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Ex-CSU-Chef Theo Waigel: "FDP kommt im Bund über 5 Prozent"

Schwarz-Gelb im Eimer? Theo Waigel bestreitet das. Sein Argument: Im Bund werden die Freien Wähler keinen Erfolg haben. Das lasse Luft - für die Liberalen. Ein Interview.

Herr Waigel, wie bewerten Sie den Erfolg von Horst Seehofer bei der bayerischen Landtagswahl?
Er hat einen glänzenden Wahlkampf geführt. Es gab kein Volksfest und keine größere Veranstaltung in den letzten zehn Wochen, auf der Horst Seehofer nicht gewesen wäre. Und er hat es auch im bayerisch-schwäbischen Bereich verstanden, sehr menschlich auf die Wähler zuzugehen.

Sie waren ja nach dem Rücktritt von Edmund Stoiber einer der wenigen, die gesagt haben: Jetzt muss der Seehofer ran.


Als damals in Kreuth die Entscheidung fiel, habe ich mir diese Idealkombination vorgestellt: Erwin Huber als Ministerpräsident und Seehofer Parteivorsitzender.

Daraus ist ja nichts geworden.


Ja, aus anderen Gründen. Aber ich habe Horst Seehofer seit 1980, als er in den Bundestag kam, verfolgt und damals schon seine sehr prägnante Arbeit als Sozialpolitiker und dann als Gesundheitspolitiker gesehen und ihn dann seit Mitte der neunziger Jahre als einen potentiellen CSU-Vorsitzenden gesehen.

Welchen Einfluss hat diese Bayern-Wahl auf die Bundestagswahl?
Sie gibt jedenfalls der Union Auftrieb. Auf Bundesebene haben wir ja die Freien Wähler nicht wie in Bayern, so dass da für die FDP noch Potential drin ist. Und es kann sein, dass dann die CSU in Bayern noch besser abschneidet als heute bei der Landtagswahl.

Befürchten Sie nicht, dass die FDP jetzt eine Leihstimmenkampagne starten wird, um sich zu retten, und dass das die CDU Stimmen kostet?


Das wird sie tun. Und sie wird es mit Erfolg tun. Ich habe überhaupt keine Zweifel und keine Sorge: Die FDP wird über fünf Prozent kommen. Ich hätte sie allerdings in Bayern etwas höher angesetzt als drei Prozent.

Woran lag es?


Es ist der FDP nicht gelungen, ein urliberales Thema, nämlich den Persönlichkeitsschutz im Internet stärker herauszustellen. Hinzu kam: Es ist nicht klar gewesen, anders als zu Genschers Zeiten, wer denn nun Spitzenkandidat der FDP ist – Brüderle oder Rösler.

Strahlt die CSU jetzt wieder in altem Glanz und alter Herrlichkeit?


Glanz und Herrlichkeit verwende ich in der Parteienwelt nicht. Bei etwas mehr als 48 Prozent liegen wir etwa dort, wo wir auch 1998 gelegen haben bei der Bundestagswahl. Wir liegen deutlich besser als bei der letzten Landtagswahl. Aber zu große Mehrheiten sind auch eine große Gefahr, wie die Wahl unter Stoiber zeigt, bei der wir mit 60,7 Prozent eine Zweidrittelmehrheit gewonnen hatten. Das kann Partei und Wähler auch einschläfern.

Muss Angela Merkel nicht befürchten, dass es zu einer Großen Koalition kommt?


Nein. Die bisherige Koalition hat noch alle Chancen. Aber es wird eng.

Interview: Hans Peter Schütz
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.