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US-Präsidentschaftskandidatur Ted Cruz will für Republikaner ins Weiße Haus


Wird er zum Gegner von Hillary Clinton? Ted Cruz, Senator von Texas, hat den Hut in den Ring geworfen. Er hat als erster Republikaner offiziell seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl verkündet.

Der US-Senator Ted Cruz hat als erster Republikaner offiziell seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen verkündet. "Ich trete für die Präsidentschaftswahlen an und ich hoffe, Ihre Unterstützung zu bekommen", erklärte der erzkonservative Politiker in der Nacht zum Montag im Internetdienst Twitter. Der 44-jährige Cruz ist seit 2012 Senator im Bundesstaat Texas und ein Liebling des erzkonservativen Tea-Party-Flügels.

In einem 30-sekündigen Video, das Cruz über Twitter verbreitete, warb er vor allem um die Unterstützung junger Republikaner. Um die USA wieder "groß" zu machen, werde eine "neue Generation mutiger Konservativer" gebraucht. Er selbst sei bereit, "den Kampf anzuführen". Cruz will für seine Kampagne nach Angaben seiner Berater 40 bis 50 Millionen Dollar (37 bis 46 Millionen Euro) einsammeln.

Duell mit Hillary Clinton?

Die US-Präsidentschaftswahl findet 2016 statt. Bei den Republikanern hatte im Dezember bereits der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, erste Weichen für eine Kandidatur gestellt. Der Sohn von Ex-Präsident George H.W. Bush und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush kündigte an, eine Bewerbung "aktiv" zu prüfen. Als weitere wahrscheinliche Präsidentschaftsbewerber gelten der Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, der Senator Rand Paul aus Kentucky und der Senator Marco Rubio aus Florida.

Bei den Demokraten wird die ehemalige First Lady und Außenministerin Hillary Clinton als mögliche Präsidentschaftskandidatin gehandelt. Noch hat Clinton ihre Entscheidung über eine erneute Bewerbung aber nicht bekanntgegeben. Im Jahr 2008 war sie im parteiinternen Vorwahlkampf an Barack Obama gescheitert, der nach zwei Amtszeiten bei den Wahlen 2016 nicht mehr antreten darf. Ende November hatte der frühere Senator Jim Webb als erster Demokrat seine Präsidentschaftsbewerbung erklärt.

dho/DPA DPA

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