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Syrien-Geberkonferenz Eine Milliarde Dollar an Hilfszahlungen zugesagt


In Syrien erhalten Millionen von Menschen täglich Essensrationen und das wohl auch weiterhin: Bei der internationalen Syrien-Geberkonferenz haben Länder bereits rund eine Milliarde Dollar zugesagt.

Die Teilnehmer einer internationalen Syrien-Geberkonferenz haben bereits rund eine Milliarde Dollar an weiteren Hilfsgeldern für das Bürgerkriegsland in Aussicht gestellt. Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien hätten je 300 Millionen Dollar versprochen, sagte ein Regierungsvertreter aus den Golfstaaten am Mittwochmittag in Kuwait-Stadt. Deutschland will zehn Millionen Euro (13,5 Millionen Dollar) geben. Insgesamt wollen die Vereinten Nationen als Schirmherr 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) sammeln. Die Konferenz endet am späten Nachmittag.

Mit der deutschen Hilfe für Syrien und die angrenzenden Länder wolle die Bundesregierung die "Not der Menschen lindern" und mit ihren Partnern ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzen, erklärte Bundesaußenminister #Link;http://www.stern.de/politik/deutschland/guido-westerwelle-90258676t.html;Guido Westerwelle# (FDP) in Berlin. Immer mehr Menschen seien wegen des Bürgerkriegs auf der Flucht "vor Gewalt, Hunger und Kälte". Deshalb dürfe die internationale Gemeinschaft nicht darin nachlassen, den Opfern der Gewalt und den Flüchtlingen beizustehen. Laut Auswärtigem Amt hat Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt 103 Millionen Euro Hilfen in der Syrienkrise bereitgestellt.

Vier Millionen Syrer sind auf Hilfe angewiesen

Gastgeber Kuwait hatte seinen Beitrag gleich zu Beginn der Konferenz angekündigt. Das kleine Golf-Königreich Bahrain stellte 20 Millionen Dollar in Aussicht. Die USA hatten bereits am Dienstag 155 Millionen Dollar angekündigt, die EU-Kommission 100 Millionen Euro. Weitere 182 Millionen Dollar versprachen Nichtregierungsorganisationen im Vorfeld des Treffens.

In Syrien sind vier Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, viele erhalten tägliche Essensrationen. Zudem halten sich rund 650.000 syrische Flüchtlinge in Nachbarländern auf. Die UN hatten im Vorfeld gewarnt, dass ohne weitere Hilfszusagen die Lebensmittelhilfe für hunderttausende Syrer gekürzt werden müsse.

ger/AFP AFP

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