STICHWORT GTZ - Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit


Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) ist ein Bundesunternehmen zur Organisation von Entwicklungsprojekten in der ganzen Welt.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) ist ein Bundesunternehmen zur Organisation von Entwicklungsprojekten in der ganzen Welt. Die GTZ - mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt - organisiert seit ihrer Gründung vor knapp 27 Jahren Entwicklungsprojekte in rund 130 Ländern und will Armut bekämpfen. Auftraggeber sind die Bundesregierung und zunehmend auch politische Stiftungen und Unternehmen der Privatwirtschaft. Afrika war 1999 für die GTZ nach wie vor der Schwerpunkt-Kontinent mit einem Volumen von 552 Millionen Mark, gefolgt von Asien (440 Millionen), Lateinamerika (250) und Mittel- und Osteuropa (237 Millionen Mark).

Ziel der Projekte ist in den jeweiligen Ländern der Aufbau einer leistungsfähigen Privatwirtschaft - in enger Kooperation mit den dortigen Regierungen und Organisationen. Die Bandbreite reicht von Hilfsprojekten für Indianer im brasilianischen Amazonas-Gebiet und Waldbrandbekämpfung in Indonesien bis hin zur Aids-Vorsorge in Afrika und Regierungsberatungen in Osteuropa. 1999 betrieb die GTZ eigenen Angaben zufolge 2 597 Projekte in 122 Partnerländern. 1998 waren es 2 737 und im ersten GTZ-Jahr (1975) noch 770 Projekte.

Hauptgeldgeber der gemeinnützigen GmbH mit rund 1 210 Mitarbeitern ist der Bund, von dem 1997 noch 1,44 Milliarden Mark eingingen. Aufträge kommen auch von UN- Organisationen und der EU. Die Umsatzerlöse der GTZ lagen 1998 bei 1,75 Milliarden Mark. 1985 erreichte die GTZ einen Umsatz von 1,1 Milliarden und im Anfangsjahr von 460 Millionen Mark.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker