Nach Trumps Drohung gehen die Angriffe auf den Iran weiter. Dabei kommt ein ranghohes Regierungsmitglied ums Leben. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Phil Göbel
Donald Trump bezeichnet die von ihm gesetzte Frist für ein Abkommen mit dem Iran bis Dienstagabend als endgültig. Der iranische Vorschlag zur Beendigung der Kämpfe sei zwar bedeutsam, aber nicht gut genug, fügt er hinzu.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Iran lehnt US-Vorschlag zu Waffenstillstand ab
Der Iran übermittelt Pakistan seine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges und lehnt darin einen Waffenstillstand ab. Stattdessen betone die Regierung in Teheran die Notwendigkeit eines dauerhaften Kriegsendes, meldet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA.
Die Antwort bestehe aus zehn Punkten. Dazu zählten ein Ende der Konflikte in der Region, ein Protokoll für die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die Aufhebung von Sanktionen sowie der Wiederaufbau, heißt es weiter.
Die Antwort bestehe aus zehn Punkten. Dazu zählten ein Ende der Konflikte in der Region, ein Protokoll für die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die Aufhebung von Sanktionen sowie der Wiederaufbau, heißt es weiter.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge eine Antwort auf die US-Forderungen für ein Kriegsende übermittelt. Teheran habe seine „Forderungen und Ansprüche“ ausgearbeitet und diese den Vermittlern mitgeteilt, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
Die Forderungen der USA bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington.
Die Forderungen der USA bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Iranischer Geheimdienstchef bei Luftangriff getötet
Bei einem der Luftangriffe am frühen Morgen ist der iranische Geheimdienstchef Madschid Chademi ums Leben gekommen. Das bestätigen die Revolutionsgarden auf dem Messengerdienst Telegram. Die Revolutionsgarden sprachen unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die USA von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Unterdessen gehen die Angriffe auf den Iran und auf Israel weiter. Die iranische Nachrichtenagentur meldet am Morgen 13 Tote bei einem Angriff auf ein Wohngebiet nahe Teheran. Bei einem weiteren Angriff auf Teheran seien sechs Kinder getötet worden.
In der israelischen Küstenstadt Haifa starben zwei Menschen, nachdem eine iranische Rakete in ein siebenstöckiges Wohnhaus einschlug. In Tel Aviv setzte die iranische Armee laut Medienberichten Streumunition ein. Streumunition ist im Krieg neben anderen Waffenarten eigentlich tabu. Welche anderen Kriegsmittel geächtet sind, lesen Sie hier:
In der israelischen Küstenstadt Haifa starben zwei Menschen, nachdem eine iranische Rakete in ein siebenstöckiges Wohnhaus einschlug. In Tel Aviv setzte die iranische Armee laut Medienberichten Streumunition ein. Streumunition ist im Krieg neben anderen Waffenarten eigentlich tabu. Welche anderen Kriegsmittel geächtet sind, lesen Sie hier:
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Der Iran hingegen pocht weiterhin auf Kriegsentschädigung, ehe die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“, schreibt Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.
Ein Sprecher des Marinekommandos der Revolutionsgarden kündigte zeitgleich in iranischen Medien an, dass die Straße von Hormus „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren wird, insbesondere nicht für die USA und Israel.“
Ein Sprecher des Marinekommandos der Revolutionsgarden kündigte zeitgleich in iranischen Medien an, dass die Straße von Hormus „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren wird, insbesondere nicht für die USA und Israel.“
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump sind die Ölpreise mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg am Morgen auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges.
Trump hatte der iranischen Regierung am Sonntag mit heftigen Angriffen gedroht, wenn die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend geöffnet wird.
Trump hatte der iranischen Regierung am Sonntag mit heftigen Angriffen gedroht, wenn die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend geöffnet wird.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Der Iran greift weiter zivile Infrastruktur in den angrenzenden Golfstaaten an. Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate melden neue Schäden, darunter zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen sowie im Hafen von Hafen von Chor Fakkan.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Nach Trumps Drohungen warnt der iranische Parlamentspräsident Mohammed‑Bagher Ghalibaf vor einem „gefährlichen Spiel“. Auf der Plattform X schrieb Ghalibaf, mit „Kriegsverbrechen“ lasse sich „nichts erreichen“. Die einzige Lösung bestehe darin, „die Rechte des iranischen Volkes zu respektieren und dieses gefährliche Spiel zu beenden“. Ghalibaf, der seit Kriegsbeginn zu den einflussreichsten Politikern des Irans zählt, warnte, die „leichtsinnigen Schachzüge“ könnten die gesamte Region in Flammen aufgehen lassen.
Trump hatte zuvor seiner Forderung an den Iran, die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr zu öffnen, mit scharfen Drohungen und Beleidigungen erneut Nachdruck verliehen. „Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen“, schrieb er in einem Post am Ostersonntag auf seiner Plattform Truth Social.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Trump verschiebt Ultimatum an Iran erneut
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus bereits zum dritten Mal zu verschieben.
„Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
„Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Phil Göbel
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen „Öl-Hauptquartiers“ bei einem Luftangriff getötet.
Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Für staatstragende Worte ist Donald Trump nicht unbedingt bekannt. In einem neuen Post auf Truth Social scheint er nun aber die Geduld mit dem Iran zu verlieren. Dienstag werde im Iran der Tag der Kraftwerke und der Tag der Brücken werden – eine weitere Drohung massiver Angriffe der USA. „Öffnet die verdammte Meerenge (gemeint ist die Straße von Hormus, Anm. d. Red.) ihr verdammten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben“, schreibt Trump.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Der Iran nimmt weiter die Ölproduktionsstätten benachbarter Länder ins Visier. Sowohl die Vereinigten Arabischen Emirate als auch Bahrain melden neue Angriffe auf ihre Industrieanlagen. Dabei sind in einer petrochemischen Fabrik in den Emiraten mehrere Brände ausgebrochen. In Bahrain wurde ein Lager des Öl- und Gasunternehmens Bapco Energies getroffen. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
Der Rettungseinsatz im Iran hat die US-Armee womöglich aber weitere Maschinen gekostet. Die iranische Regierung behauptet, zwei Black-Hawk-Hubschrauber und zwei Tankflugzeuge während der Rettungsmission für einen US-Soldaten südlich von Isfahan abgeschossen zu haben. Iranische Staatsmedien zeigten am Morgen Bilder von verkohlten Trümmerteilen. Ob es sich dabei wirklich um Trümmerteile von amerikanischen Militärfliegern handelt, lässt sich nicht verifizieren. Die USA haben einen Abschuss bislang nicht bestätigt.
Trümmerteile eines Flugzeugs im Iran. Ob es sich dabei wirklich um Trümmer eines amerikanischen Transporters handelt, lässt sich nicht verifizieren. Foto: Islamische Revolutionsgarden / Imago
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Max Seidenfaden
"Wir haben ihn!" Mit diesen Worten beschreibt US-Präsident Donald Trump die Rettung eines US-Waffenoffiziers, der in einem Kampfjet über dem Iran abgeschossen wurde. Die Maschine war am Freitag abgeschossen, der Pilot bereits gerettet worden. Der nun gerettete Soldat sei zwar verletzt, befinde sich aber in Sicherheit.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
DPA · AFP · Reuters · SID
due / mod / nik / km / urb / tkr