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USA Künftiger US-Präsident Biden lässt sich live im TV gegen Coronavirus impfen

Sehen Sie im Video:  Biden lässt sich vor laufender Kamera impfen und warnt –  "Das ist erst der Anfang!"






Ärmel hochgekrempelt und los ging es. Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat sich vor laufender Kamera gegen das Coronavirus impfen lassen. Der 78-Jährige ließ sich in einem Krankenhaus in Newark im Bundesstaat Delaware eine Spritze mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff geben. Danach warb Biden bei den US-Bürgern um Vertrauen in die Impfung und sagte, es gebe "keinen Grund zur Besorgnis". Er appellierte an die Amerikanerinnen und Amerikaner, sich ebenfalls impfen zu lassen, sobald ein Impfstoff für sie zur Verfügung stehe. Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Pandemie eingedämmt werden könne, sagte Biden. "Das Wichtigste ist, dass man sagen muss, dass dies erst der Anfang ist. Es ist eine Sache, den Impfstoff herauszubringen. Und jetzt wird auch der von Moderna kommen. Aber es wird Zeit brauchen. In der Zwischenzeit - und ich will nicht wie ein Miesmacher klingen - hoffe ich, dass die Leute auf alle Experten wie Dr. Fauci hören. Wenn wir über die Notwendigkeit sprechen, während dieser Weihnachts- und Neujahrsfeiertage Masken zu tragen, dann tragen Sie Masken, mit sozialer Distanz. Und wenn Sie nicht reisen müssen, reisen Sie nicht." Der Demokrat Biden wird am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden. Ob der amtierende Präsident, der Republikaner Donald Trump, auch eine öffentliche Impfung plant, ist bislang unklar.
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"Kein Grund zur Besorgnis": Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat sich vor laufenden Kameras impfen lassen. Dennoch warnte er seine Landsleute, es werde noch eine Weile dauern, bis die Pandemie eingedämmt sei.

Der künftige US-Präsident Joe Biden hat sich vor laufenden Kameras gegen das Coronavirus impfen lassen. Biden rollte seinen linken Ärmel hoch und sagte der Krankenschwester, die die Spritze hielt: "Ich bin bereit". Biden appellierte danach an alle Amerikaner, sich ebenfalls impfen zu lassen, sobald ein Impfstoff für sie verfügbar sei. Es gebe "keinen Grund zur Besorgnis", sagte Biden. Auch die künftige First Lady, Jill Biden, wurde demnach am Montag im Ort Newark im Bundesstaat Delaware geimpft. 

Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Pandemie eingedämmt werden könne, sagte Biden. Bis dahin sollten die Menschen weiter auf den Rat der Experten hören und Masken tragen, den nötigen Sicherheitsabstand einhalten und auch trotz der Feiertage keine unnötigen Reisen unternehmen, mahnte der 78-Jährige. "Wenn Sie nicht reisen müssen, reisen Sie nicht", forderte er. Die Bidens bekamen die erste von zwei Spritzen mit dem Impfstoff der Unternehmen Pfizer und Biontech. 

Mike Pence hatte sich ebenfalls im TV impfen lassen

Vergangene Woche hatte sich bereits der amtierende US-Vizepräsident Mike Pence vor laufenden Kameras impfen lassen. Auch die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, und der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, erhielten am Freitag eine Impfung. Der Impfstoff von Pfizer und Biontech wird in den USA auf Basis einer Notfallzulassung seit vergangenen Montag eingesetzt. Der Impfstoff des Biotech-Unternehmens Moderna wird in den USA erst seit dieser Woche verabreicht. 

Der Demokrat Biden wird am 20. Januar als neuer Präsident vereidigt werden. Ob der amtierende Präsident, der Republikaner Donald Trump, auch eine öffentliche Impfung plant, ist bislang unklar. Seine Sprecherin hatte erklärt, er sei "absolut offen" dafür. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht. Trump war Anfang Oktober an Covid-19 erkrankt und musste deswegen im Krankenhaus behandelt werden.

tis / DPA

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