz gewesen sei. TV-Direktor Fabio Ravezzani beendete dennoch die Zusammenarbeit.

+++ 17.51 Uhr: 40 Prozent der minderjährigen Flüchtlinge sollen laut Studie beim Alter mogeln +++

Einige nach Deutschland kommende Flüchtlinge geben einer neuen Studie zufolge ihr Alter falsch an, um einen besseren Asylschutz zu erhalten, der Minderjährigen zusteht. Rechtsmediziner der Uniklinik Münster haben in einer bislang nicht veröffentlichten Studie knapp 600 Altersgutachten aus den Jahren 2007 bis 2018 ausgewertet. Demnach waren etwa 40 Prozent der Flüchtlinge, die sich bei ihrer Einreise als Minderjährige ausgegeben haben und die in Münster untersucht wurden, 18 Jahre oder älter, wie ein Sprecher der Uni am Montag bestätigte. 

+++ 17.22 Uhr: Laut einem UN-Bericht leben 600.000 Rohingya in Myanmar in akuter "Völkermord-Gefahr" +++

Die rund 600.000 Angehörigen der verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingya, die derzeit noch immer in Myanmar leben, sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen einer "großen Völkermord-Gefahr" ausgesetzt. Dies ist das Ergebnis von UN-Ermittlern, die ihren Bericht am Dienstag beim Menschenrechtsrat in Genf vorlegen sollen. Ihnen zufolge ist die Lage der Rohingya in Myanmar "unsicher und unhaltbar". Eine Rückführung der rund 740.000 nach Bangladesch geflohenen Rohingya nach Myanmar bleibe "unmöglich". 

+++ 17.07 Uhr: CDU, Grüne und SPD loben konstruktive Atmosphäre nach erster Sondierung +++

Rund zwei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen haben sich CDU, Grüne und SPD zu einer ersten Sondierungsrunde getroffen. Nach dem gut zweistündigen Treffen sprachen Spitzenvertreter der drei Parteien am Montag in Dresden von einer konstruktiven Atmosphäre. Bis Ende September soll es drei weitere Sondierungsrunden geben, um die Chancen für eine Kenia-Koalition auszuloten. Dazwischen sollen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen beraten. 

+++ 16.55 Uhr: Russland stationiert S-400-Raketen auf dem arktischen Archipel Nowaja Semlja

Russland hat auf dem arktischen Archipel Nowaja Semlja hochmoderne S-400-Raketen stationiert. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mitteilte, werden durch die Luftabwehrraketen mit einer Reichweite von 400 Kilometern ältere Raketen des Typs S-300 ersetzt. Das Archipel Nowaja Semlja liegt zwischen der Barents- und der Karasee. Moskau baut seine Militärpräsenz im hohen Norden bereits seit Jahren aus. So wurden S-400-Raketen laut Presseberichten bereits in Murmansk und Archangelsk sowie in der Republik Sacha stationiert.

+++ 16.48 Uhr: Polizei in NRW rüstet zur Drohnen-Abwehr auf +++

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sich zur Abwehr von Drohnenattacken gerüstet. Am Montag präsentierte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) einige Waffen im Einsatz gegen unerwünschte ferngesteuerte Fluggeräte. Darunter war eine mächtige Anti-Drohnen-Kanone, ein Störsender, den der bedienende Polizist auf der Schulter trägt. Das Gerät schießt sozusagen mit Funkwellen und kappt so die Verbindung zwischen "feindlicher" Drohne und ihrer Steuereinheit am Boden. Auf diese Weise kann die Drohne in den Sicherheitsmodus gezwungen werden, also zur Rückkehr zu ihrem Besitzer, der dabei im besten Fall gleich überführt ist und festgenommen werden kann.

+++ 16.45 Uhr: Johnson schwänzt PK nach EU-Treffen - offenbar aus Angst vor Demonstanten sausen +++

Der britische Premierminister Boris Johnson hat bei seinen Brexit-Gesprächen in Luxemburg eine geplante Pressekonferenz mit Regierungschef Xavier Bettel ausfallen lassen. Bettel trat nach einem Treffen mit Johnson am Montagnachmittag alleine vor die Mikrofone, nachdem sich am Ort der Pressekonferenz eine Gruppe lautstarker Brexit-Gegner eingefunden hatte.     Bettel äußerte sich darauf alleine an einem der beiden vorbereiteten Pulte vor der britischen, der EU- und der luxemburgischen Flagge. Er zeigte sich empört, dass sechs Wochen vor dem geplanten Brexit auf britischer Seite weiter keine Klarheit herrsche. Er forderte Johnson auf, endlich Vorschläge vorzulegen. "Die Uhr tickt. Nutzen Sie Ihre Zeit weise", sagte Bettel.

+++ 16.15 Uhr: Öl-Versorgung in Deutschland trotz Angriffen in Saudi-Arabien gesichert +++

Ungeachtet der derzeitigen geopolitischen Lage hält die Mineralölwirtschaft die Ölversorgung in Deutschland "im vollen Umfang" für gesichert. Engpässe bei Mineralölprodukten, vor allem Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin, "sind nicht zu befürchten", teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Montag mit. Demnach bezog Deutschland im vergangenen Jahr gerade einmal 1,7 Prozent seiner Ölimporte aus Saudi-Arabien, im ersten Quartal 2019 waren es 0,8 Prozent.

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+++ 15.59 Uhr: Waffen beim Drohen-Angriff in Saudi-Arabien sollen aus dem Iran stammen +++

Bei den Angriffen auf zwei Öl-Anlagen in Saudi-Arabien sind nach Angaben der im Jemen kämpfenden Militärkoalition Waffen aus dem Iran zum Einsatz gekommen. Bei der noch laufenden Untersuchung deute alles darauf hin, "dass die Waffen, die bei beiden Angriffen genutzt wurden, aus dem Iran stammten", sagte der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Turki al-Maliki, vor Journalisten in Riad. Nun werde untersucht, von wo aus die Waffen abgefeuert wurden.

+++ 15.59 Uhr: Union und SPD einigen sich laut einem Bericht auf Fortsetzung des Anti-IS-Einsatzes +++

Nach längerem Streit hat sich die Koalition von Union und SPD einem Medienbericht zufolge darauf geeinigt, dass Deutschland sich weiter an dem internationalen Einsatz gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beteiligt. Dies geht aus dem Mandatstext hervor, der den Zeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft" vorliegt. Er soll demnach am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden. 

