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Terror in Frankreich: Was in Paris geschah - und was wir über die Anschläge wissen

Paris ist von einer Terrorserie erschüttert worden. Bei Anschlägen an sechs verschiedenen Orten starben mindestens 130 Menschen. Ein Überblick über die Ereignisse und deren erste Folgen.

Zuschauer Stade des France

Nichts wie weg: Die Zuschauer im Stade de France flüchten über das Spielfeld aus dem Stadion

In nur einer halben Stunde schlugen die Attentäter zu: Fünfmal im Zentrum von Paris dazu im Stade de France, im Norden der französischen Hauptstadt. Bei fast zeitgleichen Anschlägen an den sechs verschiedenen Orten sind mindestens 132 Menschen getötet worden. In beliebten Ausgehvierteln schossen die Angreifer wahllos auf Gäste in Restaurants und Cafés. Im Konzertsaal Bataclan überfielen sie ein Konzert und vor allem das vollbesetzte Fußballstadion war im Visier der Terroristen. Mit der Erstürmung des Bataclans um 0.20 Uhr, drei Stunden nach Beginn, endete die Gewaltserie.

Ein Überblick zum Ablauf der Ereignisse (größten Teils nach Angaben des Pariser Staatsanwalts François Molins) und deren Folgen

Die Terrornacht von Paris

21.20 Uhr: Im Stade de France im nördlichen Pariser Vorort Saint-Denis ist eine erste Explosion zu hören: In der Nähe des Eingangs D des Stadions, in dem gerade vor 80.000 Zuschauern das Fußballspiel Frankreich gegen Deutschland läuft, zündet ein Selbstmordattentäter seinen Sprengstoffgürtel und reißt einen Passanten mit in den Tod. Offenbar soll mindestens einer der drei Attentäter versucht haben, in das Stadion zu kommen. Offenbar aber sind sie nicht an der Einlasskontrolle vorbeigekommen. Ebenfalls unklar: Ob gezielt deutsche Fans und/oder Spieler im Visier der Terroristen waren. Im dem mutmaßlichen Bekennerschreiben des  Islamischen Staats (IS) werden sowohl Frankreich als auch Deutschland "Kreuzfahrer-Nationen" bezeichnet.

21.25 Uhr: Nahe dem Canal Saint-Martin im 10. Pariser Bezirk eröffnen Angreifer das Feuer auf Gäste, die auf den Terrassen des Asia-Restaurants "Le Petit Cambodge" und der gegenüberliegenden Bar "Le Carillon" sitzen. Mindestens 15 Menschen werden im Kugelhagel getötet. Bei dieser Schießerei soll auch das einzige, bislang bekannte deutsche Opfer, ein Architekt aus München, ums Leben gekommen sein.

21.30 Uhr: Am Stade de France zündet nahe dem Eingang H ein weiterer Selbstmordattentäter seinen Sprengstoffgürtel.

21.32 Uhr: Unweit des "Le Petit Cambodge" schießen Attentäter mit Schnellfeuergewehren auf Gäste der Bar "Bonne Bière" und der gegenüberliegenden Pizzeria "Casa Nostra". Fünf Menschen werden getötet. Bei den Tätern soll es sich um die gleichen handeln, die wenige Minuten zuvor das Feier auf Gäste im 10. Arrondissement eröffnet hatten.

21.36 Uhr: In der weiter südlich gelegenen Rue de Charonne attackieren Attentäter die Bar "La Belle Equipe". Auf der Terrasse der Bar werden mindestens 19 Menschen getötet. Wie auch bei den Angriffen auf "Le Petit Cambodge", "Le Carillon" und "Bonne Bière" fahren die Angreifer vermutlich einen schwarzen Seat. Dieser Wagen wurde später östlich von Paris gefunden. Die Ermittler glauben, dass einigen der Attentäter die Flucht gelungen ist.

Bataclan in Paris: In diesen Sekunden stürmen Terroristen das "Eagles of Death Metal"-Konzert


21.40 Uhr: Etwas weiter südöstlich, am Boulevard Voltaire kurz vor der Place de la Nation, gibt es einen weiteren Angriff: Ein Selbstmordattentäter zündet im Café "Le Comptoir Voltaire" seinen Sprengstoffgürtel und verletzt einen Menschen schwer.

21.40 Uhr: Nahezu zeitgleich stürmen drei Angreifer den weiter nördlich am Boulevard Voltaire gelegenen Konzertsaal Bataclan, in dem die US-Band Eagles of Death Metal vor rund 1500 Zuhörern ein Konzert gibt. Die Angreifer schießen in die Menge und nehmen Zuhörer als Geiseln. Bei "Günther Jauch" erzählt ein deutsches Ehepaar, wie es die Attacke überlebt hat.

21.53 Uhr: 400 Meter vom Stade de France entfernt gibt es eine dritte Explosion, wenig später wird der Leichnam des Selbstmordattentäters gefunden.

23.55 Uhr: Frankreichs Präsident Francois Hollande bringt in einer Ansprache sein Entsetzen über die Anschläge zum Ausdruck. In einer anschließenden Kabinettssitzung wird über ganz Frankreich der Ausnahmezustand verhängt. Bereits am Sonntag verlängert Hollande den Ausnahmezustand auf drei Monate.

0.20 Uhr: Die Polizei stürmt das Bataclan. Zwei der Attentäter zünden ihre Sprengstoffgürtel, der dritte wird von einer Polizeikugel getroffen, auch sein Sprengstoffgürtel explodiert. Insgesamt töten die Angreifer in der Konzerthalle mindestens 89 Menschen und verletzen zahlreiche Besucher teilweise schwer.

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Fazit:

Mindestens 132 Menschen wurden getötet, mehr als 350 teils lebensgefährlich verletzt.

Die Ermittler gegen von insgesamt neun Tätern aus, von denen sieben Terroristen ums Leben gekommen sind. Einer wurde erschossen, sechs sprengten sich in die Luft. Als mutmaßlicher Drahtzieher gilt der Belgier Abdelhamid Abaaoud

Die belgische Justiz schreibt den 26-jährigen Abdeslam Salah international zur Fahndung aus. Der soll auf seiner Flucht nach Belgien mit zwei Begleitern von der Polizei gestoppt worden sein, die das Trio jedoch passieren ließen.

Die Folgen:

Die französische Luftwaffe beginnt noch am Sonntag ihre bislang schwersten Angriffe auf Stellungen der Extremisten-Miliz IS in Syrien zu fliegen.

Landesweit wird mit zahlreichen Großrazzien nach mutmaßlichen Islamisten gesucht.

Die heißesten Spuren führen derzeit nach Belgien. Angeblich soll der polizeibekannte belgische Dschihadist Abdelhamid Abaaoud hinter den Attacken stecken, wie mehrere Medien berichten.

Das für Dienstag, 17. November, angesetzte Freundschaftspiel Deutschland gegen Niederlande wird kurz vor Begin abgesagt - aus Sicherheitsgründen

In Saint Denis, im Norden von Paris, belagert die Polizei am Mittwoch den Unterschlupf von Abdelhamid Abaaoud. Bei der Anti-Terror-Razzia kommt es zu Schusswechseln und Explosionen. Mehrere Polizisten werden verletzt, eine Frau sprengt sich selbst in die Luft.

nik mit DPA/Reuters/AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(