Die USA haben eine Teilblockade der Straße von Hormus begonnen. Vizepräsident Vance blickt überraschend positiv auf die Gespräche mit dem Iran. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Rune Weichert
Das US-Militär hat in den ersten 24 Stunden der Seeblockade sechs Handelsschiffe zum Umkehren angewiesen. Sie mussten demnach wieder einen iranischen Hafen am Golf von Oman anlaufen, teilt das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom in einem X-Post mit. Zugleich wird betont, dass kein Schiff von iranischen Häfen aus die Seeblockade der USA durchbrochen habe.
Zur Durchsetzung der Seeblockade setzt das Militär nach eigenen Angaben mehr als zwölf Kriegsschiffe, mehr als 100 Kampf- und Überwachungsflugzeuge sowie 10.000 Militäreinsatzkräfte ein. Die Seeblockade durch das US-Militär hatte am Montag begonnen.
Zur Durchsetzung der Seeblockade setzt das Militär nach eigenen Angaben mehr als zwölf Kriegsschiffe, mehr als 100 Kampf- und Überwachungsflugzeuge sowie 10.000 Militäreinsatzkräfte ein. Die Seeblockade durch das US-Militär hatte am Montag begonnen.
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Rune Weichert
„Wenn der Krieg länger dauert, wird es weniger Waffen für die Ukraine geben“, sagt Selenskyj in dem ZDF-Interview und ergänzt mit Blick auf das wichtige Patriot-System: „Wir haben so ein Defizit gerade, schlimmer geht es nicht mehr.“"
Selenskyj bietet zugleich die Hilfe seines Landes in der Straße von Hormus an. „Die Straße von Hormus ist gesperrt und die wollen wir entsperren, durch die Sperrung des Schwarzen Meers haben wir schon Erfahrungen“, sagt Selenskyj und fügt hinzu: „Amerika hat uns noch nicht gefragt.“
Selenskyj bietet zugleich die Hilfe seines Landes in der Straße von Hormus an. „Die Straße von Hormus ist gesperrt und die wollen wir entsperren, durch die Sperrung des Schwarzen Meers haben wir schon Erfahrungen“, sagt Selenskyj und fügt hinzu: „Amerika hat uns noch nicht gefragt.“
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Rune Weichert
Die USA haben nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angesichts des Irankriegs immer weniger Zeit für die Ukraine. Er sagt in einem ZDF-Interview mit Moderatorin Maybrit Illner mit Blick auf die beiden US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff: „Sie sind ständig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit für die Ukraine.“ Selenskyj klagt auch über Engpässe beim Patriot-Luftabwehrsystem.
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Rune Weichert
Vor dem Hintergrund gestiegener Energiepreise durch den Irankrieg setzt Kanada eine Bundessteuer auf Benzin und Diesel vorübergehend aus. Ab kommender Woche werde damit der Benzinpreis um bis zu zehn kanadische Cent pro Liter und der Dieselpreis um bis zu vier kanadische Cent pro Liter sinken, sagt Premierminister Mark Carney. Die Regelung solle bis zum 7. September und auch für Flugbenzin gelten. Der Benzinpreis in Kanada ist seit Beginn der Angriffe auf den Iran um rund 27 Prozent gestiegen, schreibt der Sender CBC unter Berufung auf Regierungsangaben.
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Rune Weichert
UN-Generalsekretär Antonio Guterres zufolge ist eine Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges sehr wahrscheinlich. Es gebe entsprechende Anzeichen, sagt er vor Journalisten.
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Rune Weichert
Die Hoffnung auf Frieden in Nahost gibt dem deutschen Aktienmarkt neue Aufwärtsimpulse. Die hohen Ölpreise geben spürbar nach. Der deutsche Leitindex Dax überwindet wieder die 24.000-Punkte-Marke und schließt mit plus 1,27 Prozent auf 24.044,22 Zähler. Der MDax, der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, gewinnt 0,94 Prozent auf 30.534,94 Punkte. Europaweit und in den USA sieht es ähnlich aus.
Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von „großen Fortschritten“ die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident J. D. Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen. Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich nicht vom Tisch.
Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von „großen Fortschritten“ die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident J. D. Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen. Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich nicht vom Tisch.
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Rune Weichert
Mehr als 10.000 Soldaten an US-Blockade beteiligt
An der Blockade iranischer Häfen sind nach Angaben des US-Militärs mehr als 10.000 Soldaten, mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe und Dutzende Flugzeuge beteiligt. In den ersten 24 Stunden nach Inkrafttreten der von Präsident Donald Trump angeordneten Maßnahme habe kein Schiff die Blockade passiert, teilt das US-Zentralkommando mit. Sechs Handelsschiffe seien der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt und in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zurückgekehrt. Die Blockade werde gegenüber Schiffen aller Nationen ausnahmslos durchgesetzt, sollten sie iranische Häfen nutzen.
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Rune Weichert
US-Außenminister Marco Rubio nennt die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon eine „historische Chance“. Es gehe darum, den seit zwei bis drei Jahrzehnten bestehenden Einfluss der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz in der Region dauerhaft zu beenden, sagt er. Zwar ließen sich die komplexen Probleme nicht in den nächsten sechs Stunden lösen. Doch könne man nun einen Rahmen für das weitere Vorgehen schaffen.
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Rune Weichert
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind israelische und libanesische Vertreter zu direkten Gesprächen auf politischer Ebene zusammengekommen. Auf Bildern aus Washington zum Auftakt des Treffens istr US-Außenminister Marco Rubio an der Seite der libanesischen Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, und dem israelischen Vertreter in Washington, Jechiel Leiter, zu sehen. Laut libanesischen Regierungskreisen soll das Treffen rund eine Stunde dauern.
Offiziell sind die beiden Nachbarstaaten im Kriegszustand. Bei den Gesprächen handelt es sich um die ersten direkten politischen Gespräche seit 1983. Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert zudem eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist. Die Schiitenmiliz lehnt dies jedoch ab. Sie ruft die Regierung in Beirut dazu auf, die Gespräche abzusagen. Seit Beginn des jüngsten Irankriegs war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder aufgeflammt.
Offiziell sind die beiden Nachbarstaaten im Kriegszustand. Bei den Gesprächen handelt es sich um die ersten direkten politischen Gespräche seit 1983. Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert zudem eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist. Die Schiitenmiliz lehnt dies jedoch ab. Sie ruft die Regierung in Beirut dazu auf, die Gespräche abzusagen. Seit Beginn des jüngsten Irankriegs war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder aufgeflammt.
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Rune Weichert
US-Präsident Donald Trump zufolge könnten Gespräche mit dem Iran in den kommenden zwei Tagen in Pakistan stattfinden. Das berichtet die Zeitung „New York Post“.
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Rune Weichert
In der von Israels Armee umstellten südlibanesischen Ortschaft Bint Dschubail gibt es weiter heftige Kämpfe zwischen israelischen Soldaten und Kämpfern der Hisbollah-Miliz. Aus libanesischen Sicherheitskreisen heißt es, es habe im Laufe des Tages wegen schweren Beschusses erhebliche Schäden gegeben. Nach Angaben der israelischen Armee wurden in der Nacht bei einem Angriff der Hisbollah in dem Grenzort Bint Dschubail zehn Soldaten teils schwer verletzt. Der Ort gilt als Hochburg der Hisbollah.
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Rune Weichert
Angesichts ausbleibender Unterstützung Italiens im Irankrieg wirft US-Präsident Donald Trump der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fehlenden Mut vor. „Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt“, sagt er in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Er sei „schockiert über sie“ gewesen. Das Interview im „Corriere della Sera“ wurde veröffentlicht, nachdem Meloni die Kritik Trumps an Papst Leo XIV. als „inakzeptabel“ bezeichnet hatte.