+++ 15.33 Uhr: Kirche, Synagoge und Moschee unter einem Dach im House of One +++

In Berlins Mitte entsteht ein bisher einzigartiges Gottes- und Begegnungshaus für Christen, Juden und Muslime. Im House of One sollen ab 2023 oder 2024 eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee Platz finden.  Das Haus entsteht auf dem Gelände der zur DDR-Zeit abgerissenen Petrikirche. Ein Festakt am Montag bildete den offiziellen Auftakt für die Bauarbeiten. Die Kosten belaufen sich auf 47,2 Millionen Euro. Das Geld kommt aus Spenden, vom Bund und vom Land Berlin.

+++ 15.27 Uhr: Rod Stewart verkündet seinen Sieg über Prostatakrebs +++

Rod Stewart hat laut einem Pressebericht erfolgreich gegen eine Krebserkrankung gekämpft. "Vor zwei Jahren wurde bei mir Prostatakrebs diagnostiziert", sagte der 74-jährige britische Sänger mit der rauen Stimme laut einem Bericht der Boulevardzeitung "Daily Mirror" bei einer Spendengala für den Kampf gegen Prostatakrebs in der südenglischen Grafschaft Surrey. "Niemand weiß davon, aber ich habe gedacht, dass es nun Zeit ist, dass ich es allen sage." Mittlerweile sei er geheilt, sagte Stewart. Dies habe er der Tatsache zu verdanken, dass die Krankheit bei ihm in einem frühen Stadium diagnostiziert worden sei. 

+++ 15.26 Uhr: Täter vom Bahnhof Voerde nach Todesstoß in Psychiatrie +++

Der mutmaßliche Bahnhofstäter von Voerde am Niederrhein leidet offenbar unter einer psychischen Erkrankung und soll bis auf Weiteres aus dem Untersuchungsgefängnis in die geschlossene Psychiatrie überführt werden. Der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer bestätigte einen Bericht von "Focus Online", wonach er einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht stellte. Weitere psychiatrische Untersuchungen sollen Aufschluss über die Schuldfähigkeit des Manns geben. Der 28-jährige Tatverdächtige soll am 20. Juli in Voerde eine ihm unbekannte 34-jährige Frau vor einer einfahrenden Zug gestoßen haben. Die Frau wurde von einem Regionalexpress überrollt und getötet. Der Tatverdächtige aus dem niederrheinischen Hamminkeln wurde von Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

+++ 14.48 Uhr: Grüne knüpfen Ja zu Klimapaket der Koalition an Bedingungen +++

Die Grünen knüpfen eine Zustimmung zum geplanten Klimapaket an Bedingungen. Es dürfe keine "Feigenblattpolitik" geben, sagte Habeck in Berlin. Er forderte "Schnelligkeit und Verbindlichkeit" bei den geplanten Maßnahmen. Die Geschwindigkeit scheine bei der Koalition aber "überhaupt keine Rolle zu spielen". So solle der von der Union vorgeschlagene Zertifikatehandel zwar innerhalb eines Jahres kommen, doch daraus könnten zwei oder drei werden, sagte der Grünen-Chef.     

Zudem reichten die beschlossenen Maßnahmen nicht aus, fügte Habeck hinzu. "Da muss noch extrem nachgearbeitet werden." Einige der geplanten Maßnahmen seien zwar für sich genommen richtig, verhinderten aber noch nicht falsche Entwicklung. So dürfe es etwa nicht dazu kommen, dass durch Kaufanreize für E-Autos diese zusätzlich zu Wagen mit Verbrennungsmotor gekauft werden. Vielmehr sei ein Ausstiegsdatum für Verbrennungsmotoren erforderlich.

+++ 14.42 Uhr: Gläubiger gewähren Airline Norwegian Aufschub +++

Die finanziell angeschlagene norwegische Fluggesellschaft Norwegian hat mehr Zeit bekommen, ihre Schulden zu begleichen. Laut einer Börsenmeldung stimmten einige Gläubiger zu, die Rückzahlung zweier Anleihen im Gesamtwert von 380 Millionen US-Dollar (344 Mio Euro) um bis zu zwei Jahre nach hinten zu schieben. Als Pfand hatte die Norwegian Air Shuttle Start- und Landerechte am Londoner Flughafen Gatwick angeboten.

"Wir freuen uns über die Entscheidung der Anleihegläubiger, die Anleihen zu ändern, da dies uns in Zukunft zusätzlichen finanziellen Spielraum verschafft", sagte der amtierende Geschäftsführer Geir Karlsen. Er sehe darin eine Unterstützung der Strategie, mit der Norwegian wieder in die Gewinnzone zurückkehren wolle. "Die operative Leistung des Unternehmens verbessert sich weiter, und wir sind auf einem guten Weg, die angestrebten Kostensenkungen von zwei Milliarden norwegischen Kronen (200 Mio Euro) im Jahr 2019 zu erreichen."

+++ 14.31 Uhr: Juncker nach Brexit-Treffen mit Johnson: Noch immer keine Vorschläge +++

Ein Brexit-Treffen des britischen Premierministers Boris Johnson mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat zunächst keine greifbaren Ergebnisse gebracht. Juncker erklärte anschließend, es sei an Großbritannien, umsetzbare und mit dem bereits fertigen Austrittsabkommen vereinbare Vorschläge zu unterbreiten. "Solche Vorschläge sind noch nicht gemacht worden", fügte er hinzu.

Britische Regierung fürchtet Engpässe und Unruhen bei No-Deal-Brexit

Die EU-Kommission werde rund um die Uhr verfügbar bleiben, hieß es weiter. In dem Verfahren werde der EU-Gipfel am 17. und 18. Oktober ein wichtiger Meilenstein. Die 27 bleibenden EU-Länder blieben geeint, betonte Juncker. Er werde dem Europaparlament am Mittwoch in Straßburg Bericht erstatten. Johnson will bis zum Gipfel Änderungen am EU-Austrittsabkommen durchsetzen, was die EU bislang ablehnt. Sollte keine Einigung gelingen, droht Johnson mit einem ungeregelten Brexit am 31. Oktober - und das, obwohl das britische Parlament keinen No Deal will.

