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Libyscher Übergangsrat "Es wird nicht lange dauern, bis Gaddafi fällt"


Die Rebellen in Libyen zeigen sich optimistisch. Sie stehen kurz vor Tripolis und sehen das Ende der Herrschaft Muammar al-Gaddafis vor sich. Von Deutschland forderten sie jetzt beschlagnahmte Jets und Vermögen des Machthabers zum Einsatz für hunmanitäre Zwecke.

Der Übergangsrat der libyschen Rebellen (NTC) hofft, dass ihm von Deutschland beschlagnahmte Gaddafi-Flugzeuge für humanitäre Zwecke überlassen werden. Mansour Saif al-Nasr, 64, der neu ernannte Ständige Vertreter des Rates in Frankreich, forderte im dpa-Gespräch zudem die Freigabe von Guthaben des Machthabers Muammar al-Gaddafi durch die Bundesregierung. Zugleich gab er die Nominierung eines diplomatischen Vertreters in Berlin bekannt. "Der neue Botschafter des libyschen Übergangsrates in Deutschland heißt Ali Masdnah Alguetani und wird in wenigen Tagen seine offizielle Funktion aufnehmen", erklärt Al-Nasr an seinem ersten Arbeitstag in Paris.

Er äußerte sich zuversichtlich, dass Gaddafi bald aus der Hauptstadt Tripolis vertrieben sein werde: "Heute stehen wir rund 60 bis 80 Kilometer vor Tripolis, die Front rückt vor. Es wird nicht lange dauern, bis Gaddafi fällt - er hat keinen Rückhalt mehr." In der Hauptstadt gebe es nun auch Sabotageakte. Allerdings bleibe der Blutzoll der kämpfenden Bevölkerung hoch, es gebe weiter viele Opfer.

hw/DPA DPA

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