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Konservativer Nachrichtensender: US-Demokraten schließen Fox News von Vorwahl-Debatten aus - Trump reagiert erbost

Die US-Demokraten werden keine ihrer Fernsehdebatten im Vorwahlkampf der Präsidentschaftswahl 2020 von Fox News übertragen lassen. Grund: Die "unangemessene Beziehung" zwischen dem Sender und US-Präsident Donald Trump.

US-Demokraten schließen Fox News von Vorwahl-Debatten aus - Trump reagiert erbost

Fox News sei nicht in der Lage, eine "faire und neutrale Debatte unserer Kandidaten auszutragen", so der Parteichef der US-Demokraten Tom Perez (Symbolbild)

Getty Images / AFP

Die US-Demokraten schließen den konservativen Nachrichtensender Fox News von den Vorwahl-Debatten ihrer Präsidentschaftsbewerber aus. Parteichef Tom Perez begründete dies am Mittwoch mit der großen Nähe des Senders zu US-Präsident Donald Trump.    

Ein kürzlich veröffentlichter Artikel des Magazins "New Yorker" habe eine "unangemessene Beziehung" zwischen Trump, seiner Regierung und Fox News gezeigt, schrieb Perez im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Sender sei deswegen nicht in der Lage, eine "faire und neutrale Debatte unserer Kandidaten austragen". Entsprechend werde Fox News nicht "Medienpartner" für die Vorwahl-Debatten seiner Partei sein.  

Fox News soll ausgeschlossen werden? US-Präsident Donald Trump reagiert erbost  

Trump reagierte erbost auf die Ankündigung der politischen Konkurrenz. "Ich denke, ich werde das gleiche mit den Fake-News-Sendern und den radikalen linken Demokraten in den Wahldebatten tun", schrieb der Präsident auf Twitter.

Fox News ist schon lange für seine große Nähe zu Präsident Trump bekannt. Der "New Yorker" schrieb nun in einem viel beachteten Artikel, der Sender sei zu einer Art Propaganda-Maschine des Präsidenten geworden.    

In dem Artikel wird unter anderem auf die dutzenden Interviews verwiesen, die Trump Fox News gegeben hat, und die Auftritte von Fox-News-Starmoderator Sean Hannity an Trumps Seite. Der Sender soll demnach sogar 2016 auf die Veröffentlichung einer Geschichte über die mutmaßliche Affäre Trumps mit einer Pornodarstellerin verzichtet haben, um dessen Wahlsieg nicht zu gefährden.

fs / AFP / DPA