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+++ Tag im Ticker +++: Mindestens zehn Tote bei Messerangriff in Behindertenheim

Vermutlich Amoklauf in Japan +++ Männer bedrängen Mädchen: 16-Jährige im Wasser begrapscht +++ Internet-Gigant Verizon schluckt Yahoo +++ Tatwaffe von Reutlingen ist Döner-Messer +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ein japanischer Polizist

Der Täter soll sich nach der Tat der Polizei gestellt haben (Symbolfoto)

+++ 23.49 Uhr: Mindestens zehn Tote bei Messerangriff in Japan +++ 

Bei einem Amoklauf in Japan hat ein Mann mindestens zehn Menschen in einem Behindertenheim erstochen. Wie japanische Medien am Dienstag berichteten, wurden mindestens 20 Menschen schwer verletzt. Der Täter habe sich gestellt. In anderen Medienberichten war von 15 Toten die Rede.

Er behauptete, er habe früher in dem Behindertenwohnheim gearbeitet. Der Mann war demnach in der Nacht zum Dienstag in die Anlage eingedrungen. 

+++ 20.49 Uhr: Erstmals Zika-Baby mit Hirnschäden in Europa geboren +++

Erstmals ist in Spanien die Geburt eines Zika-infizierten Babys mit Hirnschädigung bekannt geworden. Es handele sich um den ersten Fall eines Neugeborenen mit der vom Zika-Erreger verursachten Mikrozephalie in Europa, sagte der Leiter der Neonatologie-Abteilung des Krankenhauses, Félix Castillo, am Montag Nachrichtenagentur efe. Das Kind sei in Barcelona mit einer Schädel- und weiteren Fehlbildungen auf die Welt gekommen, teilten die zuständigen Ärzte der Entbindungsstation des Krankenhauses Vall d'Hebrón in der nordostspanischen Stadt mit. 

Die Mutter habe sich auf einer Lateinamerikareise mit dem von Mücken übertragenen Erreger infiziert, hieß es. Sie habe nicht abtreiben wollen. Die Fehlbildungen bei dem Ungeborenen sei bereits im Mai während der 20. Schwangerschaftswoche festgestellt worden.

+++ 19.37 Uhr: Mann soll Jugendliche am Travemünder Strand sexuell genötigt haben +++

Zwei Minderjährige Mädchen wurden am Sonntagabend am Strand von Lübeck-Travemünde von einer Gruppe Männer bedrängt und von mindestens einem sexuell genötigt. Das teilte die Polizei unter Berufung auf die Zeugenaussagen der 15- und 16-jährigen Mädchen mit. Den Schilderung zufolge soll eine Gruppe von fünf bis sieben Männer, alle im Alter von Mitte 20 bis 30 Jahre, einen Kreis um die beiden Jugendlichen gebildet haben. Einer habe dann versucht, nach dem 15-jährigen Mädchen zu greifen. Ihr soll es gelungen sein, sich den Griffen zu entziehen. Die anderen Männer der Gruppe hätten sich entfernt und der Tatverdächtige soll nun die Hände der 16-jährigen ergriffen und sie weiter ins tiefere Wasser gezogen haben bis sie nicht mehr stehen konnte. Dort soll er die Brust des Mädchens angefasst und versucht haben, in die Bikinihose zu greifen. Zur Hilfe eilende Freunde der Mädchen hätten den Mann dann vertrieben.

Der Polizei zufolge beschrieben die Mädchen die Männergruppe in einem Alter von 25 bis 35 Jahren. Alle sprachen gebrochenes Deutsch, vermutlich osteuropäischer Dialekt. Der Tatverdächtige wird demnach beschrieben: Ca. 180 bis 185 cm, dunkelbrauner Vollbart, 10 cm breiter, hellerer Irokesenhaarschnitt, brauner Hautteint, schmale, muskulöse Statur. Ein Wachmann in der Nähe soll gegenüber der Polizei angegeben haben, dass er, bedingt durch seine eigene Herkunft, hören konnte, dass sich die Männergruppe auf Albanisch unterhalten hätte.

Zeugenhinweise werden dringend unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

+++ 18.05 Uhr: NFL spricht Ex-Football-Star Manning von Doping-Vorwürfen frei +++

Der ehemalige Star-Quarterback Peyton Manning ist knapp fünf Monate nach dem Ende seiner Karriere von Dopingvorwürfen freigesprochen worden. Die amerikanische Football-Liga NFL teilte am Montag mit, es gebe keine glaubwürdigen Beweise dafür, dass Manning mit dem Wachstumshormon HGH versorgt worden sei oder es genutzt habe.

