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Terrorüberlebender Franck Terrier: "Ich habe keine Angst mehr"

Auf seinem Motorroller ist Franck Terrier mit seiner Frau am Ende des französischen Nationalfeiertags 2016 unterwegs zu einer Eisdiele. Da bemerkt er den Lastwagen, der mitten durch die Menschenmenge auf der Strandpromenade von Nizza pflügt. Er setzt seine Frau ab, gibt Gas und versucht, den Attentäter aufzuhalten.

Nizza, am 14. Juli 2016. Das Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag ist gerade vorüber, Zehntausende Menschen genießen den Sommerabend auf der palmenbestandenen Promenade des Anglais, Nizzas Flaniermeile am Mittelmeer. Gegen 22.45 Uhr durchbricht ein Attentäter mit einem 19-Tonner die Absperrungen und beginnt, durch die Menge der Feiernden zu fahren. 86 Menschen sterben an diesem Abend, 450 werden verletzt.

Bevor Polizisten den Angreifer erschießen, stellt sich ihm ein 49-jähriger Familienvater in den Weg: Franck Terrier verfolgt den Lastwagen auf seinem Motorroller, klammert sich ans Führerhaus und schlägt auf den Attentäter ein. Durch Zufall wird er bei seiner mutigen Tat gefilmt. Seitdem kennt ganz Frankreich Franck Terrier als "l'homme au scooter – den Mann auf dem Roller". Er ist der Held von Nizza. Dies Erlebnisse dieser Nacht lassen ihn bis heute nicht los.

Franck Terrier

Franck Terrier

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