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Mit dem Zug in die Volksrepublik Kim Jong Il überrascht mit China-Visite


Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il ist am zweiten Tag seiner China-Reise offenbar von Jilin nach Changchun in Nordostchina weitergereist. Zwei Stunden lang war die Autobahn zwischen den Städten am Freitagmorgen gesperrt, nur ein Konvoi mit 30 Fahrzeugen durfte passieren.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il ist während seines überraschenden Besuches in China am Freitag offenbar von Jilin nach Changchun in Nordostchina weitergereist. Die Autobahn zwischen beiden Städten wurde am Morgen auf Anweisung von oben für etwa zwei Stunden gesperrt, berichteten Behördenmitarbeiter der Nachrichtenagentur dpa in Peking. "Jetzt ist wieder alles normal."

Ein Konvoi mit rund 30 Fahrzeugen hatte nach einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Morgen das Crystal Hotel in Jilin verlassen. In der benachbarten Industriestadt Changchun seien Vorbereitungen für den hohen Besuch aus Nordkorea getroffen worden. Es gab Spekulationen, dass der gesundheitlich angeschlagene Kim Jong Il auf seinem Besuch von seinem Sohn Kim Jong Un begleitet wird, der als sein potenzieller Nachfolger gilt.

Zum Auftakt seiner Reise hatte Kim am Donnerstag Halt in einer Mittelschule in der nordostchinesischen Stadt Jilin gemacht. Dieselbe Schule hatte bereits sein Vater Kim Il Sung Ende der 20er Jahre besucht, wie südkoreanische Medien berichteten.

Das Außenministerium in Peking wollte den Bericht zunächst nicht bestätigen. Allerdings hatte die chinesische Regierung auch schon früher die Visiten des nordkoreanischen Militärmachthabers auf seinen Wunsch hin immer erst nach seiner Rückkehr nach Pjöngjang bestätigt. Der 68 Jahre alte Kim gilt als gesundheitlich angeschlagen. Es wäre sein zweiter China-Besuch in diesem Jahr.

DPA/AFP/APN DPA

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