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Nach Berlin-Anschlag: Beatrix von Storch provoziert erneut auf Twitter

Beatrix von Storch echauffiert sich auf Twitter darüber, dass das Brandenburger Tor nach dem Anschlag in Berlin angeblich nicht in den Nationalfarben angeleuchtet wurde. Ein Nutzer belehrt sie eines Besseren.

AfD-Politikerin Beatrix von Storch hat sich im sozialen Netz schon so manchen Fehltritt geleistet

AfD-Politikerin Beatrix von Storch hat sich im sozialen Netz schon so manchen Fehltritt geleistet

Als am Wochenende in Israel ein Mann seinen Lastwagen in eine Gruppe von Soldaten lenkte und vier Menschen tötete, leuchtete das Brandenburger Tor in Berlin daraufhin in den Nationalfarben Israels. Nach dem Terroranschlag auf einen Istanbuler Nachtclub in der Neujahrsnacht wurde das Brandenburger Tor mit dem türkischen Halbmond angestrahlt. Und als im Dezember in Berlin ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verübt wurde, war das Wahrzeichen der Stadt kurzzeitig schwarz-rot-gold. Letzteres scheint AfD-Politikerin Beatrix von Storch jedoch verdrängt zu haben - und echauffierte sich auf Twitter nun über die vermeintlich mangelnde Solidarität mit den deutschen Opfern.

Mit ihrer Aussage reagierte sie auf einen Tweet der israelischen Botschaft, die ein Foto des Brandenburger Tors - angeleuchtet in den israelischen Nationalfarben - hochgeladen und dazu geschrieben hatte: "Wir sind sehr bewegt.

Das Brandenburger Tor wird gerade angestrahlt in Gedenken an die Opfer des Anschlags in Jerusalem." Daraufhin antwortete von Storch: "Das ist richtig! Wann war nochmal die Gedenkanstrahlung in schwarz-rot-gold für die deutschen Terror-Opfer in der Bundeshauptstadt? WANN???!"

Beatrix von Storch erntet wütende Tweets

Am 20. Dezember war das - wusste von Storch das wirklich nicht oder handelt es sich erneut um eine gezielte Provokation, so wie es schon oft der Fall war? Ein Twitter-Nutzer erinnerte sie an die Aktion und twitterte ein Bild des Brandenburger Tors in schwarz-rot-gold. 

"Da hat die Trixi wieder nicht aufgepasst. Fakten stören einfach beim Hass verbreiten", hieß es ironisch in einem Kommentar. Ein anderer Nutzer kritisierte, dass überhaupt auf die Aussagen von Beatrix von Storch reagiert werde: "Nix für ungut - aber muss man denn wirklich auf jede PR-Aktion dieser Dame antworten und ihr damit Aufmerksamkeit verschaffen?"

Beatrix von Storch hat sich schon mehrfach im Ton vergriffen, ihre Fehltritte wirken zuweilen fast kalkuliert. So schrieb sie nach der Niederlage der DFB-Elf bei der EM 2016: "Vielleicht sollte nächstes mal dann wieder die deutsche NATIONALMANNSCHAFT spielen?" Die Empörungswelle ließ nicht lange auf sich warten und von Storch schob eine Erklärung hinterher. Mal abwarten, ob die auch im Fall des Brandenburger Tors folgt.

kis