Kaja Kallas will Rückkehr zur Diplomatie. Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ in Krisenregion verlegt. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Kai Müller
Hisbollah greift israelische Militärbasis nahe Tel Aviv mit Raketen an
Die pro-iranische Hisbollah-Miliz hat am Montag nach eigenen Angaben Raketen auf einen israelischen Militärstützpunkt in der Nähe von Tel Aviv abgefeuert. Sie habe die Heimatfront-Kommandozentrale der israelischen Armee in Ramla mit einer „Salve hoch entwickelter Raketen“ angegriffen, teilt die libanesische Miliz mit.
Es handele sich um eine Antwort auf „die kriminelle israelische Aggression, die dutzende libanesische Städte und die südlichen Vororte von Beirut getroffen hat°.
Es handele sich um eine Antwort auf „die kriminelle israelische Aggression, die dutzende libanesische Städte und die südlichen Vororte von Beirut getroffen hat°.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
486 Menschen bei israelischen Angriffen getötet
Im Libanon sind bei israelischen Angriffen seit dem 2. März 486 Menschen getötet worden. Das teilt das libanesische Gesundheitsministerium mit.
Das israelische Militär verstärkt seinen Beschuss auf Ziele im Libanon und nimmt dabei nach eigenen Angaben die radikal-islamische Hisbollah-Miliz ins Visier. Die Hisbollah ist mit dem Iran verbündet.
Das israelische Militär verstärkt seinen Beschuss auf Ziele im Libanon und nimmt dabei nach eigenen Angaben die radikal-islamische Hisbollah-Miliz ins Visier. Die Hisbollah ist mit dem Iran verbündet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Israels Militär: Drohnenhauptquartier der Revolutionsgarden zerstört
Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben nach Angaben eines Militärsprechers ein Drohnenhauptquartier der iranischen Revolutionsgarden zerstört. Zum Standort der Anlage wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Sie sei im Rahmen einer Angriffswelle gegen militärische Infrastruktur im Iran attackiert worden, heißt es. Von dort aus seien Drohnen zu Angriffen gegen Israel gestartet, aber auch gelagert worden.
Sie sei im Rahmen einer Angriffswelle gegen militärische Infrastruktur im Iran attackiert worden, heißt es. Von dort aus seien Drohnen zu Angriffen gegen Israel gestartet, aber auch gelagert worden.
Zudem wurden nach israelischen Angaben drei Raketenwerfer angegriffen, von denen in der Stunde zuvor Raketen auf Israel abgefeuert worden seien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
EU-Chefdiplomatin fordert Israel auf, Angriffe im Libanon zu beenden
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert von Israel ein Ende der Militäroperationen im Libanon. Israel habe nach den jüngsten Angriffen der proiranischen Hisbollah-Miliz das Recht auf Selbstverteidigung, erklärt sie in Brüssel.
Die Vergeltung führe aber zu Massenvertreibungen und destabilisiere eine ohnehin fragile Lage zusätzlich. Die harte Reaktion berge die Gefahr, den Libanon und seine Bevölkerung in einen Krieg hineinzuziehen, der nicht der ihre sei – mit schwerwiegenden humanitären Folgen.
Die Vergeltung führe aber zu Massenvertreibungen und destabilisiere eine ohnehin fragile Lage zusätzlich. Die harte Reaktion berge die Gefahr, den Libanon und seine Bevölkerung in einen Krieg hineinzuziehen, der nicht der ihre sei – mit schwerwiegenden humanitären Folgen.
„Diplomatie und eine Rückkehr zur Waffenruhe bieten die beste Chance, den Libanon vor einem Abgleiten ins Chaos zu bewahren“, fügt Kallas hinzu. Es gelte nun vorrangig zu verhindern, dass es weitere Tote, Vertreibungen und eine regionale Eskalation gebe. Zudem müssten auch die Souveränität und territoriale Unversehrtheit des Libanon geachtet werden. «Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen», forderte Kallas.
„Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen“EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Anadolu Agency / Imago Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist zu einem Besuch in Zypern eingetroffen, wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mitteilt. „Unserem EU-Partner gilt in diesen Tagen besondere Solidarität, nachdem das Land in der vergangenen Woche von iranischem Drohnenbeschuss betroffen war“, erklärt sie weiter.
Vor diesem Hintergrund werde Wadephul am Dienstag in Nikosia politische Gespräche mit dem zyprischen Außenminister Constantinos Kombos zur Lage im Nahen Osten führen. Noch am Montagabend sei ein Treffen mit dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Zayed, auf Zypern geplant.
Vor diesem Hintergrund werde Wadephul am Dienstag in Nikosia politische Gespräche mit dem zyprischen Außenminister Constantinos Kombos zur Lage im Nahen Osten führen. Noch am Montagabend sei ein Treffen mit dem Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Zayed, auf Zypern geplant.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Lufthansa-Konzern verlängert Flugstopp nach Nahost
Wegen des Iran-Kriegs fliegt der Lufthansa-Konzern weiterhin nicht zu bestimmten Zielen in der Region. Die verschiedenen Airlines der Gruppe setzen die Flüge nach Dammam, Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich Sonntag (15. März) aus, wie das Unternehmen mitteilt. Die Verbindungen nach Tel Aviv bleiben bis einschließlich Grün-Donnerstag (2. April) eingestellt.
