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Kommentar: Kein Applaus für Peter Sodann

In einem Anfall von gesteigerter Profilierungssucht ist die Linke darauf verfallen, den Schauspieler Peter Sodann als ihren Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten aufzustellen. Der entpuppt sich postwendend als trauriger Polit-Clown. Für Linksparteichef Oskar Lafontaine ist er nicht mehr als ein nützlicher Idiot.

Von Axel Vornbäumen

Vorwiegend heiter? Nein: Bonjour tristesse! Mit einem solchen Feuerwerk an scheinbar gut gemeintem Unsinn ist schon lange keiner mehr auf politischer Bühne gesprungen bzw. auf das, was er dafür hält. Peter Sodann, eben noch Tatort-Kommissar, wäre im wahren Leben eigentlich viel lieber ein echter Kommissar. Dann würde er, sagt er, den Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann verhaften, dabei das Victory-Zeichen machen und sich anschließend rausschmeißen lassen. Mal das Falsche im richtigen Leben zu tun - mag sein, dass dies zu den Lebensträumen des alternden Mimen gehört.

Bitte, als Privatmann sei das in der Tat jedem unbenommen. Nur - Sodann sagt dies just in dem Moment, in dem man ihn zum Präsidentschaftskandidaten gemacht hat. So absurd die Aussage ist, sie wird mit seiner Kandidatur politisch. Es ist ein Stammtischpopulismus, der einem Präsidentschaftskandidaten nicht zusteht. Vollends gaga, bestenfalls, wird es, wenn Sodann seine Systemkritik in den Satz gießt: "Ich halte das was wir haben, ja nicht für eine Demokratie."

Ein höchst merkwürdiges Demokratieverständnis

Mit diesem Befund liegt er nicht so weit entfernt von Oskar Lafontaine. Auch der Chef der Linkspartei sprach in dieser Woche während der Bundestagsdebatte über das milliardenschwere Rettungspaket der Bundesrepublik den Titel Demokratie ab, weil die Bezüge für Hartz-IV-Empfänger nicht erhöht würden. Ein höchst merkwürdiges Demokratieverständnis wird da präsentiert, beim Polit-Profi und beim -amateur.

Lafontaine hat sich Sodann aus billiger Profilierungssucht als Zählkandidaten ausgesucht. Mehr nicht. Ein Rollenspiel wird da aufgeführt, am 23.Mai 2009. Mehrt nicht. Peter Sodann, der Schauspieler müsste sich nicht mehr für dieses Stück hergeben. Er sollte seine Kandidatur zurückziehen. Es wäre das einzig Richtige im Falschen. Er könnte dies aus Respekt vor dem Amt tun, für das er antritt. Und auch die Begründung liegt schon vor. Sodann selbst hat sie mal gegeben, als er seine Pläne für eine Kandidatur für ein Bundestagsmandat zurückzog. Seinerzeit hat er gesagt, er sei lieber "ein politischer Schauspieler als ein schauspielernder Politiker".

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?