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US-Präsidentschaftswahl 2020: Fünf wichtige Erkenntnisse aus Trumps Wahlkampfauftakt

Mit einer aggressiven Rede vor Tausenden Anhängern hat Donald Trump in Florida seine Kampagne für die Präsidentschaftswahl 2020 gestartet. Der Auftritt des Präsidenten lieferte interessante Erkenntnisse.

Florida: Trump startet Wahlkampf für 2020: "Demokraten zerstören unser Land"

US-Präsident Donald Trump ist in Florida offiziell in den Präsidentschaftswahlkampf 2020 eingestiegen. Knapp 80 Minuten lang warb er in einer riesigen Sporthalle in Orlando vor rund 20.000 Anhängern für seine Wiederwahl im November nächsten Jahres. In seiner Rede dämonisierte Trump die oppositionellen Demokraten und die Medien, schwärmte von seinen eigenen Leistungen und dem aktuellen Zustand der Vereinigten Staaten und ließ sich dabei vom Publikum frenetisch feiern. Der US-Präsident erklärte "Keep America Great" (Sorgt dafür, dass Amerika großartig bleibt) zu seinem neuen Wahlkampfmotto und malte die Zukunft des Landes in rosigen Farben. 

Hier sind fünf wichtige Erkenntnisse aus der Rede von Donald Trump

Der neue Trump ist der alte Trump

In seiner Rede beschritt Donald Trump wenig Neuland - nicht nur im Vergleich zu den Dutzenden von politischen Kundgebungen, die er seit seiner Amtseinführung bereits abgehalten hat, sondern auch im Vergleich zu seiner Kampagne 2016. Die "Washington Post" sprach von einer "Greatest-Hits-Kundgebung", vollgepackt mit Klagen über die Medien, die Demokraten und den ehemaligen Russlandermittler Robert Mueller. Statt möglicher demokratischer Herausforderer attackierte der Präsident mehrfach seine Konkurrentin von 2016, Hillary Clinton.

Trumps Kampagnen-Auftakt ist nach Ansicht  der auf die Politik in Washington spezialisierten US-Zeitung "The Hill" ein Zeichen dafür, dass er die gleiche Art von Kampagne durchführen will, die auch seinen Überraschungssieg vor zweieinhalb Jahren ermöglichte. Es könne für den Präsidenten aber schwierig werden, die Debatte zu kontrollieren und seine Anhänger motiviert zu halten, wenn er für die nächsten anderthalb Jahre bei der immer gleichen Botschaft bleibt.

Demokraten werden als Sozialisten und Extremisten gebrandmarkt

Die Amerikaner glauben nicht an den Sozialismus, "sie glauben an die Freiheit", sagte Trump in seiner Rede und schickte damit einen Vorwurf in Richtung der Demokraten, der im Wahlkampf eine große Rolle spielen dürfte. Ungeachtet ihrer tatsächlichen Ansichten über den Sozialismus plane Trump, das gesamte Bewerberfeld der Demokraten als Feinde des Kapitalismus und des "American way of life" darzustellen, schreibt "The Hill". Auch Trumps Stellvertreter Mike Pence, der den Präsidenten in Orlando dem Publikum vorstellte, bezeichnete die Demokraten in seiner Ansprache wiederholt als Sozialisten. "Es war die Freiheit, nicht der Sozialismus, der die Sklaverei beendete [und] zwei Kriege gewann", sagte Pence.

Bei allen Themen, von Abtreibung bis zur Immigration, wolle Trump die Demokraten als linke Extremisten brandmarken und sich selbst als Kämpfer gegen den "wütenden linken Mob" gerieren, urteilte "The Hill". In seiner Rede nannte der 73-Jährige die Position der Demokraten in Sachen Grenzsicherheit "verkommen" und "moralisch verwerflich" und einen "Verrat an der amerikanischen Mittelschicht". Trump griff auch die Abtreibungsdebatte in den USA auf (mehr darüber lesen Sie hier) und behauptete, "praktisch jeder Top-Demokrat" würde "das Herausreißen von Babys direkt aus dem Mutterleib" unterstützen.

Trump fehlt eine Agenda für eine zweite Amtszeit

Trump präsentierte seinen Anhängern in Orlando keine konkreten oder gar neuen politischen Ziele für eine zweite Amtszeit. Zwar erwähnte er die schon vor seiner ersten Wahl versprochene Grenzmauer zu Mexiko und den Umbau der Gesundheitsversorgung, erklärte seinem Publikum aber nicht, wie er diese Ziele erreichen will. Zu seinem im Mai vorgelegten Reformplan für die Einwanderungspolitik, der im US-Kongress feststeckt, gab es vom Präsidenten nur Lippenbekenntnisse.

Selbst der Abschluss eines Handelsabkommens mit China schien Trump bei seinem Auftritt nicht besonders am Herzen zu liegen. Für ihn sei es okay, wenn die Gespräche scheiterten, erklärte der Präsident, "vielleicht in dem Bemühen, seiner Basis zu zeigen, dass er gegenüber Peking hart bleiben wird", wie "The Hill" mutmaßt.

Während Trump möglicherweise argumentieren werde, die Wähler sollten ihn als Meister der Wirtschaft im Amt halten, könnten ihn die Lücken in seiner Agenda für Angriffe der Demokraten anfällig machen, schreibt die Zeitung. Diese könnten herausstellen, dass der Präsident keine Pläne habe, um wichtige Themen wie die Gesundheitsversorgung zu adressieren.

Trump tritt auch gegen die Medien an

Donald Trump hatte kaum die Bühne betreten, da hatte er schon einen seiner, wie er meint, ärgsten Gegner auf dem Weg zu seiner Wiederwahl ausgemacht: die Medien. Da drüben, rief er und zeigte mit ausgestrecktem rechten Zeigefinger in die Mitte der Halle, wo die Journalisten standen, da gebe es "eine ganze Menge Fake-News-Medien". Die Menge tobte daraufhin zum ersten Mal, wie stern-Korrespondent Jens König aus der Halle berichtete. "CNN sucks", hätten die Menschen gebrüllt, "CNN ist Scheiße."

Großer Andrang in Orlando - aber frühe Abgänge

20.000 Menschen fasst das Amway Center, in dem Trump seinen Wahlkampf startete. Rappelvoll sei die Halle, freute sich der US-Präsident zu Beginn seines Auftritts. Und er hatte die Menge voll hinter sich. Immer wieder stimmte das Publikum Sprechchöre an und feierte den Präsidenten mit Beifallsstürmen.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. In den Oberrängen des Amway Center gab es auch leere Plätze, wie stern-Korrespondent König beobachten konnte. Und schon lange bevor Trump seine Ansprache beendete, begannen einige Leute, den Saal zu verlassen. "Es wäre unklug, zu viel in die frühen Abgänge hineinzulesen", schreibt die britische Zeitung "The Guardian". "Aber für einen Präsidenten, dessen Stärke aus seiner persönlichen Anziehungskraft rührt, ist es kein gutes Zeichen, wenn Leute früher gehen."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(