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Neues Enthüllungsbuch: Nach Trumps Sieg: "Melania weinte - und nicht vor Freude"

Als ihr Mann ins Präsidentenamt gewählt wurde, flossen bei Melania Trump die Tränen - aus Enttäuschung. Das behauptet zumindest der Journalist Michael Wolff in seinem neuen Buch. Demnach wollte sie nie First Lady werden.

Enthüllungsbuch über Trump: Das müssen Sie über "Fire and Fury…" wissen

Als Melania Trump im vergangenen Sommer in das von Hurrikan Harvey zerstörte Katastrophengebiet in Texas reiste, hagelte es von allen Seiten Kritik. Ihr Fehler: Sie kreuzte dort in High Heels auf. Für Empörung sorgte auch ihr Luxusoutfit Mitte September: Während ihr Mann über die Verwüstungen von Hurrikan Irma referierte, stand Melania im Hintergrund und trug eine Sonnenbrille von Saint Laurent, Hemd von Calvin Klein, Schuhe von Louboutin und eine Hermès-Tasche, die mehrere Tausend Dollar kostet. Die prachtvolle Weihnachtsdekoration, die die First Lady für das Weiße Haus ausgesucht hatte, erntete in der Presse nur Spott und Häme. Nichts, aber auch gar nichts, was Melania tut oder anzieht, scheint richtig zu sein.

Und es scheint so, als ob sie geahnt hätte, dass es so kommen würde. Als am 8. November 2016 ihr Mann ins Präsidentenamt gewählt wurde, soll Melania am Boden zerstört gewesen sein. Das behauptet zumindest der Journalist Michael Wolff in seinem Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House", das am kommenden Dienstag erscheint. Die "New York Times" und die britische Zeitung "The Guardian" haben bereits Ausschnitte aus dem Werk veröffentlicht. Und sie berichten von dem Schock, den Trumps Wahlsieg in seiner eigenen Familie ausgelöst haben soll.

Kurz nach 20 Uhr, als der Wahlsieg von Trump tatsächlich Realität zu werden schien, brach seine Frau demnach in Tränen aus. "Melania weinte - und nicht vor Freude", schreibt Wolff in seinem Buch. Trump selbst soll ausgesehen haben, als ob er einen Geist gesehen hätte. Das soll zumindest Donald Jr. einem Freund über seinen Vater und seine Stiefmutter anvertraut haben.


"Im November ist alles vorbei"

Dabei soll sich Melania von Anfang an davor gefürchtet haben, ins Weiße Haus einziehen zu müssen. Im August 2016 veröffentlichte die "New York Post" alte Nacktaufnahmen von ihr. Das amerikanische Volk durfte bestaunen, wie die dritte Ehefrau von Trump sich unbekleidet mit einer ebenfalls entblößten Kollegin auf einem Bett räkelte. Für die Bilder musste das Boulevardblatt tief in der Vergangenheit der 47-Jährigen graben. Die Aufnahmen waren 1995 entstanden, als Melania ihr Geld noch als Model verdient hatte.

Die Veröffentlichung lieferte einen ernüchternden Vorgeschmack auf ein mögliches Dasein als First Lady. Melania soll untröstlich gewesen sein. "Ist das die Zukunft?", verlangte sie laut Wolff von ihrem Ehemann zu wissen. Sie könnte das nicht ertragen. Trump soll auf seine typische Art und Weise reagiert haben: "Wir werden sie verklagen", soll seine Antwort damals gelautet haben. Doch auch er sei zerknirscht gewesen. "Nur noch ein bisschen. Im November ist alles vorbei", soll er seine Frau getröstet haben. Er würde schließlich auf keinen Fall gewinnen.

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Melania Trump

Was trägt die denn da, fragten sich viele beim jüngsten Auftritt von First Lady Melania Trump im Weißen Haus. Jedes Jahr zwischen dem 15. September und dem 15. Oktober wird in den USA der "National Hispanic Heritage Month" gefeiert. In diesen vier Wochen soll der Einfluss der lateinamerikanischen Kultur gewürdigt werden. Aus diesem Anlass ließ sich Melania Trump einen Flamenco-Rock von Designerin Carolina Herrara schneidern. Dazu trug die 47-Jährige einen weißen Pullover, der allerdings tief blicken ließ. Der Abdruck des BHs war deutlich sichtbar. Ein ziemlicher Fauxpas für die First Lady - aber nicht ihr erster.

Melania Trump dementiert Wolffs Behauptungen

Doch es kam anders. Bei Trumps Amtseinführung kämpfte Melania mit den Tränen, schreibt Wolff. Der Haussegen soll mehr als schief hängen. Der Präsident und die First Lady sollen in getrennten Betten schlafen. " Zum ersten Mal seit den Kennedys hat ein Präsidentenpaar getrennte Zimmer", behauptet der Journalist in seinem Buch.

Wolff sagt, er habe in 18 Monaten über 200 Interviews geführt. Er habe so etwas wie einen Sitz auf einem Sofa im Westflügel der Regierungszentrale gehabt. Das Weiße Haus weist das zurück und will sogar laut Medienberichten die Veröffentlichung verbieten lassen. Die "Washington Post" berichtete am Donnerstag, dem Autor Michael Wolff und dem Verlag Henry Holt & Co. seien entsprechende Verfügungen zugestellt worden.

Auch die Sprecherin von Melania dementierte Wolffs Darstellung. "Das Buch wird eindeutig in der Rubrik Trasch-Fiktion verkauft werden. Frau Trump hat die Entscheidung ihres Mannes, für das Präsidentenamt zu kandidieren, unterstützt. Sie war zuversichtlich, dass er gewinnen würde, und war sehr glücklich, als er es tat", teilte sie mit.

ivi