Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Der Iran antwortet mit Gegenangriffen: auf Israel, aber auch auf US-Militärbasen im Nahen Osten.
- In Kuwait sind mehrere US-Militärjets abgestürzt, die Besatzungen haben überlebt. Nun hat die US-Armee vermeldet, dass kuwaitische Luftabwehr die Jets „versehentlich“ abgeschossen habe.
- Israels Luftwaffe fliegt weitere Angriffe auf das Zentrum Teherans.
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Alexandra Kraft

Seit Beginn des Angriffs am Samstag hat die israelische Luftwaffe nach Angaben eines Militärsprechers mehr als 600 Stellungen im Iran angegriffen. Darunter seien mehr als 20 Ziele iranischer Militärführer, mehr als 150 Boden-Boden-Raketen und über 200 iranische Luftverteidigungssysteme, hieß es in einer Mitteilung. Im Libanon seien bisher mehr als 30 Hisbollah-Ziele angegriffen worden.
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Alexandra Kraft

Nach Verteidigungsminister Hegseth äußert sich jetzt auch US-Generalstabschef Dan Cain. Er sagt, der Militäreinsatz wird sich noch in die Länge ziehen. „Das ist kein Einsatz, der nach einer Nacht abgeschlossen ist“, so Cain. Es werde einige Zeit in Anspruch nehmen, um alle militärischen Ziele zu erreichen. Präsident Trump hatte gestern in einem Interview gesagt, dass er mit einer Dauer von etwa vier Wochen rechne. Caine warnte bei der Pressekonferenz zudem davor, dass er mit weiteren Verlusten auf US-Seite rechne. Bislang sind vier Todesopfer auf amerikanischer Seite vermeldet worden.
Die USA haben so Caine den iranischen Luftraum unter ihre Kontrolle gebracht. „Diese Luftherrschaft wird nicht nur den Schutz unserer Kräfte verbessern, sondern es ihnen auch ermöglichen, die Operationen über dem Iran fortzusetzen“,
Die USA haben so Caine den iranischen Luftraum unter ihre Kontrolle gebracht. „Diese Luftherrschaft wird nicht nur den Schutz unserer Kräfte verbessern, sondern es ihnen auch ermöglichen, die Operationen über dem Iran fortzusetzen“,
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Sarah Schierack
Lesen Sie zur Lage im Nahen Osten auch diese Texte des stern:
- Diesen Krieg wird Merz noch zu spüren bekommen
- Donald Trump hat kein Gewissen. Nie war das gefährlicher als jetzt. Ein Kommentar
- Wie ein Deutscher die Lage in Dubai erlebt: „Plötzlich war der Krieg gefühlt nach Dubai geschwappt“
- Welche Führer des Regimes bereits getötet wurden
- Burger, Angriff, Stille: Trumps erste 72 Kriegsstunden
- Prinz ohne Reich: Kann Reza Pahlavi den Iran in die Zukunft führen?
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Alexandra Kraft

Bundesregierung: Deutsche sollen ausgeflogen werden
Die Bundesregierung bereitet die Entsendung von Flugzeugen in den Nahen Osten vor, um dort gestrandete Deutsche nach Hause zu holen. Die Regierung sprach in erster Linie von einer Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen.
Die Maschinen sollen nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad geschickt werden, sagt Außenminister Johann Wadephul in Berlin. Dort seien die Lufträume noch geöffnet, Sicherheit gehe bei der Entsendung allerdings vor. Er habe mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr gesprochen, und die Airline habe grundsätzlich Kapazitäten. Wadephul sagt zu den Spezialflügen: „Wir fangen mit einer Maschine pro Destination an.“
Neben der Lufthansa sei man auch mit TUI und dem Deutschen Reiseverband in Kontakt. Die Bundesregierung könne auch Privatmaschinen auf Steuerzahlerkosten chartern und als letztes Mittel auf Flugzeuge der Bundeswehr zurückgreifen. Offen sei aber auch noch, wie die Menschen an die jeweiligen Orte kommen könnten, von denen sie ausgeflogen werden könnten.
Die Maschinen sollen nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad geschickt werden, sagt Außenminister Johann Wadephul in Berlin. Dort seien die Lufträume noch geöffnet, Sicherheit gehe bei der Entsendung allerdings vor. Er habe mit Lufthansa-Chef Carsten Spohr gesprochen, und die Airline habe grundsätzlich Kapazitäten. Wadephul sagt zu den Spezialflügen: „Wir fangen mit einer Maschine pro Destination an.“
Neben der Lufthansa sei man auch mit TUI und dem Deutschen Reiseverband in Kontakt. Die Bundesregierung könne auch Privatmaschinen auf Steuerzahlerkosten chartern und als letztes Mittel auf Flugzeuge der Bundeswehr zurückgreifen. Offen sei aber auch noch, wie die Menschen an die jeweiligen Orte kommen könnten, von denen sie ausgeflogen werden könnten.
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Alexandra Kraft

