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US-Präsident in Paris: Trump trifft Macron - und macht ihm Komplimente: "Ein toller, harter Präsident"

Der frisch gewählte französische Präsident Emmanuel Macron begrüßt seinen US-amerikanischen Kollegen Donald Trump zum ersten Mal offiziell im Elysée-Palast. Beide heben die engen Beziehungen ihrer Länder hervor.

Emmanuel Macron und Donald Trump

Shakehands: Emmanuel Macron und Donald Trump

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat seinen US-Kollegen Donald Trump am Donnerstag offiziell in Paris empfangen. Im Ehrenhof des Ivalidendoms wurden die Nationalhymnen ihrer beiden Länder gespielt, anschließend führte Macron den Gast aus Washington zum Grabmal des Kaisers Napoleon. Nach der Begrüßung, an der auch die Ehefrauen teilnahmen, fuhren Macron und Trump zum Amtssitz des französischen Präsidenten, dem Elysée-Palast.

Macron und Trump haben trotz vieler Meinungsverschiedenheiten die engen Beziehungen zwischen beiden Ländern hervorgehoben. "Die Freundschaft zwischen unseren beiden Nationen und uns selbst ist unzerbrechlich", sagte Trump. "Frankreich ist Amerikas erster und ältester Verbündeter. Viele Menschen wissen das nicht." Der Amerikaner bezeichnete Macron als "tollen und harten Präsidenten."

Gruppenbild mit Damen: Emmanuel Macron (2. v. r.), seine Frau Brigitte (l.), Donald Trump und seine Frau Melania vor dem Invalidendom in Paris

Gruppenbild mit Damen: Emmanuel Macron (2. v. r.), seine Frau Brigitte (l.), Donald Trump und seine Frau Melania vor dem Invalidendom in Paris

Macron verwies bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Elysée-Palast auf die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern unter anderem im Anti-Terror-Kampf. Er sprach aber auch den Konfliktpunkt Klimaschutz an. "Wir kennen unsere Meinungsverschiedenheiten", sagte Macron. Er respektiere aber Trumps Entscheidung, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Er selbst bleibe dem Abkommen verbunden und wolle es "Schritt für Schritt" umsetzen.

Blick nach oben: Macron und Trump im Ehrenhof des Invalidendoms in Paris

Blick nach oben: Macron und Trump im Ehrenhof des Invalidendoms in Paris

Der US-Präsident wiederum deutete an, mit Blick auf das Klimaabkommen "könnte etwas passieren". "Wir werden sehen, was passiert." Konkrete Angaben machte Trump nicht. Die USA bezeichnete er als "Anführer beim Umweltschutz." Trump hatte Anfang Juni den Austritt seines Landes aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt und damit bei Regierungen weltweit für Fassungslosigkeit gesorgt. Neben dem Klimaschutz hat auch Trumps ablehnende Haltung zum Freihandel für Konflikte zwischen den USA und den EU-Staaten gesorgt.

Melania Trump und Brigitte Macron nach einer gemeinsamen Bootsfahrt auf der Seine

Melania Trump und Brigitte Macron nach einer gemeinsamen Bootsfahrt auf der Seine

Donald Trump: Besuch zum Nationalfeiertag

Anlass für Trumps Paris-Besuch ist die Militärparade auf den Champs-Elysées zum französischen Nationalfeiertag am Freitag. Trump ist in diesem Jahr Ehrengast. Bei der Militärparade wird auch an den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren erinnert.

Hand aufs Herz: Donald Trump und Emmanuel Macron lauschen den Nationalhymnen

Hand aufs Herz: Donald Trump und Emmanuel Macron lauschen den Nationalhymnen


Für Trumps Besuch gelten in Paris strenge Sicherheitsvorkehrungen. Allein für die Absicherung der Militärparade werden angesichts der Anschlagsgefahr 3500 Polizisten im Einsatz sein.

tim / AFP