+++ 14.27 Uhr: Streit um großen Wikingerschatz in Schottland +++

Im Streit um einen kostbaren Wikingerschatz verklagt die Kirche von Schottland jetzt den Entdecker. Den Schatz fand Derek McLennan bereits vor fünf Jahren mit einem Metalldetektor auf einem Feld in der Region Dumfries und Galloway, das der Kirche gehört. Für knapp zwei Millionen Britische Pfund (etwa 2,2 Millionen Euro) verkaufte er die Stücke - darunter Armbänder, Broschen, ein Goldring und ein Kreuz - an die Schottischen Nationalmuseen. Die Kirche ging damals allerdings leer aus. 

Bei dem Streitobjekt handelt es sich um einen der bedeutendsten Wikingerschätze in Großbritannien. Die über 100 Fundstücke, darunter eine goldene Fibel (Gewandnadel) in Vogelform, waren im frühen 10. Jahrhundert vergraben worden und stammten aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Die Wikinger aus Skandinavien hatten über Jahrhunderte die Küsten Großbritanniens und Irlands mit ihren Raubzügen heimgesucht.

+++ 14.11 Uhr: Kreml: Keine voreiligen Schritte nach Angriff auf saudische Ölanlagen +++

Nach dem Drohnenangriff auf die größte Erdölraffinerie in Saudi-Arabien warnt Russland vor überstürzten Handlungen. "Wir fordern alle Länder auf, keine voreiligen Schritte zu tun oder Schlussfolgerungen zu ziehen, die die Situation verschärfen könnten", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Stattdessen sollten die Spannungen abgebaut werden. 

Video: Maas verurteilt Angriffe auf Saudi-Arabien

Das Außenministerium in Moskau verurteilte die Angriffe und zeigte sich ernsthaft besorgt. So etwas könne Angebot und Nachfrage nach Energie aus dem Gleichgewicht bringen und sich negativ auf die weltweite Wirtschaft auswirken, teilte das Außenamt mit. Am frühen Samstagmorgen hatten mehrere Explosionen Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco erschüttert. Experten sehen in der Drohnenattacke einen Angriff auf das Zentrum der saudischen Ölindustrie. Die jemenitischen Huthi-Rebellen hatten sich dazu bekannt. Die US-Regierung geht davon aus, dass die Angriffe eher aus dem Iran oder Irak und nicht aus dem Jemen verübt worden sind. Teheran dementierte jede Beteiligung.

+++ 13.37 Uhr: 78-Jähriger mit Kokain im Wert von 174.000 Euro erwischt +++

Bundespolizisten haben einen 78-jährigen Mann aus Köln mit Kokain im Wert von 174.000 Euro erwischt. Wie die Polizei mitteilte, nahmen sie ihn bei seiner Einreise aus den Niederlanden nahe der Grenze in Straelen fest. Der Mann habe nervös und verwirrt gewirkt. Bei der Kontrolle des Autos am Samstagabend fanden die Beamten 2,3 Kilogramm Kokain, das in Handtücher eingewickelt war. Die Drogenpakete hatte der Mann hinter dem Beifahrersitz in einem Fach im Fußraum versteckt. Der 78-Jährige befindet sich laut Polizei in Untersuchungshaft.

+++ 13.33 Uhr: Bericht: Drohfax an Frankfurter Anwältin mit Bezug zu Lübcke-Mord +++

Die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz hat einem Medienbericht zufolge ein weiteres Drohfax von einem mutmaßlich rechtsextremen Verfasser bekommen. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks wird in dem Schreiben vom 5. Juni Bezug auf den wenige Tage zuvor ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke genommen. Eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Die Ermittlungen zu den verschiedenen Drohschreiben gegen die Anwältin liefen mit großem personellen Aufwand und dauerten noch an. Zwischenstände würden nicht vermeldet.

+++ 13.08 Uhr: CDU-Vorstand beschließt Konzept zum Klimaschutz +++

Die CDU-Führung hat ein neues Konzept zum Klimaschutz verabschiedet. Der Beschluss im Parteivorstand sei einstimmig gefallen, teilte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf Twitter mit. Das Konzept sieht umfassende Anreize für Bürger und Unternehmen vor, sich klimafreundlich zu verhalten. Zentrales Element des Beschlusses ist laut Entwurf die Bepreisung des CO2-Ausstoßes in den Bereichen Verkehr und Gebäudeheizung über einen Emissionshandel mit Zertifikaten.

Mit dem neuen Klimaschutzkonzept will die CDU Konsequenzen aus den Defiziten ziehen, die Kramp-Karrenbauer ihrer Partei in diesem Bereich attestiert hatte. Mit diesen Defiziten wurden zum Teil auch die schlechten Wahlergebnisse der vergangenen Monate erklärt.

+++ 12.55 Uhr: Eindringling stürzt aus Berliner Mehrfamilienhaus in den Tod +++

Ein Eindringling ist aus dem zweiten Stock eines Berliner Mehrfamilienhauses gestürzt und ums Leben gekommen. Mieter fanden den 30-Jährigen tot auf dem Gehweg, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler prüfen, ob der Mann zuvor versucht hatte, in eine Wohnung im dritten Obergeschoss einzubrechen.

Bewohner des Hauses in Kreuzberg hörten in der Nacht zum Montag zunächst ein lautes Geräusch. Kurz darauf soll ein Unbekannter an mehreren Wohnungstüren geklingelt haben.

Schließlich vernahmen sie das laute Klirren einer Scheibe und sahen den Mann auf dem Fußweg liegen. Warum der 30-Jährige aus einem Fenster im zweiten Geschoss fiel, war unklar.

+++ 12.31 Uhr: Mehr als hundert Schafe von Hochwasser in Norwegen mitgerissen +++

Bei Überschwemmungen im Zentrum von Norwegen sind zahlreiche Schafe von den Fluten mitgerissen worden. Das Hochwasser habe nach bisherigen Erkenntnissen mehr als hundert Schafe fortgespült, teilte die Polizei von Möre und Romsdal im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Polizei und Feuerwehr versuchten, die Tiere zu retten.

