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Gordon Brown: Britische Truppen ziehen aus Basra ab

Der britische Premierminister Gordon Brown ist überraschend in Bagdad eingetroffen. Nach einem Gespräch mit Iraks Premierminister Nuri al Maliki kündigte er an, die Truppen aus Basra abzuziehen und den Irakern die Verantwortung für die Provinz zu übergeben.

Großbritannien wird bis zum Jahresende weitere 1000 Soldaten aus dem Irak abziehen. Der irakische Ministerpräsident Nuri al Maliki sagte nach einem Gespräch mit dem britischen Premierminister Gordon Brown in Bagdad, der Irak werde innerhalb von zwei Monaten die Verantwortung für die Provinz Basra übernehmen. Brown bestätigte die Pläne und sagte, damit könne die Zahl der britischen Soldaten in der Region auf 4500 reduziert werden.

"Wir sind bereit, innerhalb von zwei Monate die Sicherheit in Basra zu übernehmen und das werden wir tun", so al Maliki. "Basra wird eine der Provinzen sein, in denen die irakischen Truppen vollständig für die Sicherheit verantwortlich sind." Brown sagte, die Entscheidung über eine weitere Truppenreduzierung werde im kommenden Jahr fallen. Basra ist die einzige Region im Süden des Landes, die noch unter der Kontrolle der Koalitionstruppen steht.

Brown war ohne vorherige Ankündigung zu seinem ersten Besuch als Premierminister in den Irak gereist. Er wollte von Bagdad nach Basra weiterfliegen und dort britische Soldaten und Kommandeure treffen. Auch ein Gespräch mit dem Befehlshaber der US-Streitkräfte im Irak, General David Petraeus, ist geplant.

Großbritannien solle sich nach den Willen Browns stärker auf die wirtschaftliche Entwicklung im Irak konzentrieren. Außerdem werde er al Maliki zu Fortschritten bei der politischen Annäherung der Gruppen befragen. Brown will sich in der kommenden Woche vor dem englischen Parlament zur Zukunft der britischen Truppen im Irak äußern.

AP/DPA / AP / DPA
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