HOME

Gerücht um Kanzlerin: Luxemburger handeln Merkel als UN-Generalsekretärin

Laut einer Meldung der Zeitung "Luxemburger Wort" soll Bundeskanzlerin Angela Merkel zur UN wechseln wollen. Sie habe Ambitionen Generalsekretärin zu werden. Berlin dementierte sofort.

Kuriose Gerüchte um Zukunftspläne der deutschen Bundeskanzlerin: Angela Merkel hat nach Angaben ihres Sprechers keinerlei Ambitionen, UN-Generalsekretärin zu werden. "Der Bericht im 'Luxemburger Wort' entbehrt jeder Grundlage", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit.

Die Zeitung hatte unter Berufung auf Berliner Regierungskreise berichtet, Merkel wolle im Sommer 2016 zur Nachfolgerin von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gewählt werden. Sie habe sich bei einem Besuch in Washington für den Posten "ins Gespräch gebracht." Angeblich wolle Merkel "den richtigen Zeitpunkt zum Absprung nicht verpassen", da unklar sei, ob sie bei den nächsten Bundestagswahlen wieder die Unterstützung der Bevölkerung habe.

Ein Europäer ist dran

Merkels Sprecher hatte Medienberichte über ein mögliches vorzeitiges Ende ihrer Kanzlerschaft vor 2017 bereits zuvor vehement dementiert. Die CDU-Vorsitzende hatte nach den Gerüchten mehrfach betont, sie sei für die vollen vier Jahre der Legislaturperiode angetreten.

Der Südkoreaner Ban kann nicht erneut für den Spitzenposten der UN antreten. Nach den ungeschriebenen Regeln bei der Besetzung dürfte diesmal wieder ein Europäer zum Zuge kommen. Das befördert die Spekulationen. So nennt das "Luxemburger Wort" auch den britischen Premierminister David Cameron als Kandidaten.

mka/Reuters / Reuters
Themen in diesem Artikel