Aufschub

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Präsidenten von Argentinien, Paraguay, Brasilien und Uruguay, Milei, Peña, Lula und Orsi (v.l. nach r.) an den Iguaçu-Wasserfäll

Brasiliens Präsident Lula fordert von EU "Mut" zur Unterzeichnung von Mercosur-Abkommen

Nach dem erneuten Aufschub des EU-Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die EU aufrufen, "Mut" zu zeigen und das Abkommen zu unterzeichnen. "Ohne politischen Willen und ohne Mut" der Staats- und Regierungschefs werde es nicht möglich sein, die Verhandlungen abzuschließen, "die sich seit 26 Jahren hinziehen", sagte Lula am Samstag in seiner Eröffnungsrede bei einem Mercosur-Gipfel in Brasilien.
Demonstrierende Bauern in Brüssel

Mercosur-Abkommen erneut verschoben - Hoffnung auf Unterzeichnung im Januar

Nach dem Aufschub des EU-Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten hoffen Brüssel und Berlin auf eine Unterzeichnung im Januar. Die EU peilt einen Abschluss am 12. Januar in Paraguay an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag von EU-Beamten und -Diplomaten erfuhr. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigten sich optimistisch, dass der Abschluss dann gelingt. Aus der deutschen Industrie kam harte Kritik an der Verschiebung.
Traktoren am Donnerstag in Brüssel

Mercosur-Abkommen: Aufschub auf kommendes Jahr möglich

Die Unterzeichnung eines EU-Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten könnte auf das kommende Jahr verschoben werden. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zeigte sich am Donnerstag bereit, der in der Frage zerstrittenen EU auf Wunsch Italiens weitere Bedenkzeit einzuräumen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb beim EU-Gipfel in Brüssel für einen raschen Abschluss, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zementierte hingegen seine Ablehnung. In Brüssel demonstrierten derweil tausende Landwirte.
Wald mit Kakaofeldern in der Demokratischen Republik Kongo

Gesetz gegen Abholzung: EU-Parlament beschließt Aufschub

Das EU-Verkaufsverbot für Kaffee, Kakao und Palmöl aus Abholzungsgebieten kommt ein weiteres Jahr später als geplant. Die Abgeordneten im Europaparlament beschlossen am Mittwoch in Straßburg eine Gesetzesänderung, nach der die Vorschriften erst Ende 2026 greifen sollen. Bis dahin soll es Verhandlungen über ein weiteres Abschwächen der Regeln geben.
Sitzung des EU-Parlaments in Brüssel

Lieferkettengesetz: EU-Parlament beschließt Aufschub und Abschwächungen

Weniger Berichtspflichten für weniger Unternehmen: Das EU-Lieferkettengesetz kommt in abgeschwächter Form. Die Abgeordneten im Europaparlament beschlossen am Dienstag in Straßburg weitreichende Änderungen an den Vorgaben. Die Regeln werden zudem um ein weiteres Jahr nach hinten verschoben, der Stichtag ist nun im Juli 2029.