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Israel-Reise: Der Versöhner im Heiligen Land

Nur 36 Stunden im Land und schon zum Friedensbringer gekürt. Barack Obama macht auf seiner Auslandsreise Halt in Israel und in den Palästinensergebieten. Er könnte zum ehrlichen Mittler im Konflikt werden. Denn er genießt das Vertrauen beider Seiten und weiß, die Herzen der Menschen für sich zu gewinnen.

Von Sabine Brandes, Jerusalem

Barak Obama hat den Test bestanden. Den in der Heimat und den in Israel. Er ist auf Israels Seite und würde es auch als mächtigster Mann der Welt bleiben – ohne Wenn und Aber. Das machte er bei seinem Besuch in Israel unmissverständlich klar: „Als Präsident werde ich die enge Beziehung zwischen Washington und Jerusalem beibehalten. Israels Sicherheit würde einer der obersten Prioritäten haben“.

Obamas Besuch hatte mit einem Schrecken begonnen. Nur wenige Stunden bevor der Präsidentschaftskandidat der Demokraten auf der Rollbahn des Ben Gurion Flughafens landete, wurde in Jerusalem der Terroralarm ausgelöst. Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats missbrauchte ein Araber aus dem Ostteil der Stadt ein Baufahrzeug als Tötungsmaschine und fuhr damit in eine Menge von wehrlosen Passanten. 20 Menschen wurden dabei verletzt. Besonders brisant: Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe des King-David-Hotels, in das Obama noch am selben Abend eincheckte.

Kein Grund für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten, seine Reise zu unterbrechen. Im Gegenteil: Schon am Flughafen verurteilte er den Anschlag mit klaren Worten. „Dies ist eine Erinnerung mehr, dass wir unablässig, dringend und gemeinsam arbeiten müssen, um den Terrorismus zu bekämpfen. Es gibt keine Entschuldigungen.“

Obama will alles für die Sicherheit Israels tun

Der erste Tag von Obamas Aufenthalt in Israel begann früh. Nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Ehud Barak zum Lachs-Frühstück traf Obama Oppositionsführer Benjamin Netanjahu. Der Likud-Vorsitzende betonte, dass es bei dem Gespräch in erster Linie um die iranische Bedrohung gegangen sei, eindeutig das Hauptanliegen der Gastgeber. „Wir müssen den Iran dran hindern, nukleare Waffen zu entwickeln. Dabei geht es nicht so sehr darum, wie wir das erreichen, sondern dass wir es schaffen“, sagte Netanjahu.

Die Israelis erwarteten einen klaren Standpunkt von Obama, und der enttäuschte sie nicht. Niemals wolle er etwas tun, was die Sicherheit Israels schädigen könne, so Obama. Er wolle vielmehr verhindern, dass der Iran Nuklearmacht werde. „Das hat Vorrang“, sicherte er seinen israelischen Gesprächspartnern zu.

In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem trug Obama eine Krawatte in Israels Nationalfarben blau und weiß, während er einen Kranz niederlegte und eine Gedenkkerze entzündete. Nach einem außerordentlich warmen Empfang von Staatspräsident Schimon Peres, der Obama bescheinigte, „die Welt zusammenbringen zu können“, reiste er weiter nach Ramallah im Westjordanland.

Palästinenser sehen Obama ihn den Friedensbringer

„Jerusalem wird die Hauptstadt Israels sein und soll nicht geteilt werden.“ Dieses Zitat vor seiner Nahostreise hatte lautstarken Unmut auf palästinensischer Seite hervorgerufen. Der Status von Jerusalem gehört zu den schwierigsten und sensibelsten Fragen im Nahostkonflikt. Nur kurz darauf korrigierte sich Obama. Er habe nur sagen wollen, die Stadt dürfe nicht in der Mitte durch eine Mauer oder Stacheldraht zerschnitten werden.

Trotz alledem war die Stippvisite im Westjordanland ein deutlicheres Zeichen, als das von Obamas Konkurrent John McCain, der während seiner Israelreise vor vier Monaten lediglich mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas telefoniert hatte. Doch 45 Minuten von 36 Stunden Aufenthalt waren den Menschen jenseits des Grenzzaunes eindeutig zu wenig. Sie haben das Gefühl, lediglich die Krümel zu bekommen, während Israel den ganzen Kuchen erhält.

Der palästinensische Chefunterhändler im Friedensprozess, Saeb Erekat, zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Wenn er zum US-Präsidenten gewählt wird, wird er ein konstruktiver Partner für den Frieden sein. Er will nicht eine Minute verschwenden.“ Doch Obama machte bei seinem Besuch auch klar, dass es letztendlich in den Händen der Israelis und Palästinenser selbst liege, den Friedensprozess voranzubringen.

Tränen für den Präsidentschaftskandidaten

Barak Obama der Hoffnungsträger. Für beide Seiten gleichermaßen. Mit Siebenmeilenstiefeln hastete er von einem Punkt des Nahostkonfliktes zum nächsten. Die Vorbereitungen für ihn waren wesentlich intensiver ausgefallen als die für seinen Wahlkampfgegner McCain. Die offiziellen Stellen des Landes sehen in dem Besuch durchweg eine große Bedeutung, und die Leute auf der Straße mögen ihn. Kommentare der Presse und Bevölkerung fielen durchweg positiv aus: „Ich bin hier, um die besondere Beziehung zwischen den USA und Israel zu betonen“ titelte die „Jerusalem Post“.

„Wenn jemand etwas bewegen kann, dann er", meinte Yitzhak Levy aus Sderot, der staubigen Kleinstadt im Süden, die mit trauriger Regelmäßigkeit über sieben Jahre aus dem Gazastreifen beschossen wurde und erst nach dem Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas halbwegs zur Ruhe gekommen ist. Levy hatte Tränen in den Augen, nachdem er einen Blick auf den außergewöhnlichen Besucher während dessen Abstecher in die Stadt erhaschen konnte. „Wir sind fast vergessen von unseren eigenen Politikern und dem Rest der Welt. Aber dieser Barak Obama hat das Zeug, wirklich etwas zu verändern.“

Es war hier in dieser Kleinstadt, wo er die Herzen der Israelis für sich gewann: „Jahrelang wird diese Gemeinde beschossen und zeigt doch einen ungewöhnlichen Mut, das Leben weiterzuleben“, meinte er, „aber dieser Terror ist inakzeptabel. Amerika als Freund Israels muss für sein Recht auf Selbstverteidigung aufstehen“.

Obama überzeugt auch hinter verschlossenen Türen

Zum Abendessen wird Obama bei Ehud Olmert geladen sein. Es wird erwartet, dass auch hierbei der Iran ganz oben auf der Agenda steht. Sicherheitsexperten sind sicher, der Premier will seinem Gast die ganze Dringlichkeit der Situation schildern und darauf hinweisen, dass die Zeit abläuft, den Iran noch vom Bau nuklearer Waffen abzuhalten.

Der Kandidat im Rennen um den mächtigsten Posten der Welt hatte nur 36 Stunden – und viel zu tun. In einem Land, das in seiner eigenen Struktur und Geschichte komplexer und vielfältiger kaum sein könnte und gleichzeitig daheim so viel Einfluss hat. Mit einem voll gepackten Programm versuchte er, so viele Politiker wie möglich zu treffen.

Es galt viele Hände zu schütteln. Noch mehr jedoch ging es darum, was hinter den verschlossenen Türen geschah. Und auch dort, so ist nach dem ersten Besuch als Präsidentschaftskandidat klar geworden, ist Obama bei den Israelis mindestens genauso gut angekommen wie charismatisch lächelnd vor laufenden Kameras.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(