Damit beendete die Liga eine siebenmonatige Untersuchung, die der Nachrichtensenders Al Jazeera America durch massive Vorwürfe in einem Bericht ausgelöst hatte. Als Manning 2012 für die gesamte Saison wegen einer Nackenverletzung ausfiel, habe er das Hormon genommen, behauptete ein angeblicher Zeuge und erklärte, das Mittel sei an Mannings Ehefrau geliefert worden.

Der 40-Jährige hatte seine glanzvolle Karriere als Spielmacher Anfang Februar mit seinem zweiten Meistertitel beendet. Vor dem Gewinn des Super Bowls mit den Denver Broncos hatte Manning 2007 die Indianapolis Colts zum Titel geführt. Anfang März beendete er seine Karriere.

+++ 17.25 Uhr: Mutmaßlicher Mitwisser vom Münchener Amokläufer wieder auf freiem Fuß +++

Der mutmaßliche Mitwisser des Amokläufers von München ist nach Angaben der bayerischen Ermittlungsbehörden wieder auf freiem Fuß. Der 16-Jährige sei wieder entlassen worden, weil ein Haftrichter "keinen Haftgrund gesehen" habe, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) am Montag. Die Staatsanwaltschaft werde "Beschwerde dagegen einlegen".

Die Polizei hatte den 16-jährigen Afghanen am Sonntag unter dem Verdacht festgenommen, ein möglicher Mitwisser zu sein. Der Jugendliche hatte sich am Abend der Bluttat des 18-jährigen Deutsch-Iraners David S. selbst bei der Polizei gemeldet und wurde zunächst als wichtiger Zeuge betrachtet. Später verstrickte er sich aber in Widersprüche und wurde festgenommen.

S. hatte am Freitagabend beim Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und dann sich selbst erschossen. 35 Menschen wurden verletzt. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte er sich vor der Tat eng mit dem 16-Jährigen über Amokläufe ausgetauscht. Bis kurz vor der Tat hielten sich beide Jugendliche gemeinsam in Tatortnähe auf, die Mordserie soll S. aber allein begangen haben.

+++ 16.56 Uhr: Pflegekind schwer verbrannt - Urteil gegen Krankenschwester bestätigt +++

Sie zwang den kleinen Mario, auf einer heißen Terrassenplatte sitzenzubleiben - für diese und andere Misshandlungen des Jungen muss die Pflegemutter nun endgültig ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte die Verurteilung der damals 34 Jahre alten Kinderkrankenschwester zu zwei Jahren und neun Monaten Haft, wie in Karlsruhe mitgeteilt wurde.

Die Frau aus dem niederbayerischen Landkreis Regen hatte den verhaltensauffälligen Jungen und seinen jüngeren Bruder im März 2014 in Pflege genommen. Der Vorfall auf der Terrasse ereignete sich um dessen vierten Geburtstag herum im Juni 2014. Obwohl sich der Junge schlimme Brandblasen zuzog, brachte sie ihn erst elf Tage später ins Krankenhaus. Trotz mehrerer Operationen bleiben dem Kind entstellende Narben, es sei traumatisiert, hieß es.

Der Junge hatte schon vorher mehrmals Verbrennungen erlitten. Wer ihn misshandelte, ließ sich laut BGH nicht feststellen. Die Frau, die fünf eigene Kinder hat, habe die Verletzungen bemerkt, aber nichts unternommen. Sie hatte die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Deggendorf aus dem November 2015 eingelegt. 

+++ 15.56 Uhr: Ex-DFB-Präsident Niersbach für ein Jahr gesperrt +++

Die FIFA-Ethikkommission hat den früheren DFB-Präsidenten im Zuge der Affäre um die WM 2006 für ein Jahr von allen Fußballaktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene gesperrt. Der Bann gelte ab sofort, teilte die Kommission in Zürich mit.

Niersbach fühlt sich durch die FIFA viel zu hart bestraft. In einer Stellungnahme Niesbachs hieß es: "Die nun verhängte Sanktion halte ich für unangemessen und überzogen." Er werde sich anwaltlich beraten lassen, "ob ich gegen diesen Entscheid Rechtsmittel einlegen werde". 


