Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Auch Sonntag gibt es Angriffe durch die israelische Armee, hauptsächlich in Irans Hauptstadt Teheran.
- Der Iran bezeichnet die Ermordnung Chameneis als „Kriegserklärung an die Muslime“ und droht. Es gibt Gegenangriffe: auf Israel, aber auch auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten.
- Bei pro-iranischen Protesten in Pakistan sind mehrere Menschen gestorben. Sie haben versucht, das US-Konsulat zu stürmen.
- Mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssiggasschiffe, ankern in den offenen Gewässern vor der Straße von Hormus. Teheran hat den Schiffsverkehr in der wichtigen Verkehrsroute vorerst gestoppt.
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Martin Thiele
Videoaufnahmen, veröffentlicht von den israelischen Streitkräften (IDF), sollen einen Angriff auf das Hauptquartier des iranischen Regimes in Teheran dokumentieren. Man ziele auf das „Herz von Teheran“, heißt es weiter.
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Stefan Düsterhöft

Nach dem iranischen Raketenangriff auf ein Gebäude in Beit Schemesch (siehe unser Beitrag von 13:51 Uhr) spricht der israelische Rettungsdienst Magen David Adom jetzt von mindestens neun Toten. Die Zahl der Opfer könnte weiter steigen. Die Rettungskräfte haben nach eigenen Angaben 28 Verletzte geborgen, unter ihnen zwei Schwerverletzte.
Das Gebäude sei nach dem „direkten Einschlag“ der Rakete eingestürzt, erklärt die israelische Polizei. In der Umgebung stürzten mehrere Bäume um, an umliegenden Häusern wurden sämtliche Fensterscheiben herausgesprengt, ein unmittelbar anliegendes Haus wurde ebenfalls schwerbeschädigt.
Das Gebäude sei nach dem „direkten Einschlag“ der Rakete eingestürzt, erklärt die israelische Polizei. In der Umgebung stürzten mehrere Bäume um, an umliegenden Häusern wurden sämtliche Fensterscheiben herausgesprengt, ein unmittelbar anliegendes Haus wurde ebenfalls schwerbeschädigt.
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Martin Thiele
Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt – und teuer – wie das Burj al Arab. Im Zuge der Eskalation in Nahost kommt es zu einem Brand. Berichte über Verletzte gibt es zunächst nicht.
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Stefan Düsterhöft

Bericht: Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad bei Luftangriff getötet
Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Ilna befand sich der 69-Jährige zum Zeitpunkt des Angriffs gemeinsam mit Leibwächtern in seinem Haus im Osten der Hauptstadt.
Ahmadinedschad führte den Iran von 2005 bis 2013. Seine harte Linie in der Atompolitik löste internationale Sanktionen aus, die das Land in eine schwere Wirtschaftskrise führten. Wegen seiner militärischen Drohungen gegen Israel sowie der Leugnung des Holocaust war der Iran international isoliert. Seine Unterstützer wandten sich immer mehr von ihm ab, selbst unter den Hardlinern war er am Ende seiner Amtszeit umstritten.
Mahmud Ahmadinedschad. dpa
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Stefan Düsterhöft

Mindestens sechs Tote durch iranischen Raketenangriff auf Israel
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach israelischen TV-Angaben mindestens sechs Menschen getötet worden. Nach Angaben des Senders N12 kamen sie beim Einschlag einer Rakete in ein Gebäude in der Stadt Beit Schemesch ums Leben. Weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die Stadt liegt westlich von Jerusalem.
Auch Einwohner von Tel Aviv berichten von lauten Explosionen bei den neuen Raketenangriffen, Millionen von Einwohnern harren in Schutzräumen aus. „Wir hören immer wieder laute Knallgeräusche, möglicherweise sind das auch Abwehrraketen“, sagt ein Einwohner Tel Avivs. „Es nimmt einfach kein Ende.“
Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran am Samstagmorgen berichten Einwohner Israels von ständigen Gegenangriffen des Irans auf israelische Bevölkerungszentren, teilweise im halbstündigen Takt.
Einsatzkräfte am Ort eines iranischen Raketenangriffs auf ein Wohngebäude in Tel Aviv. REUTERS/Ronen Zvulun
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Stefan Düsterhöft