Rund 25 Wohnhäuser und ein Altersheim seien durch das Hochwasser von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NRK. Menschen kamen nach bisherigem Stand nicht zu Schaden.

"Viele Schafe treiben leblos im Fluss", sagte der Schafhalter Harals Kragnes der Zeitung "Verdens Gang". Er selbst habe etwa 50 Tiere verloren. "So etwas habe ich noch nie erlebt." Den Überschwemmungen waren am Wochenende heftige Regenfälle an der Westküste Norwegens vorangegangen.

+++ 12.31 Uhr: ARD-Programmdirektor: "Weltspiegel" wird nicht vorverlegt +++

Die ARD hat den Streit um das Auslandsmagazin "Weltspiegel" beendet. Eine Vorverlegung auf einen Sendeplatz um 18.30 Uhr im Ersten komme nicht infrage, teilte der ARD-Programmdirektor Volker Herres mit. "Wir sind uns in der ARD der Bedeutung und des Stellenwertes der Auslandsberichterstattung und unseres einzigartigen Korrespondentennetzes sehr bewusst." Das Format der Sendung werde weiterentwickelt. Geplant sei ein vernetztes redaktionelles Angebot auch mit Blick auf digitale Kanäle wie die Mediathek.

Mit dem Ende der "Lindenstraße" soll der Sonntagvorabend im Ersten ab April 2020 neu gestaltet werden. Für Kritik sorgte die Überlegung, die "Sportschau" möglicherweise direkt vor der "Tagesschau" auszustrahlen.

+++ 12:29 Uhr: Britischer Premier Johnson trifft Juncker zu Brexit-Gesprächen +++

Der britische Premierminister Boris Johnson ist mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu Gesprächen über die festgefahrenen Brexit-Verhandlungen zusammengekommen. An dem Treffen in Luxemburg nahmen auch EU-Brexit-Verhandlungsführer Michel Barnier und der britische Brexit-Minister Stephen Barclay teil. Trotz der vollkommen unklaren Situation vor dem bereits Ende Oktober geplanten EU-Austritt Großbritanniens betonte Juncker, Europa verliere "nie die Geduld".

Johnson bekräftigte vor dem Treffen seine Absicht, Großbritannien notfalls auch ohne Abkommen am 31. Oktober aus der EU zu führen. Wenn es Fortschritte in den kommenden Tagen gebe, wolle er am EU-Gipfel am 17. Oktober teilnehmen "und eine Vereinbarung abschließend aushandeln", sagte er der Zeitung "Daily Telegraph". "Aber seien Sie versichert, wenn wir keinen Deal bekommen (...) dann wird Großbritannien trotzdem austreten."

+++ 12.26 Uhr: Flixbus gibt Freifahrt für Fahrt zur Klimademo +++

Wer mit dem Flixbus zu einer der anstehenden Klimademos fährt, bekommt dafür eine Freifahrt. Wie der Fernbusanbieter mitteilte, beteiligt sich das Unternehmen an den geplanten Klimastreiks am 20. und 27. September. Wer jeweils am Vortag oder am Tag der Demo ein Ticket in eine der teilnehmenden Städte bucht und dieses samt Selfie von der Demo einreicht, bekommt im Gegenzug eine Freifahrt.

Die Hinfahrt zum Streik reicht, wie ein Sprecher betonte. Die Freifahrt ist dann nicht an eine bestimmte Strecke gebunden und auch nicht preislich beschränkt. Allerdings müssen die Gutscheine bis Ende Oktober für eine Fahrt zwischen dem 5. November und dem 5. Dezember eingelöst werden.

+++ 12.09 Uhr: Präsidentenwahl in Tunesien: Stichwahl zeichnet sich ab +++

Bei der Präsidentenwahl in Tunesien zeichnet sich eine Stichwahl ab. Nach 27 Prozent der ausgezählten Stimmen lag der unabhängige Kandidat Kais Saied mit 19 Prozent an der Spitze der 26 Kandidaten, teilte die Unabhängige Wahlkommission Isie mit. Dahinter folgte der Medienunternehmer Nabil Karoui mit 14,9 Prozent. Karoui sitzt derzeit im Gefängnis, die tunesische Justiz wirft ihm Geldwäsche und Steuerhinterziehung vor.

+++ 11.48 Uhr: Ronaldo in Tränen: Vater hat meine Erfolge nie gesehen +++

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo (34) ist bei einem TV-Gespräch über seinen Vater in Tränen ausgebrochen. Sein Vater habe nie seine Erfolge gesehen und nie, dass er "die Nummer eins" sei, sagte der portugiesische Weltfußballer in einem Interview für den britischen Sender ITV. "Er hat nicht gesehen, wie ich Auszeichnungen bekam. (...) Meine Familie hat es gesehen, meine Mutter, meine Brüder, sogar mein ältester Sohn. Aber mein Vater hat nichts gesehen." Ronaldos Vater war Alkoholiker und starb 2005. Der Stürmer von Juventus Turin hat mittlerweile selbst vier Kinder. Mit diesen präsentiert er sich in sozialen Medien gerne als guter Familienvater.

+++ 11.36 Uhr: SUV-Unfall in Berlin: Wohnung des Fahrers durchsucht +++

Nach dem tödlichen Autounfall mit einem SUV in Berlin ist die Wohnung des Fahrers durchsucht worden. Die Durchsuchung erfolgte bereits am Freitag, wie eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft heute sagte. "Dabei wurden Beweismittel sichergestellt. Sie müssen jetzt ausgewertet werden."

Die Durchsuchung hängt den Angaben zufolge damit zusammen, dass eine Beifahrerin nach dem Unfall gesagt hatte, der Fahrer habe am Steuer einen epileptischen Anfall erlitten. An die Patientenakte des Mannes kommt die Polizei aber nicht heran, weil für die Akte wegen der ärztlichen Schweigepflicht ein sogenanntes Beschlagnahmeverbot gilt. Der Fahrer, gegen den wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird, könnte die Akte freigeben - was er aber bisher nicht getan hat. Am 6. September war das Auto an einer Kreuzung in Berlin über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge.