+++ 14.01 Uhr: Trump überflügelt Clinton in Umfrage +++

Donald Trump profitiert nach einer Umfrage stark vom Parteitag der Republikaner - trotz der Risse in der Partei, die dabei zutage traten. Nach der von CNN in Auftrag gegebenen Erhebung käme der Präsidentschaftskandidat der Konservativen in einem direkten Vergleich mit auf 48 Prozent, wenn jetzt gewählt würde. Die Demokratin Clinton würde nur 45 Prozent erreichen.

+++ 13.39 Uhr: Geld für Opfer des Polizeieinsatzes gegen Stuttgart-21-Gegner +++ 

Fast sechs Jahre nach dem eskalierten Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner bekommen einige der Opfer Entschädigungen. Die bestätigte in Stuttgart entsprechende Berichte der "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung". 19 Demonstranten, die am 30. September 2010 unter dem Einsatz von Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray gelitten hatten, hatten Ansprüche angemeldet, wie Polizeisprecher Olef Petersen sagte. Auslöser für die Zahlungen von 300 Euro bis zu Beträgen in fünfstelliger Höhe sei das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom vergangenen November. Demnach war der Einsatz rechtswidrig. Hinzu komme die Entschuldigung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei den Betroffenen.

Polizeigewalt bei Stuttgart21-Demonstration


+++ 13.25 Uhr: Loveparade-Opfer übergeben 350 Unterschriften für Strafprozess +++

Sechs Jahre nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten übergeben Hinterbliebene dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf 350.000 Unterschriften für die Aufarbeitung der Tragödie in einem Strafprozess. Die bei einer Onlinepetition gesammelten Unterschriften wurden der Verwaltung des Gerichts zugestellt, wie ein Gerichtssprecher mitteilt. Das OLG wird demnächst darüber entscheiden, ob der vom Duisburger Landgericht abgelehnte Strafprozess doch noch stattfinden wird.
OLG-Sprecher Andreas Vitek erklärt anlässlich der Unterschriftenübergabe, jeder mitfühlende Mensch habe "großes Verständnis für das Bedürfnis der Hinterbliebenen, aller Opfer der Loveparade-Katastrophe sowie der Öffentlichkeit, die Gründe und Ursachen dieser Tragödie zu erfahren". Der zuständige Senat des Düsseldorfer Gerichts werde seine Entscheidung "unabhängig von der Petition ausschließlich nach Recht und Gesetz" treffen.

+++ 13.18 Uhr: Yahoo wird von Verizon geschluckt +++

Der kriselnde US-Internetkonzern Yahoo verkauft sein Kerngeschäft an den US-Telekommunikationsriesen Verizon. Dafür zahlt Verizon 4,8 Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro), wie beide Unternehmen mitteilen. Verizon-Chef Lowell McAdam kündigte an, Yahoo werde mit der Konzerntochter AOL verschmolzen. So solle ein "führendes weltweites Unternehmen für mobile Medien" entstehen. Verizon erhoffe sich dadurch einen Schub für das Geschäft mit Werbung im Internet.

+++ 13.00 Uhr: Linke fordert schärferes Vorgehen gegen die Türkei +++

Die Linke fordert scharfe Sanktionen gegen die Türkei wegen des rigorosen Vorgehens gegen mutmaßliche Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Der Außenpolitiker Jan van Aken ruft die Nato auf, sich von ihrem Mitglied Türkei zu trennen: "Die Nato muss nun klar Kante zeigen. Das Bündnis darf keine gemeinsame Sache mit Diktaturen machen", sagt er der "Huffington Post". Die Türkei sei auf dem Weg, sich in eine solche Diktatur zu verwandeln. "Die Nato muss die Türkei nun auffordern, ihren Austritt aus der Nato anzubieten.


+++ 12.06 Uhr: Spaniens Polizei sprengt Pädophilen-Ring +++

Die Polizei in hebt einen landesweit tätigen Pädophilen-Ring aus. Nach rund einjährigen Ermittlungen seien in 14 Provinzen insgesamt 21 Menschen festgenommen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf die Behörden. Den Verdächtigen werde zur Last gelegt, kinderpornografisches Material produziert sowie Fotos und Videos von Kindesmissbrauch via Internet ausgetauscht und verbreitet zu haben, heißt es.

