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Bei Maybritt Illner: "Tagesthemen"-Veteran Wickert fährt Breitseite gegen Minister Maas - der wehrt sich gekonnt

Die Kunst der Diplomatie - Deutschlands Chef-Diplomat Heiko Maas führte sie im TV-Talk von Maybritt Illner vor. In aller Gelassenheit konterte er eine Breitseite vom "Mr. Tagesthemen", Ulrich Wickert. 

Heiko Maas kontert Breitseite von Ex-Tagesthemen-Mann Ulrich Wickert

Mit diplomatischer Ruhe weist Außenminister Heiko Maas bei Maybritt Illner Ex-"Tagesthemen"-Anchorman Ulrich Wickert (re., mit dem Rücken zur Kamera) zurück.

ZDF

Gepflegter Dialog, aber vergiftete Stimmung: "Das war alles andere als ein Strauß", murmelt Außenminister Heiko Maas (SPD), als Talkshow-Gastgeberin Maybritt Illner ihm die Gelegenheit gibt, "mit Abscheu und Empörung" (Illner) auf "einen Strauß voller Argumente" von Ulrich Wickert zu antworten. Der frühere "Tagesthemen"-Anchorman hatte während des TV-Talks am Donnerstag zu einer langen Außenpolitik-Analyse angehoben mit den Worten: "Ich finde es bedauerlich, dass wir eigentlich keine deutsche Außenpolitik mehr haben." Ein "Verzeihen Sie, Herr Maas", schiebt er rasch noch hinterher. Die Mine des Ministers ist versteinert.

Wickert kritisiert eine angeblich zu halbherzige Unterstützung der Europa-Pläne von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Grund sei, dass die Außenpolitik zunächst ins Kanzleramt und von dort in die CDU-Zentrale gewandert sei, da Partei-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf Macron reagiert habe. "Naja, naja, naja", lässt sich der SPD-Minister vernehmen. "Es sei denn, Sie widersprechen", wirft Wickert noch ein und bekommt zurück: "Ja, ich widerspreche Ihnen jetzt gleich. Aber sicher!"

Maas zu Wickert bei Maybritt Illner: "Sich einfach da hinzusetzen ..."

Maas lässt Wickert weiterreden. Der kritisiert "das Gerede von einem europäischen Sitz im UN-Sicherheitsrat." "Da haben auch Sie von gesprochen", sagt der TV-Mann in Richtung Maas, der wiederum kontert: "Da habe ich nicht von gesprochen." - "Sie haben auch mal davon gesprochen." - Maas schon energischer: "Nee, also ich weiß doch, wovon ich rede, Herr Wickert! Sie reden anscheinend zu viel mit Experten, die Dinge sagen, die nicht ganz zutreffen." Wickert: "Ok, Entschuldigung! Zumindest Herr Scholz hat davon gesprochen ..." - "Das ist schon ein Unterschied." - "... und Sie haben es nicht dementiert." Maas leicht genervt: "Wir sind ne demokratische Partei." Wickert hat in diesem Moment seine Argumentation schon fortgesetzt: Europa könne gar keinen Sitz im Sicherheitsrat haben, "weil es kein Staat ist".

Kein Widerspruch vom Minister in diesem Punkt, doch der ist trotzdem obenauf, denn Wickert hat sich in den Sicherheitsräten verheddert. Macron habe sich für den Europäischen Sicherheitsrat ausgesprochen. Und: "Der Europäische Sicherheitsrat (...) ist etwas anderes als ein Sitz der Europäischen Union im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen", belehrt der Maas den Journalisten. "Und den Europäischen Sicherheitsrat, den wollen wir auch." Danach geht Maas Wickert an: "Also einfach sich da hinzusetzen und zu sagen, alles was der sagt, wird abgelehnt, das ist einfach nicht so. (...) Dieses Gerede, mit Macron würde keiner reden. Doch! ..." Ulrich Wickert dringt mit seinem vorsichtigen Versuch, noch einmal zu antworten, nicht mehr durch. Der Minister hat in dieser Debatte das letzte Wort.

Sehen Sie die Sendung von "Maybritt Illner" in voller Länge in der ZDF-Mediathek:

dho
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(