Neue Eskalation in Nahost: Israel und die USA bombardieren den Iran. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
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Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Israel und die USA greifen seit Samstagmorgen den Iran an. In der Hauptstadt Teheran und weiteren Landesteilen gab es Explosionen, Rauchsäulen waren zu sehen.
- Laut US-Präsident Donald Trump wurde bei den Angriffen auch Irans Oberster Führer Ali Khamenei getötet. Nach israelischen Angaben sind bei den Angriffen zudem zentrale Vertreter der iranischen Militärführung ums Leben gekommen
- Die Gegenangriffe sind massiv: Iran feuerte Raketen auf Israel ab, sowie auf US-Militärstützpunkte auf Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate.
- Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sprach von einem „Präventivschlag“. In Israel wurde angesichts iranischer Gegenschläge Luftalarm ausgelöst.
- In Berlin kam am Samstag der Krisenstab der Bundesregierung zusammen und beriet über die Lage. Man sei vorab über die Angriffe informiert worden, sagte ein Regierungssprecher.
- Der Angriff hat massive Auswirkungen auf den Flugverkehr in der Region. Die Lufthansa und viele weitere Airlines haben Flüge gestrichen.
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Leonie Scheuble
Nach dem Tod von Irans oberstem Führer Ali Chamenei verkündet Donald Trump, er sehe „einige gute Kandidaten“ für die künftige Führung des Landes. Auf die Frage von „CBS News“, wer nach seiner Einschätzung nach Khameneis Tod das Sagen im Iran habe, antwortete der US-Präsident: „Ich weiß genau, wer, aber ich kann es Ihnen nicht sagen.“
Derzeit ist gänzlich unklar, wer aus dem Umfeld Khameneis die bisherigen Angriffe überlebt hat. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur IRNA teilte am Sonntagmorgen mit, dass der iranische Präsident, ein Vorsitzender der Justiz sowie ein Jurist des Wächterrats während der Übergangsphase die Verantwortung übernehmen würden.
Derzeit ist gänzlich unklar, wer aus dem Umfeld Khameneis die bisherigen Angriffe überlebt hat. Die iranische staatliche Nachrichtenagentur IRNA teilte am Sonntagmorgen mit, dass der iranische Präsident, ein Vorsitzender der Justiz sowie ein Jurist des Wächterrats während der Übergangsphase die Verantwortung übernehmen würden.
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Leonie Scheuble
Die Islamische Revolutionsgarde verkündet, dass der Tod des obersten Führers Ali Chameneis, den Iran nur noch entschlossener machen würde, seinen Weg fortzusetzen. In einer Stellungnahme droht sie den Vereinigten Staaten und Israel mit Rache – und kündigt die heftigste Offensive in der Geschichte der Islamischen Republik an, die umgehend beginnen werde.
„Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen“
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Leonie Scheuble
Am frühen Sonntagmorgen versammeln sich große Menschenmengen auf den Straßen in Teheran und anderen iranischen Städten, um die Nachricht über den Tod des obersten Führers zu feiern. Nach fast 40 Jahren autoritärer Herrschaft ist der Tod Chameneis ein historischer Wandel für das theokratische Regime. Viele Iraner innerhalb und außerhalb des Landes sind in Jubelstimmung, obgleich die Gefahr weiterer Angriffe durch amerikanische und israelische Streitkräfte einen Schatten wirft.
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Leonie Scheuble
Das iranische Staatsfernsehen bestätigt den Tod von Ali Chamenei: „Der Oberste Führer des Iran ist zum Märtyrer geworden“, berichtet der staatliche Sender IRIB mehrere Stunden, nachdem Israel und die USA seinen Tod verkündet hatten. Laut Tasnim, den halboffiziellen staatlichen Medien des Iran, starb Chamenei am frühen Samstagmorgen bei einem Angriff im Büro seines Zuahuses. Zuvor hatten iranische Medien bereits die Tötung der Tochter, des Schwiegersohns und der Enkelin Chameneis bestätigt
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Leonie Scheuble
Israel hat in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen Ziele im Iran begonnen. Nach Angaben der Armee sollen dabei Abschussstellungen für ballistische Raketen sowie die iranischen Luftabwehrsysteme ins Visier genommen werden. Dutzende Kampfflugzeuge hätten "mehr als 30 Ziele im Westen und Zentrum des Iran angegriffen", hieß es, darunter auch militärische Kommandozentralen.
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Leonie Scheuble
In mehr als 70 US-Städten sind am Samstag Demonstranten auf die Straße gegangen, um gegen die Angriffe auf den Iran zu protestieren. Darunter New York, Boston, Los Angeles und Washington, D.C. „Trumps unprovozierter, illegaler Angriff auf den Iran ist eine Kriegshandlung, die unvorstellbaren Tod und Zerstörung zu verursachen droht“, schreibt die Anti-Kriegs-Bürgerrechtsorganisation ANSWER in ihrem Demo-Aufruf. Auf dem Times Square schwenkten Menschen Schilder mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg“ und skandierten „Hände weg vom Iran!“.
