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"Wostok"-Manöver Gemeinsame Militärübungen: China schickt Soldaten Ende August nach Russland

Russische Militärfahrzeuge fahren bei einer Parade in Ostsibirien im Jahr 2018
Russische Militärfahrzeuge fahren bei einer Parade in Ostsibirien im Jahr 2018
© Kremlin / DPA
Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine wirft der Westen China vor, Wladimir Putin Rückendeckung zu geben. Nun schickt Xi Jinping seine Soldaten für ein gemeinsames Militär-Manöver nach Russland.

Für gemeinsame Militärübungen will China Soldaten nach Russland schicken. Die Soldaten sollen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Peking im Zuge einer bilateralen Kooperationsvereinbarung mit Moskau am Manöver "Wostok" teilnehmen. Dieses findet nach russischen Angaben zwischen dem 30. August und dem 5. September statt.

"Das Ziel ist, die praktische und freundschaftliche Kooperation mit den Armeen teilnehmender Staaten zu vertiefen, das Niveau strategischer Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern zu vergrößern und die Fähigkeit zu stärken, auf verschiedene Sicherheitsbedrohungen zu reagieren", erklärte das chinesische Verteidigungsministerium. Demnach nehmen auch Indien, Belarus, die Mongolei und Tadschikistan an dem Manöver teil.

China: "Wostok"-Manöver hängt nicht mit Ukraine-Krieg zusammen

Westliche Staaten werfen China und Indien vor, Russland bei seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine diplomatische Rückendeckung zu geben. Die beiden Staaten haben den russischen Krieg nicht verurteilt. Peking betonte nun, die Teilnahme Chinas an dem "Wostok"-Manöver hänge nicht mit der "derzeitigen internationalen und regionalen Situation" zusammen.

Russland und China hatten bereits im Mai gemeinsame Militärmanöver mit Bombern nahe Japan und Südkorea abgehalten. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich US-Präsident Joe Biden zu einem Treffen mit den Regierungschefs Indiens, Australiens und Japans zu einem Gipfel über regionale Sicherheit in Tokio auf.

les DPA

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