Treffen im Kanzleramt Der Kanzler und die "Konzertierte Aktion": Die Lage ist verdammt ernst. Und genau das gibt auch Grund zur Hoffnung

Olaf Scholz mit Yasmin Fahimi und Rainer Dulger
Der Ernst ist ihnen ins Gesicht geschrieben: Bundeskanzler Olaf Scholz mit Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) (l.) und Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger (r.) bei der Pressekonferenz nach den Gesprächen zur sogenannten Konzertierten Aktion gegen die Inflation in Deutschland
© Kay Nietfeld/ / Picture Alliance
Gemeinsam gegen den Untergang? Am Montag traf sich Olaf Scholz erstmals zur Konzertierten Aktion mit Gewerkschaften und Arbeitgebern. Danach malten alle ein düsteres Bild – und gaben sich gleichzeitig verhalten optimistisch. 

Die Lage ist ernst. Nehmen sie es auch ernst? Spätestens seit der Auftaktsitzung der Konzertierten Aktion am Montagnachmittag im Kanzleramt kann man diese Frage mit einiger Sicherheit beantworten: Sie alle nehmen die Lage ernst, verdammt ernst. Da gibt es kein Vertun mehr.

Wer immer noch nicht verstanden hatte, was da gerade auf unser Land zukommt, dass Corona möglicherweise im Vergleich dazu bald als – pardon – Fliegenschiss betrachtet werden könnte, musste nur in die Gesichter von Kanzler, DGB-Chefin und BDA-Präsident gucken. Da stand sinnbildlich geschrieben, was sonst gerne in Wahlzeiten plakatiert wird: Aus Sorge um dieses Land.


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