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nennt den Tod von Ajatollah Ali Chamenei einen „entscheidenden Moment“ in der Geschichte Irans. Zwar sei die Zukunft ungewiss, doch sei nun der Weg frei für ein „anderes Iran“, das die Menschen mit größerer Freiheit gestalten könnten, schreibt Kallas auf der Plattform X. Sie stehe mit Partnern in Kontakt, um Schritte zur Deeskalation zu finden.
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Stefan Düsterhöft

Lufthansa setzt alle Flüge in den Nahen Osten aus
Alle Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge in den Nahen Osten zunächst bis zum 8. März aus. Dies betrifft die Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran.
Ebenfalls bis einschließlich 8. März würden zusätzlich folgende Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Katar, Kuwait, Bahrain, Dammam und Iran.
Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi werden demnach bis einschließlich 4. März ausgesetzt. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate ebenfalls bis einschließlich 4. März nicht genutzt.
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Stefan Düsterhöft

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnt vor Gewalt in Deutschland. Es sei damit zu rechnen, „dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutzen wird“, sagt Klein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen.“
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Stefan Düsterhöft

Erneut Explosionen in Tel Aviv
In der israelischen Stadt Tel Aviv sind erneut Sirenenalarm und Explosionen zu hören. Eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtet von einem Dutzend Explosionen von Luftabwehrsystemen, die Raketen abfangen. Zuvor waren schon über Jerusalem Explosionen zu hören.
In verschiedenen Teilen Israels ertönt nach Militärangaben Sirenenalarm. Es seien aus dem Iran in Richtung Israel abgefeuerte Raketen identifiziert worden, erklärt das israelische Militär. Die Luftwaffe sei im Einsatz, um diese abzufangen und Bedrohungen abzuwehren.
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Stefan Düsterhöft

Im Iran soll nach der Tötung von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land führen. Die Verantwortung für die Übergangsphase sollen Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie das Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, übernehmen. Das erklärt ein Berater des getöteten Chamenei, Mohammed Mochber, der Nachrichtenagentur Mehr zufolge. Auch die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtet darüber.
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Stefan Düsterhöft

Ein Schiff ist nach Angaben der britischen Behörde UKMTO 50 Seemeilen nördlich der omanischen Hauptstadt Maskat von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen, das inzwischen unter Kontrolle sei.
Es ist bereits der zweite Vorfall, den die Behörde am Sonntag meldet. Zuvor gab es bereits einen Zwischenfall vor Kumzar in der Straße von Hormus.
Es ist bereits der zweite Vorfall, den die Behörde am Sonntag meldet. Zuvor gab es bereits einen Zwischenfall vor Kumzar in der Straße von Hormus.
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Martin Thiele
Die Flughäfen der Golfstaaten sind wichtige Drehkreuze. Nun melden auch die Airports in Dubai und Bahrain Angriffe. In den Ländern gibt es wichtige US-Militäreinrichtungen.
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Stefan Düsterhöft

Mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssiggasschiffe, haben in den offenen Gewässern vor der Straße von Hormus den Anker geworfen. Dutzende weitere liegen auf der anderen Seite der Meerenge fest. Das hat die Nachrichtenagentur Reuters durch die Auswertung von Daten der Plattform MarineTraffic herausgefunden. Die Schiffe stauen sich vor den Küsten der großen Ölproduzenten Irak und Saudi-Arabien sowie vor Katar.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Ölhandel. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist nur 50 Kilometer breit. Der Iran hat in der Vergangenheit immer wieder gedroht, sie zu blockieren, etwa mit Seeminen. Nach den Angriffen Israels und der USA hat Teheran den Schiffsverkehr in der Meerenge vorerst gestoppt.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Ölhandel. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist nur 50 Kilometer breit. Der Iran hat in der Vergangenheit immer wieder gedroht, sie zu blockieren, etwa mit Seeminen. Nach den Angriffen Israels und der USA hat Teheran den Schiffsverkehr in der Meerenge vorerst gestoppt.
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Stefan Düsterhöft

Gestern Abend machte Donald Trump die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei öffentlich, in der Nacht bestätigten auch iranische Staatsmedien den Tod von Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer. Mittlerweile gibt es weitere Informationen zur Tötung Chameneis – mehr dazu lesen Sie hier:
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DPA · AFP · Reuters
due/rw