+++ 11.19 Uhr: Spanier tötet Ex-Frau, Ex-Schwiegermutter und Ex-Schwägerin +++

In Nordspanien hat ein Mann seine frühere Frau, seine ehemalige Schwiegermutter und seine Ex-Schwägerin getötet und sich dann selbst der Polizei gestellt. Die Tat ereignete sich Medienberichten zufolge in dem Ort Valga in der galizischen Provinz Pontevedra. In den frühen Morgenstunden sei der Spanier in einer Station der Guardia Civil in der Gemeinde Ames - etwa 30 Kilometer von Valga entfernt - vorstellig geworden und habe gestanden, die drei Frauen erschossen zu haben, berichtet die Zeitung "El País" unter Berufung auf Ermittlerkreise. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

+++ 10.57 Uhr: Hund beißt zweijährigen Jungen in Duisburger Park ins Gesicht +++

In einem Duisburger Park hat ein Hund einen zweijährigen Jungen angefallen und ins Gesicht gebissen. Das Kind wurde nach dem Zwischenfall am Sonntagmorgen sofort von seiner Tante ins Krankenhaus gebracht und dort operiert, wie die Polizei heute mitteilte. Lebensgefahr bestand nicht. Der Junge war demnach mit seiner 42-jährigen Tante in der Parkanlage spazieren, als er von dem Hund angefallen wurde. Laut Polizei soll es sich bei dem Tier um einen schwarz-braunen Dobermann-Mix mit gelbem Halsband handeln, den ein bislang unbekannter Mann an der langen Leine führte. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und sucht den Hundehalter, bei dem es sich um einen 40 bis 50 Jahre alten Mann handeln soll.

+++ 10.43 Uhr: Designer Luigi Colani ist tot +++

Der Designer Luigi Colani ist im Alter von 91 Jahren gestorben

Der Designer Luigi Colani ist im Alter von 91 Jahren gestorben

DPA

Der Designer Luigi Colani ist tot. Er sei heute im Alter von 91 Jahren in Karlsruhe an einer schweren Krankheit gestorben, sagte seine Lebensgefährtin Yazhen Zhao der Deutschen Presse-Agentur. Colanis Markenzeichen war der runde Schwung, die organische Form. Der Universaldesigner entwarf unter anderem Autos und Rennwagen, aber auch Möbel, Geschirr, Brillen, Kameras, Fernseher und Kleidung. "Meine Welt ist rund", sagte er vor seinem 90. Geburtstag im vergangenen Jahr in Karlsruhe, wo er sich zur Ruhe setzte. Er galt als sehr streitbar.

Colani wurde 2. August 1928 in Berlin geboren. Nach der Schule studierte er an der Berliner Kunstakademie. Später in Paris beschäftigte er sich an der Universität Sorbonne mit Aerodynamik.

+++ 10.41 Uhr: SPD-Einzelkandidat Brunner zieht Kandidatur zurück +++

Die Zahl der Bewerber um den SPD-Parteivorsitz schrumpft weiter: Der Einzelkandidat Karl-Heinz Brunner zog heute seine Kandidatur zurück. "Mit diesem Schritt möchte ich eine deutlichere Zuspitzung im Kandidierendenfeld und damit eine klarere Wahlentscheidung ermöglichen", schrieb der bayerische Bundestagsabgeordnete auf seiner Homepage. Er habe kandidiert, um bei den Parteimitgliedern um Vertrauen zu werben und einen Beitrag zur Versöhnung der Parteiflügel zu leisten. "Es ist traurig, wenn in einigen Kreisen 'Juso' ein Schimpfwort ist, so wie in anderen Kreisen 'Seeheimer'. Unsere politischen Gegner sind andere Parteien, nicht die eigenen Leute."

Bereits Anfang September hatte ein Kandidatenduo seine Bewerbung zurückgezogen: die beiden Kommunalpolitiker Simone Lange und Alexander Ahrens. Nunmehr sind noch sieben Zweier-Teams im Rennen. Formal wählt der Bundesparteitag im Dezember die neue Führung.

+++ 10.17 Uhr: Betrunkener Autofahrer fällt bei Polizeikontrolle aus dem Wagen +++

Ein sturzbetrunkener Autofahrer ist bei einer Polizeikontrolle auf einer Autobahn in Niedersachsen aus seinem Wagen gefallen. Wie die Polizei heute mitteilte, stoppten Beamte den Mann in der Nacht zum Sonntag nach dem Hinweis eines Lastwagenfahrers auf der A29 bei Oldenburg. Der 45-Jährige stürzte nach dem Öffnen der Fahrertür heraus. Nach Angaben der Beamten war der Fahrer des außerdem mit zwei weiteren Passagieren besetzten Autos "alkoholbedingt nicht mehr in der Lage, selbstständig zu stehen und zu laufen". Auch ein Atemalkoholtest war nicht mehr möglich, so dass der Mann gleich zur Blutprobenentnahme gebracht wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Dem Lkw-Fahrer war aufgefallen, dass der Mann extrem langsam in Schlangenlinien fuhr.

+++ 9.41 Uhr: Prinz Harry lobt Ex-Rugbyspieler für Umgang mit HIV-Infektion +++

Prinz Harry (35) hat sich bei dem früheren Rugby-Star Gareth Thomas (45) für dessen offenen Umgang mit seiner HIV-Infektion bedankt. "Gareth, du bist eine Legende! Indem du erzählst, dass du HIV-positiv bist, rettest du Leben und zerstörst Stigmata. Denn du zeigst, du kannst stark und unverwüstlich sein, während du mit HIV lebst", schrieb Harry auf Instagram. Thomas, der sich 2009 als erster Rugby-Profi zu seiner Homosexualität bekannt hatte und zwei Jahre später seine Karriere beendete, hatte am Samstag in einem Video auf Twitter über seine Erkrankung berichtet. Die würde ihn zwar "extrem verwundbar" machen, aber "nicht schwach". Er habe davon erzählen müssen, weil es sonst andere getan hätten.

+++ 9.28 Uhr: US-Konzern Purdue beantragt Insolvenzverfahren wegen Opioid-Klagen +++

Der US-Pharmakonzern Purdue Pharma, gegen den mehr als 2000 Klagen wegen seines süchtig machenden Schmerzmittels Oxycontin anhängig sind, hat Insolvenz beantragt. Mit dem Insolvenzverfahren nach Kapitel 11 will Purdue die Klagen beilegen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Firma soll in eine Stiftung der öffentlichen Hand überführt werden. 

