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Business-Yoga: Flexible Arbeitszeit

Wo die Anspannung am größten ist, entfaltet sich die Wirkung des Yoga am deutlichsten: im Beruf. Gemeinsam mit einem professionellen Yogateam haben wir zehn einfache und wirksame Übungen aus dem Business-Yoga für Sie ausgewählt.

Von Burkhard Zimmermann

Endlich ist es angekommen. Das Yoga hatte einen weiten Weg zur Arbeit, doch jetzt hat die alte indische Entspannungstechnik es als Business-Yoga in deutsche Büros geschafft. Dort kann es zeigen, was es kann, denn berufliche Belastungen ziehen heute eine Kolonne von Symptomen nach sich: Schlafstörungen und Kopfschmerzen, verkümmerte Muskulatur und verfettete Herzkranzgefäße, geistige Erschöpfung und ein schmerzendes Rückgrat.

Mit stärkenden und beruhigenden Übungen zielt das Business-Yoga vor Ort auf die Ursachen - ob als gelegentliche Erfrischung für den Einzelnen oder als Kurs im Firmengebäude, der ganz oder teilweise vom Arbeitgeber bezahlt wird. Unternehmen wie Beiersdorf, SAP und der Frankfurter Flughafen fördern das Biegen im Büro nicht nur aus Wertschätzung gegenüber dem Personal, sondern auch aus finanziellen Gründen: Es rechnet sich, denn es kann die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern spürbar steigern.

Es senkt den Blutdruck, lindert Wirbelsäulenprobleme

Dabei geht es nicht nur um gefühlte Wirkungen. Eine Untersuchung des Karolinska-Instituts in Stockholm ergab, dass Yoga durch die Linderung von Wirbelsäulenproblemen den Krankenstand zu senken vermag; die bayrische Reha-Klinik Glotterbad beobachtete einen blutdrucksenkenden Effekt; verbesserte Funktionen der Blutgefäße bei Probanden über 40 Jahren stellte das Government Medical College im indischen Nagpur fest.

In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Yogazentrum Ardas haben wir zehn Übungen zum Ausprobieren für Sie zusammengestellt: Atmen Sie beim Üben durch die Nase und finden Sie bei den dynamischen Sequenzen ein zügiges, aber angenehmes Tempo. Achten Sie auf eine präzise Ausführung und auf Signale Ihres Körpers; lösen Sie sich aus einer Haltung, wenn sie Ihnen Schmerzen verursacht. Wir wünschen Ihnen einen entspannten Tag. Nicht nur im Büro.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.