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Steve Bannons "We Build The Wall" Trump schürt weiter Angst vor Migranten – der private Mauerbau wird nach Unterbrechung fortgestezt

Donald Trump wirbt weiter für die geplante Grenzmauer zu Mexiko.


Auf Twitter veröffentlicht der US-Präsident ein Video, das über tausend Immigranten beim Grenzübertritt in der Nähe von El Paso zeigen soll.


In seinem Tweet fordert Trump die Demokraten dazu auf, den Grenzschutzbehörden beizustehen und "endlich die Schlupflöcher in der Grenze zu schließen".


Der US-Kongress hat die gewünschten Mittel für Trumps geplante Grenzmauer bisher nicht bewilligt.


Doch auch ohne öffentliche Gelder entsteht eine Mauer.


Die Initiative "We Build The Wall Inc." hat über 23 Millionen US-Dollar für einen privaten Mauerbau gesammelt – und damit begonnen, eine Grenzmauer zu errichten.


Wegen fehlender Lizenzen mussten die Bauarbeiten jedoch zwischenzeitlich eingestellt werden.


Nach einer Einigung mit dem Rathaus von Sunland Park gehen die Arbeiten nun weiter.


Der Bürgermeister der Stadt, Javier Perea, gibt an, dass er nach der Erteilung der Lizenzen hunderte Todesdrohungen erhalten habe.


"Es gab Drohungen gegen mich und meine Familie, von Menschen die herkommen wollen und uns alle erschießen wollen. Es ist besorgniserregend, es ist alarmierend, weil wir eine Gemeinschaft mit begrenzten Mitteln sind." – Javier Perea ggü. "KTSM"


"We Build The Wall Inc."-Initiator Brian Kolfage feiert die Wiederaufnahme der Arbeiten währenddessen auf Twitter.


Die Initiative, die von Trumps ehemaligem Berater Steve Bannon unterstützt wird, plant weitere Mauerprojekte.
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Wirbel im US-Städtchen Sunland-Park: Nachdem die private Initiative "We Build The Wall" den Bau ihrer Grenzmauer zu Mexiko fortsetzt, erhält Bürgermeister Javier Perea Todesdrohungen. Und auch bei Trump dreht sich auf Twitter alles um die Mauer.

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