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Paritätische Wohlfahrtverband: Ende des Zivildienstes befürchtet

Angesichts der Pläne von Union und FDP, die Wehrpflicht - und damit auch den Zivildienst - zu verkürzen, bereitet sich der Paritätische Wohlfahrtverband auf einen Ausstieg aus dem Zivildienst vor. Mit der Kürzung von neun auf sechs Monate werde der "Anfang vom Ende des Zivildienstes".

Angesichts der Pläne von Union und FDP, die Wehrpflicht - und damit auch den Zivildienst - zu verkürzen, bereitet sich der Paritätische Wohlfahrtverband auf einen Ausstieg aus dem Zivildienst vor. Mit der Kürzung von neun auf sechs Monate werde der "Anfang vom Ende des Zivildienstes" eingeläutet, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Ulrich Schneider, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochsausgabe). "Unsere Mitgliedsorganisationen haben bereits signalisiert, dass sie die Stellen dann zurückgeben und nicht mehr besetzen werden."

"Bei der Pflege, in Kindergärten oder der Arbeit mit Behinderten kann man es den Menschen einfach nicht zumuten, alle halbe Jahre die Bezugsperson zu wechseln", sagte Schneider dem Blatt. Auch den Einsatzstellen könne man nicht aufbürden, stets neue Leute einarbeiten zu müssen. Im Rettungsdienst dauere allein die Ausbildung auf den Fahrzeugen drei Monate. "Wenn man auf sechs Monate geht, dann ist der Zivildienst am Ende", sagte Schneider. Unter dem Dach des Wohlfahrtsverbandes arbeiten dem Bericht zufolge 500.000 Menschen, 15.000 davon sind Zivildienstleistende.

Allerdings gebe es die Möglichkeit, den Verlust durch Freiwillige "zu kompensieren, wenn die Politik mitspielt" und mehr Geld bereitstelle, ergänzte der Hauptgeschäftsführer. So stünden den 85.000 Zivildienstleistenden 2009 rund 35.000 junge Menschen gegenüber, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren. Die Zahl der Bewerber auf die von Bund und Ländern finanzierten Stellen sei jedoch ungefähr doppelt so hoch.

AFP / AFP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(