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Umfrage: Tempolimit auf Autobahnen? Die Mehrheit ist dafür!

Von wegen Hauptsache schnell: Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für ein Tempolimit auf Autobahnen. Allerdings hängt die Zustimmung von der Höhe der Geschwindigkeitsbegrenzung ab.

Ein Straßenschild zeigt die Maximalgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern an.

Mit 120 Stundenkilometern über die Autobahn? Das ist den meisten deutschen zu wenig. Einem Tempolimit von 150 würde die Mehrheit hingegen zustimmen.

Höchstens Tempo 150 auf Autobahnen? Damit könnte sich einer Umfrage zufolge die Mehrheit in Deutschland anfreunden. 56 Prozent der Befragten würden eine solche grundsätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen deutschen Autobahnen befürworten, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer repräsentativen Studie herausfand. 39 Prozent lehnen das ab.

Vor allem Frauen begrüßen der Befragung zufolge eine Begrenzung auf Tempo 150. 61 Prozent der Frauen sind "voll und ganz" oder "eher" dafür. Bei den Männern liegt dieser Wert mit 50 Prozent deutlich niedriger.

Tempolimit von 100 Stundenkilometern chancenlos

Ein Tempolimit von 130 oder sogar 100 Stundenkilometern hätte bei den Befragten hingegen keine Chance. 56 Prozent der Befragten lehnen Tempo 130 ab - sowohl Männer (62 Prozent) als auch Frauen (52 Prozent) wären dagegen. Eine Begrenzung auf 100 Stundenkilometer findet bei insgesamt 86 Prozent der Befragten Ablehnung. 11 Prozent sind dafür.

Bei der Frage, ob mit einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen die Zahl der Verkehrstoten gesenkt werden könnte, geht ein Riss durch die Gruppe der Umfrage-Teilnehmer. 48 Prozent glauben daran, 45 Prozent nicht. Frauen sind mit 53 Prozent wiederum deutlich häufiger als Männer (43 Prozent) der Überzeugung, dass es mit einem Tempolimit weniger Tote geben würde.

kup / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.