Die seit Oktober 2022 regierende Rechtsaußenpolitikerin galt als eine der Verbündeten Trumps in Europa. Italien wie auch andere europäische Nato-Partner weigern sich jedoch, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Trump hatte die Nato-Partner dafür scharf kritisiert.
Unterdessen wurde bekannt, dass Italien sein Verteidigungsabkommen mit Israel aussetzt, das den Austausch von militärischer Ausrüstung sowie technologischer Erkenntnisse vorsieht.
Die seit Oktober 2022 regierende Rechtsaußenpolitikerin galt als eine der Verbündeten Trumps in Europa. Italien wie auch andere europäische Nato-Partner weigern sich jedoch, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Trump hatte die Nato-Partner dafür scharf kritisiert.
Unterdessen wurde bekannt, dass Italien sein Verteidigungsabkommen mit Israel aussetzt, das den Austausch von militärischer Ausrüstung sowie technologischer Erkenntnisse vorsieht.
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Rune Weichert
Die blockierte Straße von Hormus führt zu teureren Spritpreisen und einer höheren Inflation. Deswegen schraubt der Internationale Währungsfonds (IWF) auch für Deutschland nun seine Erwartungen herunter: Nur ein Vierteljahr nach ihrer jüngsten Anhebung korrigierte die Organisation ihre Prognose für die Bundesrepublik wieder: 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft nun um 0,8 Prozent wachsen – noch im Januar hatten die Konjunkturexperten ihre Erwartungen auf 1,1 Prozent nach oben gehievt. Der Anstieg der Energiepreise dürfte auch das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr abbremsen.
Die teureren Energiepreise und die höhere Inflation dürften auch die Entwicklung 2027 bremsen: Der IWF erwartet mittlerweile in Deutschland ein Plus von 1,2 Prozent – 0,3 Prozentpunkte weniger als bislang. Der IWF schränkte ein, dass die Annahmen nur dann gültig seien, sofern der Krieg in Dauer, Intensität und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen Störungen bis Mitte 2026 abklingen würden.
Für die Weltwirtschaft erwartet der IWF insgesamt in diesem Jahr ein Wachstum von 3,1 Prozent (Januar: 3,3 Prozent). 2027 soll die Welt weiterhin um 3,2 Prozent zulegen. Damit würde sich die Welt langsamer entwickeln als in den Jahren zuvor.
Die teureren Energiepreise und die höhere Inflation dürften auch die Entwicklung 2027 bremsen: Der IWF erwartet mittlerweile in Deutschland ein Plus von 1,2 Prozent – 0,3 Prozentpunkte weniger als bislang. Der IWF schränkte ein, dass die Annahmen nur dann gültig seien, sofern der Krieg in Dauer, Intensität und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen Störungen bis Mitte 2026 abklingen würden.
Für die Weltwirtschaft erwartet der IWF insgesamt in diesem Jahr ein Wachstum von 3,1 Prozent (Januar: 3,3 Prozent). 2027 soll die Welt weiterhin um 3,2 Prozent zulegen. Damit würde sich die Welt langsamer entwickeln als in den Jahren zuvor.
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Moritz Dickentmann
Russland hat die Einnahmen aus seinem für die eigene Kriegswirtschaft wichtigen Ölgeschäft dank der höheren Preise im Zuge des Konflikts im Nahen Osten im März wieder kräftig gesteigert. Die Exporterlöse hätten sich im vergangenen Monat auf 19 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt, teilt die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris mit. Im Februar vor Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran waren sie den Angaben zufolge noch auf 9,75 Milliarden Dollar und damit den niedrigsten Stand seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor vier Jahren gefallen.
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Moritz Dickentmann
Katar weist Berichte über angebliche Zahlungen an den Iran zur Abwehr von Angriffen als falsch zurück. „Es gab absolut keine Gespräche zwischen Katar und dem Iran über die Zahlung von Geld, um iranische Angriffe auf Katar zu beenden“, sagt der Sprecher des Außenministeriums, Madschid al-Ansari. Behauptungen, es habe solche Gespräche gegeben, seien unwahr.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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