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stern-RTL-Wahltrend: AfD sonnt sich im Umfragehoch

Frohlocken bei der AfD: Die Partei steht in der Wählergunst derzeit so gut da wie selten zuvor. Dagegen will der Union wenig gelingen. Die Debatte um die innere Sicherheit verfängt nicht. Und Hamsterkäufe halten die meisten Deutschen für eine blöde Idee.

Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der AfD lächelt, Vorn im Bild ist eine Deutschlandflagge zu sehen

Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der AfD, hat derzeit gut lachen: Die Unbeliebtheit der etablierten Parteien treibt der AfD reihenweise Wähler in die Arme.

Die anhaltende Debatte um die innere Sicherheit bringt CDU und CSU keine neuen Wähler. Im stern-RTL-Wahltrend verlieren die Unionsparteien im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte und liegen nun bei 33 Prozent.

AfD liegt jetzt bei 12 Prozent

Dagegen kommt die AfD nun auf 12 Prozent und erreicht den zweithöchsten Wert in diesem Jahr. Die Werte für die anderen Parteien haben sich nicht geändert. Die SPD verharrt bei 22 Prozent, die Grünen bei 12, die Linke bei 9 und die FDP bei sechs Prozent.

Hamstern? Viele halten das für Panikmache

In einer weiteren Umfrage ermittelte das Forsa-Institut im Auftrag des stern, wie die Bürger das neue Zivilschutzkonzept bewerten, wonach sie Lebensmittelvorräte und Trinkwasser einlagern sollen, um für einen Katastrophenfall gerüstet zu sein. Danach halten 62 Prozent die Empfehlung für Panikmache, 33 Prozent für eine sinnvolle Empfehlung, wobei die Anhänger der Linkspartei die Vorschläge mit 77 Prozent besonders stark ablehnen. Eine Mehrheit der Bürger, 54 Prozent, will auch in Zukunft keine Lebensmittel lagern, nur 12 Prozent wollen dem Rat der Regierung folgen. 32 Prozent der Bürger haben allerdings schon Vorräte für den Notfall angelegt.

AfD-Vorsitzende: 10 Geheimnisse von Frauke Petry

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 22. bis 26. August 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Datenbasis Zivilschutz-Umfrage: Das Forsa-Institut befragte am 25. und 26. August 2016 im Auftrag des Magazins stern 1006 repräsentativ ausgesuchte Bürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten. 


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