Bundesstaaten, Städte und Landkreise fordern vom Unternehmen Milliarden von Dollar zurück, die sie für den Kampf gegen Opiat-Abhängigkeit und Überdosierung ausgegeben haben. Opioide sind zum Teil synthetisch hergestellte Arzneimittel - wie etwa Oxycontin - mit unter anderem schmerzlindernden Eigenschaften.

+++ 8.53 Uhr: Zahl der staatlich unterstützten Asylbewerber sinkt erneut +++

Die Zahl der vom Staat unterstützten Asylbewerber ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut deutlich gesunken. Rund 411.000 Personen bezogen zum Jahresende 2018 Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das ist eine Verringerung um zwölf Prozent im Jahresvergleich und der dritte Rückgang in Folge. Der Höchststand der Leistungsempfänger war im Jahr 2015 mit 975.000 Personen gemeldet worden.

Rund die Hälfte der Betroffenen sei aus Asien (53 Prozent/220.000) nach Deutschland gekommen, erklärte die Behörde. Von dieser Gruppe stammten 63.000 Personen aus Afghanistan, 43.000 aus dem Irak und 23.000 aus Syrien. Die Leistungsempfänger aus Afrika machten 23 Prozent (96 000) aus. Aus Europa seien 20 Prozent (83.000) der vom Staat unterstützten Asylbewerber gekommen.

+++ 8.41 Uhr: Von der Leyen verteidigt Titel "Schutz der europäischen Lebensweise" +++

Die künftige Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat den umstrittenen Titel ihres designierten Vizepräsidenten zum "Schutz der europäischen Lebensweise" verteidigt. Gemeint seien europäische Grundwerte wie Menschenwürde, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, schrieb die CDU-Politikerin in der "Welt" (Montag).

Der Titel für den designierten griechischen EU-Kommissar Margaritis Schinas hatte Unmut ausgelöst, weil sich dahinter auch die Zuständigkeit für Migration verbirgt. Kritiker monieren, das lege nahe, dass Europa gegen Zuwanderung geschützt werden müsse. Der scheidende Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte seiner Nachfolgerin geraten, den Titel zu ändern.

Doch von der Leyen hielt in der "Welt" dagegen. "Für manche von uns scheint in dieser Debatte der Begriff "europäische Lebensweise" politisch zu aufgeladen, als dass wir ihn verwenden sollten", schrieb sie in einem Gastbeitrag. "Ich bin da anderer Meinung. Ich bin überzeugt, dass wir uns unsere Begriffe von Europas Gegnern nicht nehmen lassen dürfen. Die Werte in den Europäischen Verträgen zu schützen ist Grundlage unserer Identität." 

+++ 8.37 Uhr: Habeck kritisiert fehlende Verbindlichkeit bei Klimaplänen der Koalition +++

Grünen-Chef Robert Habeck hat die bisher bekannt gewordenen Pläne der großen Koalition zur Klimapolitik kritisiert. Es fehle ihnen an "Verbindlichkeit, Schnelligkeit und Wirksamkeit", sagte Habeck im ARD-"Morgenmagazin". "Es wird einfach nur Geld ins System reingeschüttet."    

Habeck sagte, auch wenn einzelne Maßnahmen nicht falsch seien, seien sie dadurch noch lange nicht richtig. Falls etwa die geplanten finanziellen Anreize für den Kauf von E-Autos dazu führten, neben einem Auto mit Verbrennungsmotor als Zweitwagen ein E-Auto anzuschaffen, sei "überhaupt nichts gewonnen". Den Unionsparteien warf Habeck vor, nicht den nötigen Schritt ins System zu wagen, um etwa beim Verbrauch eine konsequente Umsteuerung hinzubekommen.

+++ 8.20 Uhr: Ölpreise steigen nach Angriff auf Saudi-Arabien stark +++

Nach dem Drohnenangriff auf die größte Erdölraffinerie in Saudi-Arabien am Wochenende sind die Ölpreise stark gestiegen. In den ersten Handelsminuten stiegen die Rohölpreise zunächst stark um bis zu 20 Prozent. Am Morgen kosteten die beiden wichtigsten Ölsorten der Welt dann rund zehn Prozent mehr als am Freitag. Am Markt war die Rede von erhöhten Risikoaufschlägen.

Video: Huthi wollen hinter Angriffen auf saudische Ölanlagen stecken

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,54 US-Dollar. Das waren 6,32 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 5,29 Dollar auf 60,14 Dollar. In der Spitze hatten die Rohölpreise ein Viermonatshoch erreicht.

+++ 8.05 Uhr: Einzelkandidat Brunner zieht Bewerbung für SPD-Vorsitz zurück +++

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner zieht seine Kandidatur für den SPD-Vorsitz zurück. "Mit diesem Schritt möchte ich eine deutlichere Zuspitzung im Kandidierendenfeld und damit eine klarere Wahlentscheidung ermöglichen", heißt es in einer 

persönlichen Erklärung des 66-Jährigen aus Bayern. 

Er habe auch kandidiert, um bei den Parteimitgliedern zur Versöhnung der Parteiflügel beizutragen. "Es ist traurig, wenn in einigen Kreisen "Juso" ein Schimpfwort ist, so wie in anderen Kreisen "Seeheimer"", beklagte Brunner mit Blick auf den SPD-Nachwuchs und den konservativen Parteiflügel. "Unsere politischen Gegner sind andere Parteien, nicht die eigenen Leute", betonte der Abgeordnete. Die SPD sei nur dann erfolgreich, wenn sie gemeinsam streite und nicht gegeneinander. "In den letzten Tagen ist mir immer deutlicher bewusst geworden, dass für eine solche Einigung auch eine Parteispitze mit klarer und breiter Unterstützung erforderlich ist. Ein großes Kandidierendenfeld erschwert eindeutige Wahlergebnisse. Daher mache ich den Weg frei."

Mit dem Ausstieg von Brunner verbleiben sieben Duos aus jeweils einer Frau und einem Mann im Rennen um die Nachfolge der zurückgetretenen Parteivorsitzenden Andrea Nahles. 

