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+++ Anti-Pegida-Demonstrationen +++: Dresden hat ein Zeichen gegen Pegida gesetzt

Bundesweit gingen wieder Anhänger und Gegner von Pegida auf die Straße. Zehntausende feierten in Dresden und zeigten die Weltoffenheit ihrer Stadt. Die Ereignisse des Montagabend zum Nachlesen.

Menschenmassen versammelten sich in Dresden zu einem Anti-Pegida-Konzert zusammen

Menschenmassen versammelten sich in Dresden zu einem Anti-Pegida-Konzert zusammen

+++ 22.26 Uhr: Das war's +++

Liebe Leserinnen und Leser,

das war's mit unserem Ticker zu den Pegida- und No-Pegida-Demos. Die Pegida-Anhänger waren in der Unterzahl, in Dresden kamen sogar mehrere zehntausend Menschen zum Konzert von "Dresden für alle" zusammen. Alles weitere, was Sie zu Pegida und No-Pegida wissen müssen, lesen Sie auf stern

Einen schönen Abend!

+++ 22.13 Uhr: Gegendemonstranten wohl auch in Hannover in Überzahl +++

+++ 21.58 Uhr: Konzert in Dresden ist vorbei +++

Zum Schluss standen noch einmal alle Musiker auf der Bühne hinter Herbert Grönemeyer. Nun ist das Konzert vorbei. Zehntausende Dresdner haben gezeigt, dass sie ihre Stadt nocht Pegida überlassen wollen.

+++ 21.48 Uhr: Bremer trotzten Regen und Pegida +++

+++ 21.41 Uhr: Party trotz Regens +++

+++ 21.36 Uhr: Steinmeier gegen Gespräche mit Pegida +++

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) spricht sich gegen Gespräche mit Pegida-Funktionären aus. "Wir verweigern nicht Gespräche mit denen, die ungerecht behandelt werden oder sich ungerecht behandelt fühlen. Aber ich sehe es nicht ein und werde es nicht tun, dass wir mit Funktionären der Pegida an einem Tisch sitzen". Steinmeier nennt es "unanständig", wenn "hinter der Fassade: "Niemand hört uns zu', heute jeder Blödsinn, jeder rassistische Ausfall und alles, aber auch alles gerechtfertigt" werde. "Das geht so nicht", sagt er unter großem Beifall von rund 500 Gästen einer SPD-Regionalkonferenz in Saarbrücken.

+++ 21.30 Uhr: Grönemeyer singt in Dresden +++

Auf ihn dürften wohl viele gewartet haben: Herbert Grönemeyer singt in Dresden mit seinen Songs gegen Pegida.

+++ 21.17 Uhr: Adel Tawil singt +++

Nach Silly steht nun Adel Tawil auf der Bühne in Dresden.

+++ 21.06 Uhr: In Frankfurt kehrt Ruhe ein +++

+++ 20.47 Uhr: Gentleman geht, Silly kommt +++

In Dresden ist das Konzert von Gentleman zuende gegangen. Nun stehen Silly auf der Bühne.

+++ 20.32 Uhr: Bagida-Demo in München beendet +++

+++ 20.23 Uhr: In München warten Gegendemonstranten +++

+++ 20.18 Uhr: Aktuelle Zahlen +++

Frankfurt: 70 Pegida-Anhänger, 3000 Gegendemonstranten
Bremen: 7000 Pegida-Gegner
Karlsruhe: 1000 Pegida-Gegner

+++ 20.09 Uhr: Duigida-Gegner an allen Polizeiabsperrungen +++

+++ 20.06 Uhr: "Nazis raus!"-Rufe in Duisburg +++

+++ 20.05 Uhr: 750 Bagida-Anhänger in München +++

+++ 19.53 Uhr: Veranstalter spricht von über 30.000 Pegida-Gegnern in Dresden +++

+++ 19.46 Uhr: Jeanette Biedermann in Dresden auf der Bühne +++

+++ 19.43 Uhr: Frankfurter Pegida-Demo wohl schon zuende +++

Laut "Frankfurter Rundschau" ist die Pegida-Demo in Frankfurt bereits beendet. Offenbar war die Übermacht der Gegendemonstranten zu groß. Organisatorin Heidi Mund kündigt allerdings für nächste Woche die nächste Demo an.

+++ 19.33 Uhr: Wohl rund 200 Pegida-Anhänger in Duisburg +++

+++ 19.25 Uhr: Zehntausende bei Anti-Pegida-Konzert +++

Zehntausende Menschen zeigen in Dresden bei einem Konzert vor der Frauenkirche ein anderes Bild von der Pegida-Hochburg. "Wir wollen zeigen, dass Dresden weltoffen, tolerant und bunt ist, und haben uns bemüht, dass es warm wird, vor allem ums Herz", sagt Gerhard Ehninger vom Verein "Dresden – Place to be", der das Konzert organisiert hat. Einen Tag nach der letzten Pegida-Kundgebung spielen auf dem Neumarkt unter anderem Herbert Grönemeyer, Silly, Keimzeit und Christian Friedel mit Woods of Birnam. Vereinzelt werden in der Menge Deutschlandfahnen gesichtet. Auch die Pegida hatte ihre Anhänger zum Konzertbesuch ermuntert.

