Brüssel weist Gerüchte zurück Keine Pläne für finanzielle Nothilfe für Spanien


Die EU-Kommission hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach sich die Euro-Staaten auf eine finanzielle Nothilfe für Spanien einstellen. "Wir bereiten nichts vor. Das ist eine Spekulation", sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag in Brüssel.

Die EU-Kommission hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach sich die Euro-Staaten auf eine finanzielle Nothilfe für Spanien einstellen. "Wir bereiten nichts vor. Das ist eine Spekulation", sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag in Brüssel.

Auch die spanische Wirtschaftsministerin Elena Salgado habe den Bericht zurückgewiesen. Die Tageszeitung "Financial Times Deutschland" berichtete am Freitag, falls sich die Probleme im Bankensektor Spaniens verschärften, solle Madrid Kredite aus dem 750 Milliarden Euro schweren Rettungsschirm der EU und des Internationalem Währungsfonds (IWF) erhalten.

Der Sprecher wies auf die zusätzlichen Sparanstrengungen hin, die Madrid unlängst angekündigt hatte. "Spanien hat überzeugende Ziele für die Haushaltskonsolidierung", sagte der Sprecher. Spanien gilt neben Italien, Portugal oder Irland als ein möglicher Wackelkandidat der Eurozone. Die Neuverschuldung betrug im vergangenen 11,2 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt - erlaubt sind höchstens 3 Prozent.

DPA DPA

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