+++ 12.04 Uhr: Einbrecher überführt sich mit Selfie auf geklautem iPad selbst +++ 

Geradezu tölpelhaft stellt sich ein Einbrecher in Frankreich an: Er macht nach einem Einbruch mit einem gestohlenen ein Selfie - und bringt so die Polizei auf seine Spur. Der 19-Jährige wird wenige Tage nach dem Einbruch im Großraum Paris festgenommen, wie die Polizei mitteilt. Was der Einbrecher wohl nicht geahnt hat. Das Foto wird automatisch in einer Cloud abgespeichert. In der Folge entdeckt das Opfer des Einbruchs auf einem anderen Computer das Selbstporträt des Mannes.

+++ 12.02 Uhr: Mörder von vierjährigem Mädchen in Iran öffentlich hingerichtet +++

Ein wegen Mordes an einem vierjährigen Mädchen zum Tode verurteilter Mann wird in der westiranischen Provinz Kermanschah öffentlich hingerichtet. Der Mann wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim am Busterminal der Stadt Sanghar-Keliaji gehängt. Der Mann hatte die kleine Hanieh G. im Mai dieses Jahres erst vergewaltigt, danach getötet und ihre Leiche unter einer Autobahn-Brücke versteckt.

+++ 11.34 Uhr: Israelische Touristin in Indien vergewaltigt +++

Eine Touristin aus Israel wird nach Angaben der Polizei in einem nordindischen Urlaubsort vergewaltigt. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, gibt die örtliche Polizeichef bekannt. Die 25-Jährige ist demzufolge am Sonntag in der Stadt Manali in ein Auto eingestiegen, das sie für ein Taxi gehalten hat. "In dem Fahrzeug waren fünf Männer, zwei von ihnen haben die Touristin mutmaßlich vergewaltigt", so die Polizei. Nach den weiteren Männern werde gefahndet.

+++ 11.15 Uhr: Tatwaffe von Reutlingen ist ein Döner-Messer +++

Bei der tödlichen Attacke in Reutlingen hat der Täter den Ermittlern zufolge ein Dönermesser verwendet. Es habe sich nicht wie zunächst mitgeteilt um eine Machete gehandelt, erklärt die Polizei. Der 21 Jahre alte Angreifer hatte mit dem Messer am Sonntag eine 45 Jahre alte Frau getötet. Mit ihr arbeitete er in einer Gaststätte. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. 

+++ 11.01 Uhr : Laut UN sind ein Viertel der zivilen Opfer in Afghanistan sind Kinder +++

Nach Angaben der UN-Mission in Afghanistan sind 24 Prozent der zivilen Opfer im Afghanistan-Konflikt Kinder. Dem UNAMA-Bericht zufolge starben in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 insgesamt 1601 Zivilisten, davon waren 388 Kinder. Zudem wurden mehr als 3560 Menschen verletzt, davon 1200 Kinder. Es sind dies die höchsten Halbjahreszahlen seit 2009.

+++ 10.40 Uhr: Zwei Tote und mehrere Verletzte durch Schüsse in Nachtclub in Florida +++

Durch Schüsse in einem Nachtclub im US-Bundesstaat Florida werden nach Medienberichten mindestens zwei Menschen getötet. 15 Menschen seien bei dem Vorfall in einem Club in Fort Myers verletzt worden, berichtet der örtliche Ableger des US-Fernsehsenders NBC unter Berufung auf die Polizei. Zunächst war von einem Toten und 14 Verletzten die Rede gewesen.

+++ 10.26 Uhr: Nach Macheten-Attacke - Täter und Opfer arbeiteten in Gaststätte +++

Der mutmaßliche Macheten-Angreifer von Reutlingen hat mit der tödlich verletzten Frau in einer Gaststätte zusammengearbeitet. Wie gut sich die beiden kannten und ob eine intime Beziehung bestand, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Der Verdächtige sei bereits wegen Körperverletzung, Diebstahl und Drogenbesitzes bekannt. Es gebe nach ersten Ermittlungen auch Hinweise auf psychische Probleme, sagte der Polizeisprecher. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus und versucht, die Hintergründe aufzuklären.

+++ 9.53 Uhr: Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan erreicht neuen Höchststand

Die Zahl der getöteten oder verletzten Zivilisten in Afghanistan erreicht im ersten Halbjahr 2016 einen neuen Höchststand erreicht. Von Januar bis Juni habe es insgesamt 1601 getötete und 3565 verletzten Zivilisten gegeben, erklärt die UN-Mission in Afghanistan (Unama). Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und die höchste Zahl ziviler Opfer seit 2009, als die UNO ihren ersten Bericht zur Lage der afghanischen Zivilisten veröffentlicht hatte.

