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"Die Welt verstehen" - stern-Reporter erklären: Brauchen wir eine europäische Armee?

Es gibt wieder klare Fronten zwischen Russland und dem Westen. Polen üben bereits die militärische Auseinandersetzung. Eine europäische Armee ist nötig, sie wäre ein epochaler Paukenschlag.

Von Tilman Müller

Italienischer Eurofighter über Litauen: Der Kampfjet ist einer der ersten paneuropäischen Rüstungsprojekte

Italienischer Eurofighter über Litauen: Der Kampfjet ist einer der ersten paneuropäischen Rüstungsprojekte

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat erklärt, Europa solle sich eine eigene Armee zulegen, um Putins Russland zu zeigen, "dass wir es ernst nehmen mit der Verteidigung unserer europäischen Werte".

Hat Herr Juncker recht? Ja, das hat er. Und vielleicht ist seine Forderung sogar eine Art epochaler Paukenschlag. Ein Weckruf zumindest an jene Westeuropäer, die es noch immer gewohnt sind, die wachsenden Krisenherde in aller Welt zwar leicht fröstelnd zu registrieren, aber letztes Endes noch immer abzutun als etwas, das außerhalb der eigenen, alltäglichen Befindlichkeit liegt. Doch damit ist es - vielleicht die erste wirklich große politische Neuerung des Jahres 2015 inzwischen endgültig vorbei.

Der "Neue Kalte Krieg"

Spätestens seit Putins Annexion der Krim wurde immer klarer, dass wir Europäer in eine neue, bedrohliche Ära schlittern. Bereits jetzt, ein Jahr nach dem Takeover auf der Krim, befinden wir uns offensichtlich in einem "Neuen Kalten Krieg".

Das sagte jüngst der renommierte britische Historiker Orlando Figes. "Es gibt wieder klare Fronten, eine Trennung zwischen Russland und dem Westen", so der Stalin-Forscher, "Russland hat die Osterweiterung der Nato als Erklärung eines neuen Kalten Kriegs aufgefasst. Es wird seine Politik der Destabilisierung seiner angrenzenden Staaten fortsetzen, um den Einfluss der Nato einzudämmen."

Überall zwischen Barcelona und Berlin beginnen Europas Politiker aufzuwachen. "Unsere Zukunft als Europäer wird irgendwann eine europäische Armee sein", erklärte bereits Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

"Die Lage kann noch Ernst werden"

Und heute, in diesen Stunden, bespricht der neue EU-Ratspräsident Donald Tusk mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama, wie die USA und die EU in Zukunft gemeinsam dem Kreml entgegentreten werden. "Wir sollten damit aufhören, uns Illusionen zu machen", sagte Tusk vor seinem Abflug nach Washington. Im Angesicht der Ukraine-Krise müsse sich ganz Europa klar machen, "wie ernst die Lage noch werden kann".

Tusk kommt aus Polen, war dort zuletzt Premierminister und ist aufgewachsen in einem Land, das Russland schon immer als bedrohlichen Nachbarn wahrgenommen hat. "Jeder dritte Pole glaubt laut neuesten Umfragen, dass in den nächsten zehn Jahren eine bewaffnete Auseinandersetzung mit Russland bevorsteht", sagte mir neulich ein befreundeter Fotograf in Warschau. Er hatte in den Tagen zuvor Übungscamps von "para-militärischen Einheiten" besucht. "Ungefähr 30.000 Polen, darunter viele Frauen, beteiligen sich derzeit freiwillig an selbstorganisierten Verteidigungskursen", erzählte er, "die Uniformen beschaffen sie auf eigene Kosten." Ihr Ziel sei es, auf diese Weise die Verteidigungsbereitschaft in Polen zu fördern.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(