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Psychologe Ahmad Mansour: "Islamistische Radikalisierung der Jugendlichen in Deutschland wird unterschätzt"

Der Titel seines Buches provoziert. Längst nicht alle muslimischen Jugendlichen hierzulande sehen sich als Teil der "Generation Allah". Ahmad Mansour sagt: Die Deutschen und auch die Islamverbände haben viel zu lange weggeschaut.

Psychologe und Autor Ahmad Mansour

Psychologe und Autor Ahmad Mansour: Die Deutschen und auch die Islamverbände hätten viel zu lange weggeschaut.

"Das Problem mit der islamistischen Radikalisierung der Jugendlichen in Deutschland wird immer noch unterschätzt", sagt Autor und Psychologe Ahmad Mansour im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Für sein kürzlich erschienenes Buch habe er den Titel "Generation Allah" gewählt, "weil ich finde, dass es hierzulande unfassbar viele Jugendliche gibt, die Verschwörungstheorien anhängen, antisemitische Gedanken hegen und nicht demokratisch denken", sagte Mansour. Die islamische Religion sei für diese Jugendlichen "das einzige identitätsstiftende Merkmal".

Im politischen Raum sei eine "gewisse Planlosigkeit" im Umgang mit dem Problem erkennbar. "Prävention ist halt nicht sexy, da gibt es keine schnellen Ergebnisse, die man vorzeigen kann", fügte er hinzu. Wichtig sei auch, dass sich die Muslime im Hinblick auf den islamistischen Terror die Frage stellten, "wie so ein Ungeheuer unter uns entstehen konnte". Deutschland habe, was die Bedrohung angeht, bislang "Glück gehabt", sagte Mansour. Die Zahl der Radikalen könne aber in absehbarer Zeit so ansteigen, "dass man sie nicht mehr alle überwachen kann".

"Mit den Schulen ins Gespräch kommen"

Es sei gut, dass inzwischen zumindest bei einigen deutschen Islamverbänden das Bewusstsein dafür gewachsen sei, dass es mit Salafisten ein Problem gebe. In einigen Moscheen, in denen Salafisten früher aktiv gewesen seien, dürften diese heute nicht mehr predigen.

Mansour - Mitarbeiter der Deradikalisierungs-Beratungsstelle Hayat in Berlin - sagte, wer verhindern wolle, dass sich Jugendliche radikalen Gruppen anschließen, müsse in den Schulen mit ihnen ins Gespräch kommen. Denn "hinterher ist es zu spät". Islamischer Religionsunterricht sei dabei kein Allheilmittel. "Es gibt auch Islam-Lehrer, die ich für hochproblematisch halte", sagte Mansour, der als muslimischer Araber in Israel aufgewachsen ist und seit elf Jahren in Deutschland lebt.

Auffällig sei, dass es zu 90 Prozent Mütter seien, die bei Hayat anriefen. "Oft sehen wir bei radikalen Salafisten, dass ihnen eine Vaterfigur fehlt und dass sie persönliche Krisen erlebt haben", erklärte Mansour. Mit Rassismus und Diskriminierungserfahrungen allein lasse sich das Abdriften europäischer Jugendlicher in radikale Milieus jedenfalls nicht erklären.  

fin / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(