+++ 7.54 Uhr: Opioid-Produzent Purdue will Insolvenz beantragen +++

Einer der wichtigsten Schmerzmittel-Hersteller in den USA, die Firma Purdue, will Insolvenz beantragen. Dies kündigte das Unternehmen am Sonntag (Ortszeit) an. Dem Konzern drohen wegen der Opioid-Krise in den USA tausende Klagen. Purdue sei bereit, im Rahmen eines Vergleichs mehr als zehn Milliarden Dollar (neun Milliarden Euro) zu zahlen.     

Purdue stellt das zum Symbol der Opioid-Krise gewordene Schmerzmittel Oxycontin her. Mit dem Vergleich will das Unternehmen einem Prozess entgehen. Die Eigentümer-Familie soll bereits Vermögen ins Ausland geschafft haben: Am Freitag hatte die New Yorker Staatsanwältin Letitia James mitgeteilt, die Familie Sackler habe mindestens eine Milliarde Dollar in die Schweiz überwiesen.

+++ 7.24 Uhr: Radfahrer in Australien will aggressiver Elster ausweichen und stirbt +++

Als er einer angreifenden Elster ausweichen wollte, ist ein Radfahrer im Osten Australiens tödlich verunglückt. Der 76-Jährige sei mit seinem Rad in einem Park in Woonona südlich von Sydney vom Weg abgekommen und gegen einen Zaunpfosten geprallt, teilte die Polizei aufgrund von Zeugenaussagen mit. Beim Sturz vom Rad zog sich der Mann am Sonntagmorgen schwere Kopfverletzungen zu, an denen er später starb. In Australien beginnt gerade der Frühling. Bei Elstern kann es vorkommen, dass sie Menschen aus Angst um ihre Eier und Jungen in den Nestern attackieren.

+++ 7.03 Uhr: Mathematiker knacken Gleichung mit Kubikzahlen und der Summe 42 +++

Mit enormen Rechneraufwand haben Mathematiker eine Jahrzehnte lang ungelöste Gleichung um drei Kubikzahlen geknackt. Das Ergebnis für die Formel: 42 = x³ + y³ + z³ lautet x = -80538738812075974, y = 80435758145817515 und z = 12602123297335631, wie die Universität Bristol kürzlich mitteilte. Um diese Lösung zu erhalten, hätten Andrew Booker (Uni Bristol) und Andrew Sutherland vom Massachusetts Institute of Technology die ungenutzte Rechnerleistung von mehr als einer halben Million Heim-PCs genutzt.

42 war unter den Zahlen bis 100 die letzte Summe dreier Kubikzahlen, für die seit 65 Jahren noch keine drei ganze Zahlen x, y und z gefunden worden waren. Für einige der Summen-Zahlen wie 13, 14 und 22 ist das per se nicht möglich, wie Konrad Krug von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung erläutert. Nach seinen Angaben gibt es für die aktuelle Lösung derzeit keine absehbaren Anwendungen.

+++ 6.40 Uhr: "Humberto" jetzt zu Hurrikan hochgestuft - nahe Bermuda +++

Tropensturm "Humberto" hat sich über dem Atlantik zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 entwickelt. Seine Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, teilte das US-Hurrikan-Zentrum am späten Sonntagabend (Ortszeit) mit. "Humberto" befand sich demnach rund 1260 Kilometer westlich von Bermuda und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde nordöstlich Richtung offenes Meer. Das Hurrikan-Zentrum riet Einwohnern des britischen Überseegebiets, die Entwicklung des Sturms zu beobachten. Für andere Küstengebiete, etwa in den USA, gab es keine Warnung.     

"Humberto" war zuvor nördlich an den Bahamas vorbeigezogen. Vor zwei Wochen hatte "Dorian" dort als Hurrikan der gefährlichsten Kategorie fünf gewütet und auf den Inseln Grand Bahama und Abaco schwere Schäden angerichtet. Mindestens 50 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 13 000 Häuser wurden nach Angaben des Roten Kreuzes beschädigt oder ganz zerstört. Mehr als 1000 Einwohner werden immer noch

+++ 6.05 Uhr: Cars-Frontmann Ric Ocasek gestorben +++

Der US-Rockmusiker Ric Ocasek ist tot. Der Frontmann und Sänger der Band The Cars sei am Sonntag im Alter von 75 Jahren in New York gestorben, teilte die Polizei mit. Wie die Zeitung "USA Today" berichtete, gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.    

Die Band The Cars war eine der Mitbegründerinnen des "New Wave". Unter Ocaseks Führung gelang ihr in den 1980er Jahren eine Reihe von Hits wie "You Might Think", "Shake It Up" und "Drive". Ende der 1980er Jahre löste die Band sich auf, 2011 kam es jedoch zur Wiedervereinigung. Im vergangenen Jahr wurde die Band zusammen mit Bon Jovi, den Moody Blues, Dire Straits, Nina Simone und Sister Rosetta Tharpe in die berühmte Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

+++ 5.10 Uhr: Flixbus will klimaneutral werden - Gratisfahrten zum Klimastreik +++

Der Fernbusanbieter Flixbus will bis 2030 klimaneutral werden. Dazu soll verstärkt in Busse investiert werden, die mit Ökostrom, Wasserstoff oder Biogas fahren, wie Flixbus-Geschäftsführer Daniel Krauss der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir werden alles daran setzen, das zu schaffen." Allerdings werde man vorerst noch auf Dieselbusse angewiesen sein. Flixbus will deshalb mehr Kunden dazu bewegen, den Kohlendioxidausstoß solcher Fahrten durch Zahlungen für Klimaschutzprojekte zu kompensieren. 

Video: Klima-Demonstranten versperren Eingänge zur IAA

Das Unternehmen kündigte an, Teilnehmer der sogenannten Klimastreiks gratis mit dem Flixbus zu den Kundgebungen am 20. und 27. September zu fahren. Wer seine Teilnahme mit einem Foto belegt, erhält den Fahrpreis in Form eines Gutscheins erstattet. Flixbus gibt außerdem seinen Beschäftigten frei, die zum Klimastreik wollen. Die Busfahrer betrifft das nicht, sie sind bei Subunternehmen angestellt.