Die Flughäfen in Riad, Jeddah und Larnaca auf Zypern werden planmäßig bedient. Lufthansa schickt zudem Chartermaschinen im Auftrag von Reiseveranstaltern und für die Bundesregierung. Hier ist ein weiterer Flug von Maskat im Oman geplant, der am Dienstagmorgen in Frankfurt landen soll.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Frankreich schickt rund ein Dutzend Kriegsschiffe ins Mittelmeer
Frankreich verlegt zur Unterstützung seiner Verbündeten im Nahost-Konflikt rund ein Dutzend Kriegsschiffe ins Mittelmeer und das Rote Meer. Zu dem Verband gehöre auch der Flugzeugträger „Charles de Gaulle“, sagt Präsident Emmanuel Macron bei einem Besuch auf Zypern.
„Wenn Zypern angegriffen wird, wird Europa angegriffen“, betont er. Ziel des Einsatzes sei eine rein defensive Haltung, um die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Macron stellt zudem in Aussicht, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu eskortieren, sobald die intensivste Phase des Konflikts vorüber sei.
„Wenn Zypern angegriffen wird, wird Europa angegriffen“, betont er. Ziel des Einsatzes sei eine rein defensive Haltung, um die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Macron stellt zudem in Aussicht, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu eskortieren, sobald die intensivste Phase des Konflikts vorüber sei.
„Wenn Zypern angegriffen wird, wird Europa angegriffen“Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
Kampfjets an Bord des Flugzeugträgers Charles de Gaulle. Mit der Verlegung möchte Macron „die Freiheit der Schifffahrt“ unter anderem in der vom Iran blockierten Straße von Hormus gewährleisten. Xinhua / Imago Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Trump fordert von Australien Asyl für Irans Fußballerinnen
US-Präsident Donald Trump fordert Australien öffentlich auf, den Spielerinnen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft Asyl zu gewähren. Das Team solle nicht in die Heimat zurückgeschickt werden, so Trump, dort drohe den Spielerinnen „sehr wahrscheinlich“ der Tod.
Trump kritisiert auf seinem Netzwerk Truth Social die Regierung in Canberra scharf und spricht von einem „schrecklichen humanitären Fehler“. Der US-Präsident wendet sich direkt an den australischen Premierminister Anthony Albanese: „Die Vereinigten Staaten werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun“, schreibt er.
Nach dem Vorrunden-Aus bei der Asienmeisterschaft hatte es große Sorgen um die Nationalspielerinnen gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Gruppenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Der Irankrieg weitet sich nach den US-israelischen Angriffen immer weiter aus. Teheran schlägt zurück und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Fotos der Eskalation:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Die Nato bestätigt das erneute Abfangen einer Rakete nahe der Türkei. Die Nato habe „wieder eine Rakete auf ihrem Weg Richtung Türkei abgefangen“, erklärt eine Nato-Sprecherin am Montag im Onlinedienst X.
Die Allianz sei unverändert bereit, „ihre Verbündeten gegen jegliche Bedrohung zu verteidigen“, betont sie.
Die Allianz sei unverändert bereit, „ihre Verbündeten gegen jegliche Bedrohung zu verteidigen“, betont sie.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Ein Video soll den Raketeneinschlag nahe einer Mädchenschule zeigen. Das abgebildete Geschoss könnte Vorwürfe gegen die USA erhärten. Auch US-Präsident Trump reagierte:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Medien: Fünf iranische Fußballerinnen flüchten zur Polizei
Fünf Spielerinnen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft setzen sich nach dem Aus bei der Asienmeisterschaft offenbar aus Angst vor Repressalien von ihrem Team ab. Das Quintett habe das Mannschaftshotel in Australien verlassen und Schutz bei der Polizei gesucht, berichtet der TV-Sender CNN.
Nach dem Vorrunden-Aus hatte es große Sorgen um die Nationalspielerinnen gegeben. Weil die Mannschaft beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte, befürchteten Menschenrechtsgruppen nach der Rückkehr in die Heimat Repressalien.
Der Verzicht auf die Hymne war als offener Protest gegen die Führung gewertet worden, ein Kommentator bezeichnete die Spielerinnen im Staatsfernsehen als „Kriegsverräterinnen“ und forderte Konsequenzen. Vor den Spielen gegen Australien (0:4) und die Philippinen (0:2) hatten die Spielerinnen dann wieder die Hymne gesungen und dabei salutiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kai Müller
Nutzer des Krypto-Wettanbieter Polymarket erzielten nach Beginn des Irankrieges auffällige Gewinne. Der Verdacht des Insiderhandels kam auf. Was hat es damit auf sich?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Yannik Schüller
Nach dem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern sichert Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der EU-Inselrepublik Solidarität zu:
„Wer Zypern angreift, greift auch Europa an“Macron nach einem Treffen mit Zyperns Präsident Nikos Christodoulidis und Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis
Frankreich habe bereits eine Fregatte und Luftabwehrsysteme in die Region entsandt, sagt Macron. Auch der Flugzeugträger Charles de Gaulle und seine Kampfgruppe befänden sich in der Nähe Zyperns.
Frankreichs Macron und Zyperns Christodoulidis. Quelle: Jeanne Accorsini / Pool / ABACA / Imago
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Yannik Schüller
Neue Aufnahmen aus Teheran: Flammen aus schlagen Gullydeckeln, ganze Straßen stehen in Brand. Angriffe auf die Öl-Infrastruktur zwingen Anwohner, unter Lebensgefahr nach Benzin zu suchen:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / rw / km