+++ 9.50 Uhr: Neuseeland will Ratten bis 2050 ausrotten

Neuseeland will in gut 30 Jahren rattenfrei sein.
Auch Wiesel und die Beutelrattenart Opossum sollen bis 2050 ausgerottet werden, wie die Regierung mitteilt. Diese von Siedlern eingeschleppten Arten bedrohen die heimische Fauna. Sie töten nach Angaben von Regierungschef John Key im Jahr 25 Millionen heimische Vögel. Opossums übertragen auch Tuberkulose und können Kühe und Rotwild anstecken.

+++ 9.47 Uhr: Sprengsatz explodiert vor einem Hotel nahe Athen +++ 

Bei der Detonation eines Sprengsatzes entstehen erhebliche Schäden an der Fassade eines Hotels im Ferienort Vouliagmeni nahe der griechischen Hauptstadt Athen. Verletzt wird niemand, wie das griechische Fernsehen berichtet. Die Behörden vermuten, dass eine der zahlreichen griechischen autonomen Gruppierungen hinter dem Anschlag steckt. Diese verüben immer wieder ähnliche Anschläge - hauptsächlich um den Fokus auf die Finanzlage des Lande zu richten. Von den Tätern fehlt noch jede Spur. 

+++ 9.19 Uhr: Laut Medien soll Polizei 42 türkische Journalisten festnehmen +++

Nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei werden Medienberichten zufolge 42 Haftbefehle gegen Journalisten erlassen. Wie die Fernsehsender NTV und CNN-Türk am Montag berichten, ist unter anderem die bekannte Journalistin Nazli Ilicak betroffen, die 2013 wegen kritischer Berichterstattung über einen Korruptionsskandal von der regierungsnahen Zeitung "Sabah" entlassen wurde. Ob es bereits Festnahmen gab, ist zunächst unklar.

+++ 8 Uhr: Zwölfte Festnahme in Brasilien wegen Anschlagsplänen bei Olympischen Spielen +++

Wegen mutmaßlicher Anschlagspläne während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nimmt die brasilianische Polizei einen zwölften Verdächtigen fest. Die Militärpolizei fasst den letzten noch flüchtigen Verdächtigen im Bundesstaat Mato Grasso, wie die Behörden am Sonntag mitteilen. Zehn mutmaßliche Komplizen des Mannes sind bereits am Donnerstag festgenommen worden, ein elfter Verdächtiger hat sich am Freitag selbst der Polizei gestellt.

130 Polizeibeamte hatten in der vergangenen Woche insgesamt 19 Wohnungen in mehreren Bundesstaaten durchsucht. Die aus Brasilianern bestehende Gruppe hatte nach Angaben von Justizminister Alexandre de Moraes den Kauf von Waffen geplant. Einige der Verdächtigen schworen demnach im Internet der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die Treue. Es habe aber keinen direkten Kontakt zur IS-Miliz gegeben.

Die Verdächtigen wurden nach Angaben der Behörden bereits seit April observiert. Die Polizei kam ihnen auf die Spur, weil sie über die Messenger-Dienste WhatsApp und Telegram miteinander kommuniziert. Einer der Verdächtigen besuchte demnach eine Untergrund-Website für den Verkauf von Waffen in Paraguay, um ein Sturmgewehr vom Typ AK47 zu kaufen.

+++ 7.25 Uhr: Nach Unfall in Badesee: Auch Begleiter von Sechsjährigem tot +++

Nach einem Badeunfall in Halle wird ein vermisster 36-Jähriger tot in einem See gefunden. Taucher bergen den Leichnam am Sonntagabend im Heidesee, wie die Polizei mitteilt. Bei dem Unglück in Sachsen-Anhalt stirbt auch ein sechs Jahre alter Junge.

Ein Besucher hatte den Jungen am Samstag auf dem See treiben sehen und ihn aus dem Wasser geholt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Rettungskräfte versorgten das Kind und brachten es am Samstagabend in ein Krankenhaus. Dort starb es jedoch wenig später.

Der Begleiter des Jungen, eine Bekannter der Mutter, wurde einen Tag lang vermisst. Er habe dem Kind nach Zeugenaussagen Schwimmen beibringen wollen, sagte der Sprecher. Als die Retter am Badesee eintrafen, um dem Sechsjährigen zu helfen, sei der Mann aber nicht mehr zu sehen gewesen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst ungeklärt. Die Ermittlungen dauern an, teilt die Polizei am Sonntag mit.

ivi/tis/kis/fin / DPA / AFP