US-Verteidigungsminister: Keine Atomwaffen für den Iran
Verteidigungsminister Pete Hegseth gibt gerade eine Pressekonferenz. Sein Ton: optimistisch und zufrieden. Amerikanische Streitkräfte greifen den Iran „chirurgisch, überwältigend und ohne Entschuldigung“ an, sagt er. Anschließend wendet er sich noch einem seiner Lieblingsthemen zu und geht auf die Medien los. „An die Medienhäuser und die politische Linke, die „endlose Kriege” schreien: Hört auf. Das ist nicht der Irak. Das ist nicht endlos.“
Hegseth sagt auch, das Ziel der US-Luftangriffe sei es, Irans Nuklear- und ballistisches Raketenprogramm sowie die iranische Marine ins Visier zu nehmen. „Diese Operation hat einen klaren, verheerenden, entschiedenen Auftrag: die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen.“
Hegseth sagt auch, das Ziel der US-Luftangriffe sei es, Irans Nuklear- und ballistisches Raketenprogramm sowie die iranische Marine ins Visier zu nehmen. „Diese Operation hat einen klaren, verheerenden, entschiedenen Auftrag: die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen.“
Verteidigungsminister Pete Hegseth (Archivbild). Alex Brandon/AP/dpa
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Alexandra Kraft

Drohungen aus Israel an die Hisbollah
Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht, Hisbollah-Chef Naim Kassem werde „auf dem Grund der Hölle“ enden. „Wir werden die Hisbollah hart treffen“, sagt Katz bei einem Besuch der Einsatzzentrale der israelischen Luftwaffe. Kassem werde „feststellen, dass, wer dem Weg Chameneis folgt, auch wie Chamenei enden wird: auf dem Grund der Hölle“.
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Alexandra Kraft

Spanien untersagt die Nutzung seiner Militärflughäfen für die US-israelischen Angriffe auf den Iran. Daten der Flugtracking-Website FlightRadar24 zufolge verlassen gleichzeitig 15 US-Flugzeuge die Stützpunkte Rota und Moron in Südspanien. Mindestens sieben der Maschinen seien auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland gelandet. „Spanische Stützpunkte werden nicht für diesen Einsatz genutzt“, sagt Außenminister des Landes Jose Manuel Albares dem Sender Telecinco.
Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares Bueno spricht mit Medienvertretern (Archivbild). Virginia Mayo/AP/dpa
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Alexandra Kraft

Das israelische Militär meldet die Tötung des Hisbollah-Geheimdienstchefs Hussein Makled. Er sei bei einem Angriff in Beirut ums Leben gekommen, teilt die Armee mit.
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Alexandra Kraft

Mehr Tote auf amerikanischer Seite
Ein vierter US-Soldat ist gestorben, teilte das Zentralkommando der US-Streitkräfte in sozialen Medien mit. Die nicht namentlich genannte Person war bei den ersten iranischen Angriffen schwer verletzt worden und erlag schließlich ihren Verletzungen, hieß es in der Mitteilung.
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Alexandra Kraft

Wegen des Kriegs im Nahen Osten verzichtet die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit in dieser Woche auf Arbeitskampfmaßnahmen bei der Lufthansa. In der gegenwärtigen Situation hätten vor allem Rückführungsflüge, die Sicherheit der Passagiere sowie die Aufrechterhaltung der Versorgung über die Luftfracht höchste Priorität. „Der Tarifkonflikt besteht weiter“, betont die Gewerkschaft. Man beobachte die Lage und bewerte die Situation kontinuierlich neu.
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Alexandra Kraft

Russland meldet sich zu Wort
Russland wirft den USA und Israel vor, einen Regimewechsel im Iran anzustreben. Zudem versuchten Washington und Jerusalem, die Normalisierung der Beziehungen zwischen Teheran und seinen arabischen Nachbarn zu sabotieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Es sei klar, dass beide Länder dabei auch vor skrupellosen Mitteln wie der Ermordung der Führung eines souveränen Staates nicht zurückschreckten.
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Alexandra Kraft

Aus Sicht der UN-Atomwächter gibt es keine Anzeichen für ein Kernwaffen-Projekt im Iran. „Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen“, antwortet der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einer Pressekonferenz in Wien auf eine entsprechende Frage. US-Präsident Trump hatte als Begründung für die jüngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ihr Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen nach dem 12-Tage-Krieg vom vergangenen Jahr wieder aufzubauen.
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Alexandra Kraft

Nach einem Drohnenangriff in der Nähe der Hafenstadt Limassol schickt Griechenland zwei Fregatten und F-16-Kampfflugzeuge zur Unterstützung nach Zypern. Die Kriegsschiffe seien mit modernen Luft- und Drohnenabwehrsystemen ausgestattet, so die Griechen.
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Alexandra Kraft

Kann die iranische Fußballnationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA teilnehmen? Danach sieht es derzeit nicht aus. Nach den Worten von Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbands, verheißt die Heftigkeit der Angriffe durch US-amerikanische und israelische Streitkräfte nichts Gutes für die WM. Er spricht zwar nicht von einem Boykott, kündigt jedoch an, dass hochrangige iranische Sportfunktionäre die Lage bewerten würden, bevor über Maßnahmen entschieden werde.
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DPA · AFP · Reuters
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