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stern-Umfrage: Albigs Schlagloch-Soli fällt komplett durch

Deutschlands Autofahrer ärgern sich über marode Straßen. Doch explizit für die Sanierung in die Tasche greifen wollen die wenigsten. Andere Finanzierungsmöglichkeiten sind deutlich attraktiver.

Gegen eine jährliche Sonderabgabe für die Sanierung des maroden Verkehrsnetzes, wie sie Schleswig-Holsteins SPD-Ministerpräsident Torsten Albig für alle Autofahrer gefordert hat, spricht sich eine breite Mehrheit der Bundesbürger aus. Nur zehn Prozent plädieren nach einer Forsa-Umfrage für den stern dafür.

53 Prozent der Befragten meinen, dass die notwendigen Kosten für die Reparatur und Instandhaltung von Straßen und Brücken in Deutschland am ehesten aus dem laufenden Steueraufkommen aufgebracht werden müssten. 18 Prozent finden, dass dafür der Solidaritätszuschlag verwendet werden sollte, und 7 Prozent befürworten eine Erhöhung der Mineralölsteuer. Einen daraus resultierenden höheren Benzin-Preis würden 17 Prozent der Grünen-Anhänger und 13 Prozent der Sympathisanten der Linken in Kauf nehmen.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 24. und 25. April 2014 im Auftrag des stern 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

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