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Laschet, Merz, Röttgen CDU-Parteitag: Das sagt man in den Heimatbezirken über die Kanzlerkandidaten

Sehen Sie im Video: Laschet, Merz, Röttgen – Wer überzeugt als Kanzlerkandidat der Union?




NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz oder der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Sie alle wollen neuer CDU-Parteivorsitzender werden. Vor dem digitalen CDU-Bundesparteitag, auf dem der neue Parteichef gewählt werden soll, gibt es viele Interviews und Gerüchte. Umfragen zufolge liegt aber keiner der drei Kandidaten in der Gunst der CDU-Anhänger mit deutlichem Abstand vorne. Es wird also spannend. Armin Laschet ist in Aachen aufgewachsen. Mit nur 18-Jahren wurde er in den Aaachener Stadtrat gewählt. Für den Aachener CDU-Vorsitzenden Holger Brantin, wäre er auch ein guter CDU-Chef: "Er ist ein Mann des Ausgleichs, ein Mann der Mitte und ein Mann, der bewiesen hat, dass er regieren kann, und das mit knappen Mehrheiten. Das zeichnet ihn aus." Ein etwas anderes Stimmungsbild kann man in Arnsberg, im Sauerland beobachten. Hier ist Friedrich Merz verwurzelt, hier kennt und schätzt man ihn. Für den Vorsitzenden der CDU-Arnsberg Peter Blume macht Merz den Unterschied: "Und häufig ist für den Bürger nicht zu unterscheiden, für den gemeinen Wähler nicht zu unterscheiden, wo liegt denn eigentlich der Schwerpunkt der CDU? Wo liegt der Schwerpunkt der SPD? Friedrich Merz ist in der Lage, klar zu konturieren und klare Kante herauszustellen. Ich denke, das ist etwas, was die Menschen an ihm schätzen und deshalb liegt er auch in den Umfragen zurzeit durchaus erfolgversprechend." Königswinter ist der Wohnort von Norbert Röttgen. Im nahegelegenen Bonn hat er Jura studiert. Röttgen sei ein Mann, der integrieren und die Leute mitnehmen könne, sagt der Vorsitzende der CDU-Königswinter Josef Griese: "Herr Röttgen hat ja dunkle Zeiten auch erlebt, nämlich 2014, nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen, als er Spitzenkandidat war, ein sehr, sehr schlechtes Wahlergebnis geholt hat und dann auch noch das Amt des Umweltministers in Berlin verloren hat. Und mich hat beeindruckt, wie er aus dieser Situation herausgekommen ist, mit Beständigkeit, nicht mit Angriffen auf den politischen Gegner oder auch auf die Mitglieder der CDU." Weil die Union in Umfragen derzeit weit vorne liegt, gilt der neue Parteichef auch als potenzieller Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel nach der nächsten Bundestagswahl. Deshalb werden viele Augen auch in Europa und der Welt auf das Messegelände in Berlin gerichtet sein. CSU-Chef Markus Söder wird übrigens am Freitagabend für ein Grußwort zugeschaltet.
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Armin Laschet, Friedrich Merz, Norbert Röttgen. Sie alle wollen neuer CDU-Parteivorsitzender werden. Doch was ist aus den Heimatwahlbezirken über die drei Kandidaten zu hören?

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