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Muslime "unter Generalverdacht": Grünen-Chefin fordert Stopp von "Vermisst"-Plakataktion

Das Innenministerium wollte mit seiner "Vermisst"-Plakataktion für die Anlaufstelle gegen islamistische Radikalisierung werben. Jetzt hagelt es Kritik. Grünen-Chefin Roth fordert das Aus der Kampagne.

Die Grünen haben den Stopp einer umstrittenen Plakataktion des Innenministeriums gegen die islamistische Radikalisierung Jugendlicher gefordert. Die sogenannte "Vermisst"-Plakataktion sei "ein weiterer Beleg für die fehlende Sensibilität und das fehlende Verständnis des Bundesinnenministers gegenüber der Realität im Einwanderungsland Deutschland", kritisierte Grünen-Chefin Claudia Roth am Donnerstag in Berlin. Die Aktion von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) müsse "sofort gestoppt werden".

Die Aktion "Vermisst" im Zuge der Initiative Sicherheitspartnerschaft war zuvor bereits von muslimischen Verbänden scharf kritisiert worden. Mit den emotionalen Plakaten im Stil von Vermisstenanzeigen will das Ministerium bei Muslimen für seine Anlaufstelle gegen islamistische Radikalisierung werben. So zeigt eines der Plakate einen jungen Migranten, der Text dazu lautet: "Das ist mein Bruder Hassan. Ich vermisse ihn, denn ich erkenne ihn nicht mehr. Er zieht sich immer mehr zurück und wird jeden Tag radikaler. Ich habe Angst ihn ganz zu verlieren - an religiöse Fanatiker und Terrorgruppen."

Roth kritisierte, Friedrich arbeite sich einseitig "an den Muslimen in Deutschland ab. Er dringt auf sogenannte Sicherheitspartnerschaften und halt die Muslime für wenig integrationswillig. "So stellt der Innenminister alle Muslime unter Generalverdacht." Zugleich zeige Friedrich wenig Elan, die notwendigen Konsequenzen aus dem "völligen Versagen seiner Sicherheitsbehörden" im Fall der Neonazi-Mordserie zu ziehen. "Vermisst werden daher nicht Ahmad, Fatima, Hassan oder Tim, sondern ein Innenminister, der sich Gedanken darüber macht, wie man Ahmad, Fatima, Hassan und auch Tim vor dem rechten Mob schützt."

kgi/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(