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Steuerstreit: Guttenberg drängt Merkel zum Handeln

Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg ... ist? Genau: der neue Generalsekretär der CSU. Im "Café Einstein" spricht er mit stern.de über den Steuerstreit mit Kanzlerin Merkel, über schwule Erben und den Geschmack frisch angebissener Waden.

Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg. Dieser Name ist lang und passt nur knäpplich auf handelsübliche Visitenkarten. Aber er ist nicht einmal vollständig. Eigentlich heißt der Mann: Dr. Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg. Wer ihn duzen darf, hat jede Menge Auswahl an Rufnamen.

Guttenberg sitzt seit 2002 im Bundestag, er ist Fachmann für Außenpolitik und Rüstungspolitik, daher sein Hang zu wohlgesetzten, mitunter geschliffenen Formulierungen. Nach der bayerischen Landtagswahl wurde er zum CSU-Generalsekretär berufen - eigentlich ein Job für Großsprecher und Wadenbeißer. Guttenberg will anders sein, wie er im stern.de-Interview erläutert: "Waden schmecken mir nur bedingt." Das hält ihn jedoch nicht davon ab, Angela Merkel dafür zu kritisieren, dass sie trotz Wirtschaftskrise keine Steuersenkungen will. "Die müssen schneller kommen, als sich das die Kanzlerin derzeit vorstellt", sagt Guttenberg. Wann das sein soll, was er von Wirtschaftsminister Michael Glos hält und wie schwule Erben ins Weltbild der CSU passen - darüber spricht Guttenberg im "Café Einstein", dem Web-TV-Interview von stern.de.

lk/hps