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Internationale Koalition Francois Hollande will Luftangriffe gegen IS in Syrien fliegen lassen


Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat hat Frankreichs Präsident Francois Hollande nun Luftangriffe durch das französische Militär angekündigt. Einen Einsatz von Bodentruppen schloss er dagegen aus.

Frankreichs Präsident Francois Hollande plädiert für eine Beteiligung seines Landes an Luftangriffen in Syrien auf die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS). "Wir haben mit Aufklärungsflügen begonnen, um herauszufinden, ob Luftangriffe notwendig sind. Und sie werden in Syrien notwendig sein", sagte Hollande.

Eine internationale Militärallianz unter Führung der USA fliegt seit Monaten Angriffe auf die Islamisten in Syrien sowie im benachbarten Irak. Frankreich sei Teil der Koalition im Irak, betonte Hollande. Dort beteiligt sich das Land bereits an Luftangriffen. Vor knapp einer Woche begannen französische Kampfjets vom Typ Rafale zudem, Informationen über Stellungen des IS und die Lage in Syrien zu sammeln. Hollande hatte diesen Einsatz mit Verweis auf das Erstarken des IS angekündigt sowie die Bedrohung, die von der Gruppe für französische Interessen im In- und Ausland ausgehe. Einen Einsatz von Bodentruppen schloss er aus.

Die Gewalt in Syrien ist ein Grund für den Flüchtlingsstrom, der auch Europa erreicht hat. Millionen Syrer suchen im Ausland Zuflucht vor dem Bürgerkrieg, in dem in den vergangenen Jahren etwa 250.000 Menschen getötet wurden.

and Reuters

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