Leonardo MUNOZ / AFP
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Leonie Scheuble
Alarm in Israel: Bei einem iranischen Raketenangriff ist am Abend eine Frau in Tel Aviv getötet worden. Nach Angaben des Rettungsdienstes starb sie an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Insgesamt seien demnach bislang mindestens 121 Menschen bei Raketeneinschlägen verletzt worden, die meisten davon „leicht“. Auch mehrere Häuser sind in Israel durch Einschläge oder Trümmerteile beschädigt worden.
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Leonie Scheuble
Vier Menschen sind bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff am internationalen Flughafen Dubai verletzt worden. Dubais Medienbüro bestätigt einen „Vorfall“, bei dem vier Mitarbeiter verletzt worden seien, in einer der Wartehallen habe es geringe Schäden gegeben. Ein Großteil des Luftraums in der Region ist seit dem Morgen gesperrt. Rund 1.600 Flüge von und nach Dubai wurden gestrichen.
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Phil Göbel
Schah-Sohn Pahlavi ruft zum Umsturz auf
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, hat die Sicherheitskräfte im Iran zum Umsturz aufgerufen. „Es ist eure letzte Gelegenheit, euch dem Volk anzuschließen“, schrieb der Exil-Politiker auf X nach der Erklärung von US-Präsident Donald Trump, dass Irans oberster Führer getötet worden sei. „Jeder Versuch der Überreste des Regimes, einen Nachfolger für Chamenei zu bestimmen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt“, schrieb er weiter.
Er forderte die Sicherheitskräfte auf, einen Übergang zu einer freien und prosperierenden Zukunft zu unterstützen. „Der Tod des verbrecherischen Chamenei bringt zwar die Gerechtigkeit für das vergossene Blut nicht zurück, doch er kann ein Balsam für die verbrannten Herzen der Gerechtigkeit suchenden Familien sein“, fügte Pahlavi hinzu.
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Phil Göbel
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Luftwaffenstützpunkt des US-Militärs in Saudi-Arabien angegriffen. Der Stützpunkt Prinz Sultan sei von Raketen und Drohnen getroffen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, die der staatliche Rundfunk veröffentlichte.
Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff.
Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff.
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Phil Göbel
Trump bestätigt: Ayatollah Ali Chamenei ist tot
Nun wird US-Präsident Donald Trump noch deutlicher: Ali Chamenei sei tot, so Trump auf seiner Plattform Truth Social. Bestätigt wurde dies aus dem Iran zunächst nicht.
Chamenei sei „einer der bösartigsten Menschen der Geschichte“ gewesen. Viele Angehörige der Revolutionsgarden, der Armee und der Polizei im Iran wollten nicht mehr kämpfen und suchten nach Immunität durch die USA, fügt Trump hinzu.
Dies sei die größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen. Die Bombardierungen sollen Trump zufolge die gesamte Woche über ununterbrochen fortgesetzt werden „oder so lange wie nötig, um unser Ziel des Friedens im gesamten Nahen Osten und sogar auf der ganzen Welt, zu erreichen“.
Chamenei sei „einer der bösartigsten Menschen der Geschichte“ gewesen. Viele Angehörige der Revolutionsgarden, der Armee und der Polizei im Iran wollten nicht mehr kämpfen und suchten nach Immunität durch die USA, fügt Trump hinzu.
Dies sei die größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen. Die Bombardierungen sollen Trump zufolge die gesamte Woche über ununterbrochen fortgesetzt werden „oder so lange wie nötig, um unser Ziel des Friedens im gesamten Nahen Osten und sogar auf der ganzen Welt, zu erreichen“.
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Phil Göbel
Bei einem neuen iranischen Raketenangriff ist es in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Einwohnern zu lauten Explosionen gekommen. Israelische Medien berichteten, ein Gebäude sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben.
Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
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Niels Kruse
Trump glaubt, dass Chamenei tot ist
„Wir glauben, dass diese Geschichte wahr ist.“ Mit diesen Worten im Sender NBC News kommentiert Donald Trump Berichte über den Tod des iranischen Staatsführers Ali Chamenei. Er fügte hinzu, dass ein Großteil der Regierung in Teheran ausgelöscht worden sei.
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Niels Kruse
Medien melden den Tod von weiteren iranischen Führungsfiguren
Bei den Luftangriffen im Iran ist nach israelischen Angaben der Generalsekretär des Verteidigungsrates getötet worden. Ali Schamchani sei „eliminiert“ worden, berichten die israelischen Streitkräfte. Ebenfalls unbestätigt sind Meldungen, nach denen auch der Chef der iranischen Revolutionsgarden, Mohammad Pakpour, getötet worden sei. Ebenfalls den Angriffen zum Opfer gefallen sein soll Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
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DPA · AFP · Reuters
due/rw