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Thailand und Birma: Erdstöße erschüttern Südostasien

Und wieder rührt sich die Erde: Knapp zwei Wochen nach dem schweren Beben von Japan ist Südostasien erneut von Erdstößen erschüttert worden. Das Beben hatte die Stärke 7,0 und ereignete sich in den Bergen von Birma unweit der Grenze zu Thailand und Laos.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Donnerstag das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Birma erschüttert. In der nordthailändischen Stadt Chiang Rai sei eine Frau in ihrem Bett von Trümmern erschlagen worden, berichteten Medien des Landes. Das Epizentrum lag in Birma, knapp 590 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Rangun und rund 90 Kilometer nördlich von Chiang Rai in Nordthailand, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Über das Ausmaß der Schäden gab es zunächst keine Angaben. Die Region ist abgelegen und in der Nacht schwer zu erreichen.

Der Erdstoß um 20.25 Ortszeit (14.55 MEZ) war sowohl in Rangun als auch in der Hauptstadt Naypyidaw im Landesinnern zu spüren, berichteten Anwohner. "Die Bewohner von Hochhäusern in Rangun haben den Erdstoß deutlich gespürt", berichtete eine Anwohnerin. Etliche seien auf die Straßen gerannt. "Viele Menschen waren im Schock, weil die Nachrichten von dem Beben in Japan noch allzu frisch sind."

Das Erdbeben ereignete sich nach aktuellen Angaben nur zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Es könnte deshalb schwere Schäden angerichtet haben.

Birma hatte 2008 eine verheerende Unwetterkatastrophe erlebt. Zyklon Nargis brach von Süden kommend über die Küste am Irrawaddy-Delta herein und riss geschätzt 140.000 Menschen in den Tod.

kng/DPA/Reuters / DPA / Reuters