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Zwischenfall in Oslo: Bombenalarm wird zur Blamage für US-Botschaft

Angst und Schrecken zur Mittagszeit in Oslo: Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands werden Teile der Stadt geräumt. Kurz darauf entpuppt sich der Auslöser als eine vergessene US-Attrappe.

Ein Bombenalarm zur Mittagszeit hat in der norwegischen Hauptstadt Erinnerungen an die Terroranschläge von vor einem Jahr wachgerufen. Behörden ließen eine zentrale S-Bahnstation räumen, Besucher mussten das nahe gelegene Königsschloss und das Nationaltheater verlassen. Der Verkehr mitten im Zentrum der norwegischen Hauptstadt stand in einem Umkreis von 500 Metern um die amerikanische Botschaft völlig still.

Etwa eine Stunde benötigte die Polizei, um einen verdächtigen Gegenstand vor der US-Botschaft endgültig als ungefährlich einzustufen. Die Auflösung entpuppte sich schließlich als Peinlichkeit für die Vertretung der USA: "Das war eine Bombenattrappe der Amerikaner, was die auch schon zugegeben haben", teiltre ein Polizeisprecher mit. "Sie haben sie für eine interne Übung benutzt und dann unter dem Auto vergessen."

Vor gut einem Jahr, am 22. Juli 2011, hatte der Massenmörder Anders Behring Breivik im Osloer Regierungsviertel eine Autobombe detonieren lassen. Dabei starben acht Menschen. Danach tötete er 69 Teilnehmer eines Sommerlagers auf der Insel Utøya.

fw/DPA / DPA
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