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stern-Umfrage: Politiker-Besuche in Flüchtlingsheimen kommen gut an

Polit-Prominenz, die sich vor Ort über die Sorgen von Asylbewerbern und Helfern informiert? Die meisten Deutschen halten das laut einer stern-Umfrage für sinnvoll - vor allem, weil sie damit ein Zeichen gegen Rechts setzt.

Bundespräsident Joachim Gauck besucht die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Rathaus in Berlin-Wilmersdorf

Selfie mit Bundespräsident: Joachim Gauck (M.) mit Asylsuchenden Ende August beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wilmersdorf.

Viele Politiker besuchen derzeit Flüchtlingsheime: Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel waren in der Asylbewerberunterkunft in der sächsischen Stadt Heidenau, wo es zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen gekommen war, Bundespräsident Joachim Gauck lobte im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf in Berlin, wo jetzt ebenfalls Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben, die Arbeit der freiwilligen Helfer dort. Eine Mehrheit von 59 Prozent der Deutschen hält solche Besuche nach einer Forsa-Umfrage für den stern für richtig und sinnvoll, 38 Prozent hingegen meinen, dass sie eher überflüssig seien. 

Während die Anhänger von Union, SPD, Grünen und Linkspartei mehrheitlich der Auffassung sind, dass solche Besuche ihren Sinn haben, halten die Anhänger der rechtspopulistischen AfD sie überwiegend für eher überflüssig. 

Die Befragten, die derlei Besuche für richtig erachten, gaben auch an, weshalb sie dieser Meinung sind: 74 Prozent glauben, dass damit Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden, 64 Prozent hoffen, dass damit die Akzeptanz für Flüchtlinge in der Bevölkerung erhöht wird. Nur 38 Prozent sind der Ansicht, dass sich die Situation der Flüchtlinge durch solche Politiker-Besuche verbessert. 

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 27. und 28. August 2015 im Auftrag des stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Weil Mehrfachnennungen möglich waren, ist die Prozentsumme höher als 100. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten. 


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stern
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hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(