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Bundesverbraucherministerin Aigner kehrt 2013 Berlin den Rücken


Ilse Aigner (CSU) will ab 2013 nicht mehr dem Kabinett angehören. Stattdessen hat die Bundesverbraucherministerin angekündigt, sich politisch um ihre Heimat kümmern zu wollen.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will im kommenden Jahr aus der Bundesregierung ausscheiden und in die bayerische Landespolitik wechseln. Sie werde sich bei der Landtagswahl im Herbst 2013 um ein Direktmandat bewerben, kündigte Aigner am Samstag in Ingolstadt an. Bis zur Bundestagswahl, die ebenfalls für den September angesetzt ist, will die 47-Jährige ihr Ministeramt und ihr Bundestagsmandat behalten.

Am Rande einer Konferenz von CSU-Kreisvorsitzenden erklärte Aigner, dass sie sich ab kommendem Jahr "mit ganzer Kraft für Bayern einbringen" wolle. "Ich kann mich noch besser einbringen als bisher, wenn ich hier in meiner politischen Heimat noch stärker verankert bin." Die CSU stehe vor entscheidenden Wahlen, erklärte Aigner. Sie wolle als Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Oberbayern ihren Beitrag leisten dazu leisten, dass die CSU 2013 so stark wie möglich werde. "Der Landtag ist und bleibt die Herzkammer der CSU - und auf Oberbayern kommt es entscheidend an", erklärte Aigner. Sie ergänzte: "Bis zum Herbst 2013 habe ich eine wichtige Aufgabe als Bundesministerin und ein Mandat als Bundestagsabgeordnete, und ich werde beide Ämter erfüllen, mit großer Freude und vollem Einsatz."

Details ihrer Karriereplanung in der Landespolitik ließ Aigner offen. Bayerische Medien spekulieren seit längerem, dass Aigner sich langfristig als Nachfolgerin von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in Stellung bringen wolle.

tkr/AFP/Reuters Reuters

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