+++ 5 Uhr: Nach Angriffen auf Saudi-Arabien ziehen Ölpreise deutlich an +++

Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien sind die Ölpreise deutlich gestiegen. In den ersten Handelsminuten nach den Angriffen waren die Preise für Öl bis zu 20 Prozent geklettert, bevor sie einen Teil des Anstiegs wieder abgaben. Zuletzt verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 6,60 Dollar oder knapp elf Prozent auf 66,82 Dollar - und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juli. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 5,34 Dollar oder knapp zehn Prozent auf 60,19 Dollar zu. Auch diese Sorte war zuletzt Mitte Juli so teuer.

+++ 4.06 Uhr: Experten warnen: Suchtanreize allgegenwärtig +++

Suchtanreize scheinen in der Gesellschaft immer mehr zuzunehmen - davor warnen Experten auf dem diesjährigen Deutschen Suchtkongress in Mainz. Süchte sorgten häufig für großes Leid, wobei sie sich oft unentdeckt entwickelten, hieß es. Anreize für exzessiv ausgeübte Verhaltensweisen seien allgegenwärtig. Mehr als 300 Suchtexperten diskutieren bis Mittwoch auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aktuelle Entwicklungen in der Suchtforschung.

"Wegen der zunehmenden Durchdringung mit elektronischen Medien steigt die Suchtgefahr etwa nach Sozialen Medien oder Onlinespielen", sagt Kongresspräsident Klaus Wölfling. Dieser Aspekt soll auch auf dem Kongress behandelt werden. Weitere Themen sind etwa Änderungen an der Leitlinie zur Behandlung von alkoholabhängigen Menschen sowie Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche.

+++ 4.05 Uhr: Schwarzes Loch im Herzen der Milchstraße scheint gefräßiger zu werden +++

Das gigantische Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße gönnt sich derzeit ein ungewöhnlich reichhaltiges Mahl. Das schließen Astronomen aus einem plötzlichen Helligkeitsausbruch des Massemonsters: Es leuchtet so hell wie nie seit Beginn der Beobachtungen. "Wir haben in den 24 Jahren, die wir das supermassereiche Schwarze Loch untersuchen, nichts Vergleichbares gesehen", berichtete Andrea Ghez von der Universität von Kalifornien in Los Angeles in einer Mitteilung. Die Forscher stellen ihre Beobachtungen im Fachblatt "The Astrophysical Journal Letters" vor. Über die Ursache des plötzlichen Ausbruchs rätseln sie noch.

Die Forscher hatten rund 13.000 Messungen aus 133 Nächten seit 2003 analysiert. Am 13. Mai 2019 strahlte das Schwarze Loch plötzlich doppelt so hell wie auf den hellsten der übrigen Aufnahmen. "Die große Frage lautet, ob das Schwarze Loch in eine neue Phase eintritt", betonte Ghez' Kollege Mark Morris. Das könne etwa bedeuten, dass die Menge an interstellarem Gas, die in das Schwarze Loch strudele, für eine längere Zeit zunehme.

+++ 3.35 Uhr: Europäische Arbeitgeber warnen vor No-Deal-Brexit +++

Der europäische Arbeitgeberverband Business Europe hat eindringlich vor einem EU-Austritt Großbritanniens ohne Abkommen gewarnt. Ein No-Deal-Brexit wäre "eine Katastrophe", teilte der Verband mit. Ein ungeordneter Austritt "wäre für alle Seiten äußerst schädlich", erklärte der Geschäftsführer des Verbands, Markus J. Beyrer.     

Britische Regierung fürchtet Engpässe und Unruhen bei No-Deal-Brexit

Der Verband fordere Großbritannien und die EU nachdrücklich auf, "alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen und einen konstruktiven Dialog zu führen", um dies zu verhindern, erklärte Beyrer. Der Verband erwarte, dass die britische Regierung "realisierbare Optionen" auf den Tisch lege, fügte er hinzu.

+++ 1.14 Uhr: Innenminister fordern Verbot der rechtsextremistischen Gruppe "Combat 18" +++

Die Innenminister von Niedersachsen, Thüringen und Hessen fordern ein Verbot der rechtsextremistischen Gruppe "Combat 18". "Wenn wir Combat 18 verfassungsfest verbieten können, sollten wir das so schnell wie möglich tun", aus Berlin. Das Bundesinnenministerium müsse ein Verbot "schnell und gründlich prüfen".     

Auch der Thüringer Innenminister Georg Maier (SPD) sagte der Zeitung, "sollte der Bund ein Verbotsverfahren auf den Weg bringen, begrüße und unterstütze ich dieses ausdrücklich". Wie die "taz" berichtete, schrieb zudem der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) einen Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit der Bitte um ein Verbot. Hessen "setzt sich dafür ein", heiße es darin. 

+++ 0.38 Uhr: Trump genehmigt Freigabe von Öl aus US-Reserven nach Angriffen in Saudi-Arabien +++

Nach den Drohnenangriffen auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump die Freigabe von Öl aus den US-Reserven genehmigt. "Aufgrund des Angriffs auf Saudi-Arabien, der sich möglicherweise auf die Ölpreise auswirkt", habe er die Freigabe bei Bedarf aus der strategischen Reserve genehmigt, schrieb Trump am Sonntag im Onlinedienst Twitter. In welchem Umfang dies geschehen soll, müsse noch festgelegt werden. 

+++ 0.13 Uhr: Mindestens sieben Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Kolumbien +++

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind in Kolumbien mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden verletzt, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Das Flugzeug stürzte den Angaben zufolge über einem Viertel der im Südosten des Landes gelegenen Stadt Popayán ab. An Bord der Maschine befanden sich neun Menschen, nur zwei überlebten schwer verletzt. Unter den Verletzten ist demnach auch ein Kind aus dem Stadtviertel. Die Behörden suchten an der Absturzstelle nach möglichen weiteren Opfern. 

+++ 0.05 Uhr: Mehrere Zivilisten durch Autobombe in Syrien getötet +++

Bei der Explosion einer Autobombe im Nordwesten Syriens sind mehrere Zivilisten getötet worden. Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen sei in der Nähe eines Krankenhauses in der Stadt Al-Rai in der Provinz Aleppo detoniert, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Sonntag. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von mindestens acht Toten und sieben Verletzten. Die Stadt steht unter Kontrolle von Rebellen, die von der Türkei unterstützt werden. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand.

fs / tis / rw / DPA / AFP