+++ 19.14 Uhr: Dresden singt gegen Pegida +++

+++ 19.12 Uhr: Herbert Grönemeyer versteht Politikverdrossenheit +++

Sänger Herbert Grönemeyer zeigt Verständnis für Politikverdrossenheit, warnt aber zugleich davor, den Islam zum Feindbild zu erklären. "Ich kann verstehen, dass Menschen sich in der heutigen Zeit zum Teil von der Politik nur noch verwaltet fühlen, und auch die Art der Ansprache, den ganzen Politikstil sehr merkwürdig finden", sagt er kurz vor dem Konzert für Toleranz und Weltoffenheit in Dresden.

"Wofür ich überhaupt nicht zu haben bin, ist, dass man sich als Zielscheibe und Projektion für diese Ängste, die man auch hat, plötzlich wieder eine Religion aussucht. Das hatten wir schon mal", warnt der 58-Jährige. "Das geht gar nicht. Das ist auch völlig undemokratisch."

Vielen Pegida-Anhängern sei offenbar nicht bewusst, was sie mit dem Wort Islamisierung sagten. "Die Gefahr einer Islamisierung ist in Deutschland genauso groß, als wenn uns ein Meteorit auf den Kopf fällt. Menschen islamischen Glaubens leben hier seit über 50 Jahren. Sie haben das Land mitgeprägt", sagt Grönemeyer.

Der Sänger regt eine Umbenennung der Pegida in "Demokratischer Aufbruch am Montag gegen Rechts" an. "Ich glaube, das würde als Titel schon etwas präziser sein als Patriotische Europäer gegen die Islamisierung."

+++19.05 Uhr: Fragida-Demo niedergeschrien? +++

+++ 19.03 Uhr: Dresdener Neumarkt überfüllt +++

+++ 18.58 Uhr: Sachsens Innenminister trifft Pegida-Frontfrau +++

Sachsens Innenminister Markus Ulbig trifft sich zu einem Gespräch mit Pegida-Frontfrau Kathrin Oertel und einem weiteren Vorstandsmitglied der islamkritischen Bewegung. "Der Dialog kann auf der Straße beginnen, kann aber dort nicht als verständiger Austausch von Meinungen und Argumenten geführt werden", begründet der CDU-Politiker sein Vorgehen. Er wirbt für verschiedene Dialogangebote der Stadt Dresden und der Landesregierung. Ziel sei es, die Bürgerschaft bei allen Meinungsverschiedenheiten wieder aufeinanderzuzubewegen. Ulbig weicht damit vom bisherigen Kurs der Staatsregierung ab, die ein Treffen mit den Pegida-Organisatoren abgelehnt hatte. Die Frage nach dem Umgang mit Pegida hat bundesweit zu kontroversen Diskussionen in den Parteien geführt.

+++ 18.52 Uhr: 60 Pegida-Anhänger, 3000 Gegendemonstranten +++

+++ 18.48 Uhr: Grönemeyer über "Dresden für alle"

+++ 18.37 Uhr: Pegida verzichtet in Frankfurt auf Marsch +++

+++ 18.28 Uhr: Duisburger Pegida-Anhänger in der Minderheit +++

+++ 18.20 Uhr: Mehr Pegida-Anhänger in Frankfurt +++

Inzwischen meldet die "Frankfurter Rundschau" 40-50 Teilnehmer bei der Pegida-Demo in Frankfurt. Sie schwenken deutsche, englische und israelische Flaggen.

+++ 18.17 Uhr: Böllerwürfe in Frankfurt +++

+++ 18.10 Uhr: 12 Pegida-Anhänger in Frankfurt +++

Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, haben sich zur Frankfurter Pegida-Demo ganze 12 Teilnehmer eingefunden und 1500 Gegendemonstranten. Die Teilnehmerzahlen stammen von der Frankfurter Polizei.

+++ 17.55 Uhr: Dresdens Silhouette bunt angestrahlt +++

+++ 17.51 Uhr: Erste Demos beginnen +++

Sie verlieren langsam den Überblick, wann und wo Pegida demonstriert und wann und wo Pegdia-Gegner auf den Straßen sind? Kein Problem, hier bekommen Sie einen Überblick. Um 17.30 Uhr haben die ersten Anti-Pegida-Demonstrationen begonnen, Pegida startet ihre "Spaziergänge" erst ab 18.30 Uhr.

tkr