VG-Wort Pixel

Schuldenkrise in Griechenland Tsipras und Varoufakis kündigen baldige Einigung an


Ist das Schlimmste im Schuldenstreit mit Griechenland in einer Woche vorüber? Die Regierung in Athen weckt diese Hoffnung: Eine Einigung mit den Geldgebern könne in wenigen Tagen erreicht sein.

Das lange Tauziehen rund um das griechische Spar- und Konsolidierungsprogramm könnte bald beendet werden. Davon gehen sowohl der griechische Regierungschef Alexis Tsipras als auch sein Finanzminister Yanis Varoufakis aus. "Wir sind auf der Zielgeraden für eine für beide (Seiten) günstige Lösung", sagte Tsipras in einer Rede am späten Montagabend. Dem schloss sich Finanzminister Yanis Varoufakis in einem Interview mit dem griechischen TV-Sender Star in der Nacht zum Dienstag an. "Wir sind einer Lösung sehr nahe", dies könnte schon "in einer Woche" der Fall sein, sagte Varoufakis.

"Spaltungspläne" in Europa

Tsipras warf einigen Gläubigern vor, eine Art der "finanziellen Strangulierung" Griechenlands durch das Zudrehen des Geldhahns zu betreiben. Es gebe Einige (in Europa), die "Spaltungspläne" ausarbeiteten. "Die Stimmen der Vernunft haben aber die Oberhand gewonnen", sagte Tsipras. Athen habe den Geldgebern detaillierte Pläne vorgelegt.

Griechenland braucht dringend die seit fast einem Jahr auf Eis liegende Finanzhilfe in Höhe von 7,2 Milliarden Euro seitens der Europartner und dem IWF. Die Kassen sind leer und im Juni müssen allein an den IWF gut 1,5 Milliarden Euro zurückgezahlt werden.

nik/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker