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Internationale Pressestimmen

EU-Gipfel verhindert Chaos-Brexit: "Selbst ein blödes Computerprogramm fragt lieber ein zweites Mal: Sind Sie sich sicher?"

Großbritannien will den Brexit verschieben. Die übrigen EU-Länder haben dafür ein offenes Ohr - und finden einen hoch komplexen Kompromiss. Das Grundproblem aber bleibt. Die internationalen Pressestimmen.

Der Brexit ist verschoben und ein chaotischer EU-Austritt Großbritanniens zunächst abgewendet. Die Union und die britische Premierministerin Theresa May einigten sich auf eine Verschiebung des EU-Austritts. 

Der Kompromiss sieht einen Aufschub des Brexits bis mindestens zum 12. April vor. Sollte das britische Unterhaus dem bereits ausgehandelten Brexit-Abkommen nächste Woche zustimmen, soll der Austritt am 22. Mai geregelt über die Bühne gehen. Gelingt das nicht, kann Großbritannien bis zum 12. April neue Vorschläge machen. Die internationalen Pressestimmen zur Einigung auf eine Verschiebung des Brexits:

Spanien

"La Vanguardia": "Bei ihrer Ankunft beim Gipfel hatten die beiden Großen eine ähnliche Botschaft, jedoch mit unterschiedlichen Akzenten. Den bösen Polizisten gab der französische Präsident Emmanuel Macron, der das Vereinigte Königreich an die Wand stellte. (...) Macron spielte den Harten, während die deutsche Kanzlerin Angela Merkel als gute Polizistin auftrat (...). 

Die Botschaften der beiden sind aber nicht widersprüchlich, sondern ergänzen einander, sie sind zwei Seiten derselben Medaille, die (die britische Premierministerin Theresa) May und ihr Parlament jetzt akzeptieren oder ablehnen müssen. (...) Guter Wille ja, aber mit der gleichzeitigen Warnung, dass ohne die Zustimmung des britischen Parlaments die guten Absichten ein Ende finden."

Großbritannien

"The Guardian": "Theresa May hat bisweilen gesagt, dass sie die Nation einen möchte. Doch mit ihrer Fernsehansprache hat sie diesem Traum den Todesstoß versetzt. Sie ist nur an einer Hälfte des Landes interessiert. Für die andere hat sie nichts übrig. Sie behandelt Millionen von Menschen, die mit dem Brexit und ihrem Umgang damit nicht einverstanden sind, als würden sie nicht existieren. Sie hört und sieht sie nicht. Für sie sind sie einfach nicht da. 

Doch - dies zur Erinnerung für May - wir waren und bleiben immer da. Deshalb ist ihr Versuch, die Brexit-Krise als einen Konflikt zwischen dem Parlament und dem Volk darzustellen, eine Lüge. Er ist eine Lüge, denn die Spaltung aufgrund des Brexits verläuft tief durch die gesamte Nation, aber nicht zwischen Parlament und Volk."

Tschechien

"Hospodarske noviny": "Drei Jahre sind vergangen und Großbritannien ist einer Lösung nicht näher. Wie weiter? Die am wenigsten dumme aller dummen Möglichkeiten wäre es, die Menschen erneut entscheiden zu lassen, welche Variante ihnen am liebsten ist. Es gibt ungefähr acht verschiedene Brexit-Varianten - die neunte Möglichkeit wäre, in der EU zu bleiben. (...) Selbst ein blödes Computerprogramm fragt lieber ein zweites Mal: Sind Sie sich sicher? Zudem war die ursprüngliche Brexit-Kampagne nicht nur voller Lügen, sondern auch noch negativ. Sie hat nicht ergeben, was die Nation will, sondern nur, was sie nicht will. (...) In der derzeitigen Pattsituation wäre ein zweites Referendum die einzige saubere Lösung."

Italien

"La Repubblica": "Wie hat es eines der pragmatischsten Völker geschafft, das Vereinigte Königreich - Wiege der liberalen Demokratie und des glorreichen Parlaments von Westminster - in einen Irrgarten wie den Brexit zu versenken? Tausend Tage nach dem Referendum über den Ausstieg aus der EU, das das Land in einen politischen Morast gestoßen hat, gibt es sehr viele Gründe. Aber dadurch zieht sich ein roter Faden: eine unglaubliche Serie von falschen Kalkulationen und irrationalen Entscheidungen."

vit / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(